Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Für Zeitrafferaufnahmen ungeeignete Motive

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Gerade Bewegungen, die sehr schnell ablaufen, eignen sich nicht unbedingt als Motiv für eine Zeitrafferaufnahme. Hier bekommen Sie ein paar Beispiele, bei denen Sie sich die Mühe sparen können.
03:31

Transkript

Widmen wir uns jetzt einmal ungeeigneten Motiven für einen Zeitraffer, denn nicht alle Bewegungen, obwohl sie vielleicht interessant aussehen, sind tatsächlich gut für einen Zeitraffer geeignet, vor allem dann nicht, wenn sie zu schnell ablaufen. Und das ist auch das Hautausschlusskriterium für eine Bewegung, wenn Sie sich überlegen, ob sie einen Zeitraffer erstellen wollen oder nicht. Ein gutes Beispiel dafür sind Feuerwerke. Feuerwerke sehen spektakulär aus sind bunt, es gibt schöne Explosionen und sie machen auch als Foto viel Sinn und können sehr schön aussehen, wie zum Beispiel in dieser Langzeitbelichtung hier. Dieses Foto zeiigt ein Feuerwerk in voller Explosionspracht. Man sieht die ganzen Farben, man sieht die ganzen Partikel, die über dem Himmel verstreut sind, aber in einer Zeitrafferaufnahme würde das so nicht funktionieren. Die Raketen bewegen sich einfach zu schnell und auch die Explosionen sind zu schnell wieder abgeklungen, als dass in einem Zeitraffer eine schöne, flüssige Bewegung dargestellt werden könnte. Stattdessen sieht ein Zeitraffer von einem Feuerwerk häufig so aus, dass der ganze Himmel einfach nur bunt flackert, aber keine wirkliche Bewegung zustande kommt. Ähnlich verhält es sich mit Gewittern. Bei einem Gewitter, wie hier auch in einer Langzeitbelichtung festgehalten, es sind natürlich auf dem Foto schön zu sehen, wie die einzelnen Blitze den Boden berühren und in dem Foto eingefangen sind, aber, wie auch beim Feuerwerk, sind die Blitze einfach zu schnell. In einem Zeitraffer würden diese, wenn überhaupt nur zufällig auftauchen. In der Regel ist es aber so, dass mit einem Zeitraffer gar kein Blitz eingefangen wird, weil die Blitze einfach dann zwischen den Intervallen einschlagen und auf den einzelnen Fotos nicht zu sehen sind, oder wenn, nur auf einem einzigen Foto zu sehen sind. Da wir aber ja das Video am Ende mit 30 Bildern Pro Sekunde abspielen, wäre das also nur ein Dreißigstel einer Sekunde, wo wir den Blitz im Video sehen, und das fällt eigentlich gar nicht auf. Ein anderes Motiv, wo Sie vorsichtig sein sollten, ist schneller Verkehr beziehungsweise schnelle Fahrzeuge. Fahrzeuge sind durchaus ein interessantes Motiv für Zeitraffer, der Intervall ist aber da bereits schon sehr kurz. Wenn die Fahrzeuge umso schneller Fahren, kann es auch wieder zu dem Problem führen, dass die Bewegung nicht mehr als solche flüssig dargestellt werden kann, sondern die Fahrzeuge sich nur noch sprunghaft von einem zum anderen Fleck bewegen, wie in dieser Sequenz einmal beispielhaft aufgenommen. Wir sehen zwar, das die Autos sich auf der Straße bewegen, aber es findet keine wirkliche flüssige Bewegung statt, sondern die Fahrzeuge springen von Position zu Position und das sieht einfach nur sehr unruhig aus. Das letzte, eher ungeeignete Motiv ist eine Wasserbewegung. Das funktioniert ganz ähnlich wie bei den Fahrzeugen auch. Wasserbewegungen, gerade eine Brandung, zum Beispiel am Strand ist ebenfalls zu schnell, um als Zeitraffer noch flüssig dargestellt zu werden. Wie bei den Fahrzeugen auch, würde man dann einfach nur die Bewegung der Welle sehen, wie sie sprunghaft sich immer weiter dem Strand nähert und sofort wieder zurückgeht. Auch das ist für ein Zeitraffervideo eher ungeeignet und sorgt nur dafür, dass man das Video als sehr hektisch empfindet. Das sind also die Hauptmotive, bei denen Sie vorsichtig sein sollten, wo Sie sich sehr genau überlegen sollten, kann ich das in einem Zeitraffer einfangen oder nicht. Aus meiner Erfahrung heraus ist es so, dass diese Motive für die meisten Zeitrafferaufnahmen eher ungeeignet sind.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:30.05.2018

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!