Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Foodfotografie: Grundlagen

Frontlight

Testen Sie unsere 2019 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Ausleuchtung der Szene von vorne eignet sich in der Food-Photography besonders für die Aufnahme von farbenfrohem Essen, welches zusätzlich über große, glatte Stellen verfügt.
02:23

Transkript

Wir sind jetzt beim Frontlight-Setup angekommen. Das heißt, das Licht kommt von vorne und beleuchtet unser Essen und wir wissen, dass man in der Food-Fotografie meistens Rücklicht verwendet, bzw. diffuses Streulicht. Manchmal muss man aber Frontlight verwenden. Gerade dann, wenn das Essen farbenfroh ist, bzw. große glatte Stellen bietet, die von vorne schöne Reflexionen zeigen sollten, ist es sinnvoll, dass man das Hauptlicht vorne wählt. Hier haben wir jetzt unsere Paprika aufgebaut. Als kleines Hilfsmittel haben wir uns an Plastilin bedient, damit die Einzelelemente auch so stehenbleiben, wie sie stehenbleiben sollten. Man kann auch Haftpaste oder doppelseitiges Klebeband verwenden oder man kann sich auch mit Zahnstochern von hinten helfen. Wichtig ist, dass es von der Perspektive, aus der ich fotografieren möchte, so ausschaut und perfekt ausschaut, unberührt wie es sein sollte. Was hinten passiert, was für Stützwerke errichtet werden, ist relativ egal, beziehungsweise sieht man dann im fertigen Foto auch nicht. Zum Anrichten von solchem Gemüse, beziehungsweise generell von irgendwelchem Besteck und Gläsern und sonstwas, sollte man Stoffhandschuhe tragen, damit man keine Fingerabdrücke hinterlässt, die man dann lästigerweise wieder wegretuschieren kann, damit das auch gleich seine Richtigkeit hat von Anfang an. So. Zum Setup selber: Wir haben hier einen großen Blitz mit einer Softbox drinnen, wieder mit einer Wabe, damit wir genau unseren Tisch beleuchten und werden das Ganze jetzt fotografieren. Einstellungen sind: Blende 4, Verschlusszeit 1/200, ISO 100. Der Blitz ist wieder auf der schwächsten Leistung, damit wir uns hier nicht das Bild zerstören mit zu viel Licht und wichtig ist nur, dass wenn man von vorne blitzt, die Kameraachse und die Blitzachse nicht gleich sind, sonst kriegt man wirklich diese unschönen Schatten drinnen, die man kennt von Aufsteckblitzen. Da schaut das etwas flachgedrückt aus. Je höher man geht und je gröber man das Ganze anstreut, desto schöner werden die Fotos. Das schauen wir uns mal an. (Klick) Und wie man im Foto jetzt sieht, hat der Blitz hier vorne die Reflexionen und die ganzen schönen Farben gut ausgearbeitet und man sieht die wirklich wunderbar. Ergänzen würde man das durch einen zweiten Blitz von hinten und hier nochmal die Silhouetten zu betonen und um den Hintergrund noch stärker abzuheben, damit das Ganze auch zur Geltung kommt. Wie gesagt: Frontlight verwendet man eher selten - wenn dann bei sehr farbenfrohem oder großflächigem Obst, Gemüse oder sonstigen Sachen, die man fotografiert und supplementiert durch ein Backlight, damit das alles auch noch gut aussieht.

Foodfotografie: Grundlagen

Lernen Sie, wie Sie Essen gekonnt in Szene setzen und fotografieren, sodass dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Std. 19 min (31 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!