Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Gänge und Treppen modellieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
oder
59,95
Die gewählte Lage der beiden Aufzüge gibt die Laufwege der Etage vor. Markieren Sie diese vorerst durch ein einfaches Polygon, das mehrfach extrudiert wird. Einfache Treppen entstehen ebenfalls aus extrudierten Kanten dieser Laufwege.

Transkript

Nachdem wir uns jetzt grob Gedanken gemacht haben, über die Bildkomposition und auch das finale Seitenverhältnis, macht es Sinn den Raum jetzt erst einmal zu füllen, mit den noch fehlenden Modellen. Und nach und nach wird sich dann einfach ergeben, was gegebenenfalls noch modelliert werden muss. Sicherlich kann es auch immer sinnvoll sen auch ein bischen außerhalb noch zu bauen, gerade wenn es um die Wände geht, weil die ja auch zum Beispiel Sonnenlicht dann abhalten können, was in der Szene dann dort nichts zu suchen hat. Aber natürlich ist es so, dass wir uns mit der Hauptarbeit auf die Elemente beschränken werden, die man direkt sehen kann. Und Objekte ausserhalb des sichtbaren Bereichs dann vielleicht nur grob ausmodellieren, oder eben durch Instanzierung bereits vorhandener Objekte ergänzen. Was jetzt hier auf jeden Fall Sinn macht, ist den Laufweg dieser Etage erst einmal zu definieren, auf der wir uns hier als Betrachter und natürlich auch auf der sich unser Modell mit dem Fahrstuhl hier befindet. Und dafür reicht es eigentlich aus, erst einmal mit einem ganz einfachen Poligon zu arbeiten, was uns diese Bodenfläche hier definiert. ich ziehe mir das hier erst einmal vor den Aufzug. Wir haben ja glücklicherweise bereits so gearbeitet, dass wir den Fahrstulh mit der Welt-Y Achse abschließend hier hingestellt haben. Hier sieht man das, dass heißt hier direkt auf der Höhe Null können wir im Prinzip unser Polygon erstmal in die Breite ziehen. Und wer mag, kann natürlich auch direkt mit Abmessungen arbeiten, sofern einem da etwas einfällt. Also der Laufweg hier vorne würde warscheinlich Sinn machen, den entweder bis hier laufen zu lassen, also komplett bis in den unsichtbaren Bereich. Je nachdem, welche Gestaltungsmöglichkeit man jetzt hat, für den Boden, könnte aber auch ein bischen langweilig wirken, je nachdem was für Mosaiksteinchen man da zum Beispiel sehen möchte. Eine Möglichkeit wäre hier, einen Handlauf praktisch mit ins Bild kommen zu lassen, der uns diese Ecke hier schließt, sodass wir den Laufweg vielleicht hier schon enden lassen können, Und der restliche Raum von einem Handlauf und einem Gitter verdeckt wird. Von daher, also das hätte jetzt einen Meter Breite, das ist natürlich für einen Gang eigentlich zu schmal. ich konvertiere jetzt einfach mal dieses Polygon, und ziehe das ein bischen weiter in die Breite. Aber im Prinzip, wir können es ja ruhig mal bis in den unsichtbaren Bereich ziehen, dann hätten wir jetzt hier eine Gesamtbreite, ja das kommt fast hin, mit zwei Metern. Das heißt, durchaus in einem Bereich, der auch so baulich Sinn machen könnte. Ich leg mir mal mein Achsensystem für diese Ebene auf einen Eckpunkt. Dann fällt das noch ein bischen einfacher hier, das jetzt genau auf zwei Meter Breite zu bringen, ohne das sich die Vorderkante hier verschiebt. Nun ja, und dann könnte man jetzt erst einmal auf die Raumbreite gehen, die wir brauchen, dass wäre nämlich hier hinten zu dem zweiten Aufzug. Erst mal so grob fluchten lassen, das Ganze. Kann man eventuell dann hier in der Ansicht von vorne nochmal kontrollieren, da ist der zweite Aufzug. Und, ja hier an der Säule, wäre sicherlich der Punkt, wo der Boden dann entlang führt. Das sollte hinkommen, kann man ja sonst noch verrücken von hier aus. Das heißt, von hier aus bräuchten wir auch noch mal diese zwei Meter. Ich gehe mal auf das Extrodieren Werkzeug, wo die Kante hier noch ausgewählt ist. Ich gebe die 200 Zentimeter als offset ein, brauche keinen Winkel, und sage Zuweisen. Dann haben wir hier automatische, wenn ich diese Kante jetzt hier nehme, auch noch mal extrodiere, automatisch die entsprechende Gangbreite, und würden das Ganze jetzt hier vorbei führen. Baulich ist das, wie Sie jetzt vielleicht erkennen können, nicht ganz sinnvoll, weil, Sie sehen es vielleicht hier schon durchschimmern, das Gegengewicht für unseren Fahrstuhlschacht, momentan hier direkt durchrasselt, durch diesen Boden. Das heißt, normalerweise müsste das auf der anderen Seite leigen. Die andere Seite, also wenn ich das jetzt spiegeln würde, sähe für uns aus dieser Ansicht hier aber nicht sonderlich spannend aus, denn das Gitter geht ja hier, also diese Wandverkleidung aus diesen verzierten Gitterelementen, die ist jetzt hier wunderbar zu sehen, und das finde ich ganz reizvoll, das so zu machen. Man könnte natürlich , wie gesagt das Ding jetzt auch einfach drehen. Müsste man sich dann vielleicht noch mal überlegen. Ich lasse es erstmal so stehen, weil die Abmessung ja die gleiche ist. Es geht jetzt erstmal nur um den Laufweg. Dann können wir ja nochmal überlegen, wie sinnvoll das vielleicht ist. So, da sagen wir auch wieder, wir brauchen zwei Meter. Wir kriegen hier wieder eine neue Kante,' neu transformieren. und ziehen die einfach durch, bis sie hier hinter dem Fahrstuhl dann auch wieder aus dem Bild verschwindet. Sie sehen, dann kommen wir ungefähr wieder auf die gleiche Höhe. Die Fahrstühle haben diese seitliche Verzierung hier, also gerade an unserem vorderen Fahrstuhl erinnern Sie sich sicherlich noch daran, wie wir da herum modelliert haben. Das ist deswegen dort, weil der Laufweg zu einer optionalen Treppe hier an der Seite beginnt. Das heißt, hier würde es jetzt Sinn machen einen kleinen Platz zu schaffen, wo man praktisch als Spaziergänger hier nach links abbiegt und dann hier eine Treppe herunter gehen kann, optional zum Besteigen des Fahrstuhls. Und das Gleiche wäre natürlich schön, wenn wir das heir hinten auch haben. Und entsprechend dann die Treppe vielleicht hier auch so schräg nach unten verliefe. Vielleicht sieht man dann hier ansatzweise noch ein paar Stufen herunter gehen, könnte ja ganz reizvoll aussehen, wenn man das durch den Handlauf oder durch das Geländer hindurch sehen kann. Das heißt, wir brauchen hier noch eine kleine Extrodierung. ich würde also vorschlagen, mit KL das Loop-Messer zu aktivieren, jetzt hier erst einmal grob an die Stelle, wo unser Fahrstuhl zu ende ist. Und wir haben ja hier so eine Unterteilung in Rasterkästchen, Und Sie sehen, dass ist eine Rasterweite von jeweils einem Meter. Da diese erste Unterteilung ziemlich genau auf einer Rasterlienie ist, können wir ganz gut abschätzen, dass das hier dann ein Abstand von zwei Metern ist. Wir machen das Gleiche hier oben auch noch mal. Einfach ein bischen geschickt den Abstand abschätzen, so zum beispiel. Sodass wir jetzt hier und hier mit Shift+klicks das Ganze selektieren die Taste D zum Extrodieren, einmal aufrufen das Ganze, da brauchen wir jetzt nicht volle zwei Meter, weil die Tiefe des Aufzugs etwas geringer ist. Da gehn wir also ungefähr bis hier. Und hier, beziehungsweise ab dort würde dann eine Treppe nach unten starten. Könnte man jetzt schon aus dieser kante heraus extrodieren, wenn man mag. Müsste man dann halt schrittweie immer wieder variieren, was die Richtung des Offsets angeht. Und man müsste sich ein bischen Gedanken darüber machen, wie hoch und wie tief solche Treffenstufen denn wohl sind. Das heißt, wenn ich jetzt hier mit 20 Zentimetern arbeite, da hat er gleich zwei auf einmal gemacht, einmal reicht, mal wieder zurück gehen, da ist irgendwas schief gelaufen. So, würde ich jetzt hier auf minus 90° gehen. Ich habe jetzt hier eine Tritthöhe von 20 Zentimetern. Ich bin jetzt kein Architekt, aber so ganz verkehrt erscheint mir das nicht. Ich würde jetzt wieder sagen Neu transformieren, und dort das Vorzeichen verändern auf plus 90. Und entsprechend immer wieder sagen Neu transformieren. Würde jetzt hier wieder auf minus 90 gehen, neu transformieren auf plus 90 und so weiter. Sie sehen, dass muss man hier hinten gerade für den hinteren Teil ein paar mal machen, damit wir bis in die nächste Etage runter kommen. Aber das ist ja tatsächlich jetzt auch eine ganz simple Geschichte. Schnell zu erledigen. Immer wieder dran denken, dass Neu transformieren aufzurufen, damit der neue Arbeitsschritt entsteht, und nicht der zuletzt gesetzte Arbeitsschritt wiederrufen wird. Und Sie sehen, da hinten sind wir dann fast schon im nicht mehr sichtbaren Bereich. Das geht also recht zügig. Man könnte sich das jetzt auch ausrechnen, wann wir in der nächsten Etage wären, wenn das immer 20 Zentimeter sind. Eins zwei, drei, vier, fünf sechs, sieben. Acht. So das wir ungefähr auf zehn Stufen kommen, dann hätten wir zwei Meter Höhenunterschied hinter uns gebracht, und dann ist es sicherlich noch ein bischen mehr, also Etagen haben vielleicht einen Höhenunterschied von 3,50 Meter vielleicht. Könnte ich mir vorstellen. Vielleicht auch mehr. Aber das wäre so ein Höhenunterschied, den wir also mindestens überbrücken müssten, damit das sinnvoll ist. Hier sind wir jetzt aber schon längst im nicht mehr sichtbaren Bereich, dass heißt, ich kann jetzt auch problemlos hier aufhören damit. Und wir hätten, weil das Gleiche hier vorne ja auch passiert ist, schon mal so einen Ansatz, für eine Treppenkonstruktion gelegt, der jeder Zeit erweiterbar ist, und wenn da jemand ganz genaue Informationen darüber hat, wie die Stufentiefe und Höhe zu bemessen ist, in diesem speziellen Gebäude, kann er das natürlich direkt hier in dem Extrodieren - Werkzeug, so verwenden. Das wäre jetzt erstmal der aktuelle Stand. Wie gesagt, das gibt uns im wahrsten Sinne des Wortes hier so einen Rahmen vor, der jetzt noch mit etwas Geometrie zu füllen ist, aber Sie sehen, so viel sieht man jetzt eigentlich gar nicht mehr. Also hier wird man sicherlich noch die Wand erkennen können, die vielleicht bis hier oben, oder noch ein bischen höher geht. Und es macht vielleicht Sinn, den ganzen sichtbaren Bereich mit einer großen Wans zu füllen. Und heir im unteren Teil könnte man sich dann überlegen, heir wird ein bischen ein abgehängter Bereich sein, je nachdem wie dick dieses Fundament ist, für die Etage. Und dann wird da drunter die zweite Etage eben auch als Wand zu sehen sein, aber viel mehr auch nicht. Das heißt, da gehts dann eher darum, wie wir Handläufe zum Beispiel gestalten, um zu verhindern, dass hier jemand abstürzt

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Raum modellieren

Lernen Sie, die gängigen Modelliertechniken und Objekte von Cinema 4D kennen und sehen Sie, wie Sie den Innenhof des Bradbury Building modellieren.

5 Std. 27 min (30 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Software:
Einzeltraining: 59,95
Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum:17.03.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!