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Gaußscher Weichzeichner

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Als einer unter vielen gehört der "klassische" Weichzeichnungsfilter immer noch zu den meistgenutzten. Auch, wenn er noch für ganz andere Sachen taugt.

Transkript

So, wie man Bilder scharf zeichnen kann, kann man sie natürlich auch unscharf machen, also weichzeichnen. Und hier kommt jetzt ein Filter ins Spiel, den ich euch definitiv empfehlen möchte, dass ihr den nicht vergesst, dass ihr den definitiv im Hinterkopf behaltet. Als Anfänger werdet ihr bei diesem Filter nicht viele sinnvolle Verwendungszwecke finden, aber je fortgeschrittener ihr werdet, umso häufiger taucht dieser Filter auf. Denn man kann nicht nur Pixelbilder weichzeichnen, sondern auch Masken. Und man kann diesen Filter dann mit verschiedenen Füllmethoden kombinieren, um bestimmte Bildlooks zu erzeugen. Also, der "Gaußsche Weichzeichner", der wird noch oft oft auftauchen und deswegen gehört er jetzt auf dieses Training, und ich will ihn euch wenigstens mal ganz grob erklären. Dazu dupliziere ich mir jetzt mal die Ebene und geh dann auf "Filter Weichzeichnungsfilter" und ihr seht, es gibt sehr viele Weichzeichnungsfilter. Je nachdem, was ihr machen wollt. Also es gibt auch so einen Till-Shift Effekt, man kann eine Bewegungsunschärfe hier z. B. simulieren. Das macht vielleicht Sinn, wenn ihr mal etwas fotografiert habt, das sich bewegt, ein Auto oder was auch immer. Also es gibt einige Weichzeichnungsfilter, doch ich würde behaupten, dass der "Gaußsche Weichzeichner" am häufigsten genutzt wird. Auch wenn man ihn direkt nicht unbedingt immer für's Weichzeichnen alleine nimmt. Aber wie gesagt, jetzt konzentrieren wir uns erstmal auf die technischen Aspekte. Wir wählen mal diesen Filter, und dann seht ihr jetzt, der ist auch ganz einfach zu verstehen. Wir können den Radius festlegen, also die Anzahl der Pixel, die hier verschwimmen sollen. Und wenn ich jetzt hier höher gehe, umso unschärfer wird die Aufnahme, umso unschärfer werden auch die ganzen Konturen. Das heißt, je höher ich mir den einstelle, umso weniger Details im Bild sind sichtbar. Und irgendwann sind dann nur noch Farb- und Helligkeitsinformationen erkennbar, und die sind dann meistens sehr verschwommen. Wenn ich den jetzt z. B. sehr hoch einstelle, und vielleicht dann die Deckkraft dieser Ebene einfach mal reduziere, dann werdet ihr sehen, dann sieht das Ganze sehr milchig und verschwommen aus. Macht das Sinn? Eher weniger. Ich will euch definitiv noch einen Tipp mit auf den Weg geben, wo ihr diesen Filter auch effektiv nutzen könnt. Und dazu duplizier ich die Ebene nochmal, gehe nochmal auf "Filter Weichzeichnungsfilter Gaußscher Weichzeichner". Und jetzt werden wir einfach mal den Wert hier etwas reduzieren, wir gehen hier vielleicht mal auf 40, 50 Pixel, klicken mal auf "OK", und wenn wir uns jetzt gerade mal Flächen anschauen, ja, wie z. B. jetzt den Boden. Der Boden war ja gerade jetzt hier an der Stelle vorher total schmutzig. Und wenn man jetzt gerade Flächen und solche Bereiche weichzeichnet, dann verschwindet das Ganze. Das bedeutet, für so etwas könnt ihr anfangs den "Gaußschen Weichzeichner" nehmen. Das bedeutet, ihr blendet euch diese Ebene erst einmal komplett wieder aus, also ihr macht sie euch unsichtbar. Das geht mit einer schwarzen Maske, dazu drückt ihr mit gedrückter Alt-Taste hier unten auf das Maskensymbol, und dann könnt ihr euch diesen Weichzeichner da zurückmalen, wo ihr in haben wollt. Das heißt, ihr schaut, dass die Maske aktiv ist, wählt einen Pinsel, eine weiße Vordergrundfarbe, und malt die Maske an der Stelle weiß. Und dann wird genau an der Stelle dieser "Gaußsche Weichzeichner"  zum Tragen kommen. Und so könnt ihr jetzt z. B. diese Flecken auf dem Boden entfernen. Und das macht gerade bei einfarbigen Hintergründen Sinn, weil man muss jetzt hier nicht jeden einzelnen Fleck mit dem Reparaturpinsel, oder was auch immer, korrigieren, sondern man kann das hier wunderbar mit dem "Gaußschen Weichzeichner" machen. Das ist eine Möglichkeit, die ihr nutzen könnt. Was viele Anfänger auch noch machen, ist eine Hautbearbeitung. Ich geh mal hier vielleicht auf sie nochmal. Zoome mal etwas näher ran, das heißt, viele nehmen sich jetzt einen Pinsel, einen sehr kleinen Pinsel und fangen jetzt an, diese Haut hier weich zu zeichnen. Das wird jetzt in dem Fall sehr dunkel, das liegt daran, dass wir für die Haut einen anderen Wert brauchen. Das bedeutet, ich lösche diese Ebene nochmal, ich dupliziere sie nochmal, und werde jetzt nochmal die Ebene weichzeichnen mit dem "Gaußschen Weichzeichner". Und ihr seht, das ist zu dunkel. Wir gehen jetzt mal runter. Und ich werde jetzt die Haut einfach so weich zeichnen, bis diese ganzen Pickel und so weiter weg sind. Und das seht ihr jetzt bei diesem Motiv langen jetzt eigentlich schon 6-7 Pixel. Und dann drücke ich "OK", und blende mir die komplette Ebene aus. Die mache ich jetzt erst einmal unsichtbar. Mit gedrückter Alt-Taste klicke ich auf das Maskensymbol, und jetzt kann ich mit dem Pinsel diesen Effekt wieder zurückmalen. Und ich fange jetzt vielleicht nur mal mit 30/40 % an. Also ich möchte mir diesen Effekt nicht komplett zurückmalen, sondern wirklich erstmal nur mit 30 %. Und jetzt male ich hier mal drüber, und dann seht ihr, wird die Haut ganz weich. Und wenn ich noch mehr haben will, mal ich nochmal drüber. Und so kann man diesen Filter natürlich auch einsetzen. Der "Gaußsche Weichzeichner" ist nicht die professionellste Art und Weise der Hautbearbeitung, aber für den Anfang definitiv schonmal eine Möglichkeit. Wenn man jetzt eine Fläche oder eine Haut hat, die etwas zu rau wirkt. Ja, und so habt ihr jetzt schonmal zwei Verwendungsbeispiele gesehen und, nochmal, der "Gaußsche Weichzeichner" wird in der Zukunft noch ganz oft auftauchen, also ihr werdet den ganz oft benötigen. Definitiv nicht vergessen, wo er sich befindet, er wird noch ein paar Mal auftauchen. Entweder bei mir in diesem Training oder in anderen Trainings, Zeitschriften, Tutorials usw.

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6 Std. 5 min (67 Videos)
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