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Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

Frontalansicht des Rumpfs skizzieren

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In diesem Video skizzieren Sie die Frontalansicht des Rumpfs der Figur. Zunächst geht es darum, die Formen einzublocken. Sie beschränken sich dabei weitgehend auf Rumpf und Beine.
09:29

Transkript

So, wir beginnen jetzt damit, unser Model Sheet zu zeichnen und da werden wir uns erst einmal auf den Rumpf und die Beide der Figur beschränken. Ich werde dazu erst einmal einen etwas gröberen Pinsel verwenden, denn es soll tatsächlich erst einmal darum gehen, ganz locker, sozusagen, die Formen einzublocken, nennt man das gerne, groben Linien erst einmal die Volumen zu schaffen,aber bevor ich hier viel zu viel erzähle, lege ich vielleicht einfach los. Vorher muss ich noch einmal hier ein bisschen die Deckkraft der Referenzlinien senken, einfach über die Ebenendeckkraft. Und ich brauche natüerlich auch eine neue Ebene und die nenne ich einfach mal Skizze. In der möchte ich jetzt parallel an der Frontalansicht und der Seitenansicht des Rumpfes zeichnen, also wir werden eine Frontalansicht hier links neben unserer Vorlage erstellen und eine Seitenansicht hier rechts daneben. Und an irgendeiner Stelle muss man den Einstieg finden, und ich mach erstmal das einfachste, ich versuche mal, na da ist aber rot auch nicht die richtige Farbe, so, ich versuche jetzt einfach mal ganz grob das Volumen dieser Figur, wenn wir Sie denn jetzt direkt von vorne sehen würden, einzublocken. Und ich glaube das nennt man vor aller Dingen deshalb manchmal blocken, weil man doch dazu tendiert, das so ein bisschen eckiger zu gestalten, also da versucht man wirklich grobe Linien erstmal zu nutzen und den Formverlauf zu definieren. Und hier geht es jetzt tatsächlich darum wirklich auf die Referenzlinien zu achten. So wir wissen, dass die obere Linie hier quasi den Scheitelpunkt hier oben auf dem Rücken markiert und zu dem Ansatz von dieser Gelenkfläche hier senkt sich das Profil so ein bisschen. Und jetzt ist eigentlich schon die erste wichtige Entscheidung hier zu treffen. Ich habe jetzt diese intuitiv das Ganze so ein bisschen schräg angelegt, aber eigentlich vom Konzept her sieht das doch eher aus, als müsste hier die Fläche runter gehen, direkt runter bis hier an diese Linie. Na ich kann sogar noch weiter runtergehen, sehe ich, bis zu dieser Linie hier. Ist auch so ein bisschen die Kunst manchmal, ne, also zu sehen genau, welche man da eigentlich gerade hat und dann verjungt sich dieses Ding, dieser Rumpf ziemlich stark. Und hier bin ich so ein bisschen auf meine Intuition angewiesen, ich weiß nur, dass der Rumpf hier bis zu diesem Punkt geht, es ist quasi unten die Leistengegend beziehungsweise der Schritt. Und ich markiere mir jetzt auch schon mal so etwas wie eine Mittellinie und die wird so schön gerade, wir erinnern uns vielleicht, weil ich die Shift-Taste gedrückt halte dabei. Ich konzentriere mich jetzt tatsächlich erst einmal darauf, hier nur die eine Seite dieser Mittelachse zu machen und die dann anschließend zu dublizieren. Hier übrigens sehe ich gerade, wäre noch tatsächlich die eine oder andere Hilfslinie hilfreich, da soll man auch übrigens gar nicht großartig sich drüber ärgern, wenn man die nicht hat, sondern die macht man dann einfach. Also ich möchte hier noch mal eine Linie haben, da wo der Fuß endet quasi, also da wo der Unterschenkel in den Fuß eindringt und ich schaue hier jetzt tatsächlich wieder auf dem Bild rechten Fuß beziehungsweise das Bild rechte Bein. Und da, wo die endet, ungefähr, diese Referenzline möchte ich auch mal haben. So da sind sie, jetzt kann ich hier wieder an meiner Skizze weiterarbeiten, also die Hose endet tatsächlich hier schon irgendwo, das Bein setzt an dieser Linie an, oben am Rumpf. Dann haben wir das Knie irgendwo an dieser Linie. Wahrscheinlich können wir hier das Bein so ein bisschen x-beinmäßig anlegen und dann lassen wir hier den Unterschenkel aus der Hose hinausschauen und hier beginnt aber schon unser Fuß. Den müssen wir jetzt wirklich ganz genau von Vorne zeichenn und der ist so ein bisschen parhufermäßis gestaltet, zwei so große Zähen. So das Bein und so haben wir da schon mal grob skizziert, das sieht eigentlich ganz vernünftig aus. Eine weitere Entscheidung, die wird jetzt treffen müssen, und tatsächlich ist der obere Teil, also ab der Brust ist der kompliziertere Teil hier. Hier müssen wir jetzt eine Entscheidung treffen, entweder sitzt dieses Kugelgelenk direkt hier an dieser Stelle, oder das Ganze ist ein bisschen rausgestellt, so ein bisschen rausgezogen, in etwa so. So letztendlich und hier mache ich mal wieder so eine kleine Hilfsebene um das zu verdeutlichen, es geht jetzt hier um diese Fläche hier. Da ist jetzt eine Entscheidung, ob das einfach eine flache Fläche ist, also von der Seite gesehen quasi so aussehen würde, ungefähr, oder ob die so ein bisschen kegelstumpfartig herauskragt. Mein Gott, was für Vokabeln man verwendet. Und ich würde mich jetzt tatsächlich für letzteseres entscheiden, also ich würde es jetzt tatsächlich so lassen. Und das zeigt eigentlich ganz schön, welche Arten von Entscheidungen einem bei der Erstellung von so als Model Sheets auch abverlangt werden. Also letztendlich in dem Konzept kann so Einiges drin sein, wenn es nicht hundertprozentig klar komuniziert ist. Und damit meine ich, dass man nicht hundertprozentig aus der Zeichnung ersehen kann, was genau da passiert, dann hat man letztendlich, als der jenige, der das Model Sheet anfertigt, da die Entscheidungsgewalt, entscheidet letztendlich, wie das Ganze dann konkret aussehen wird, wenn es mal gemodelt wird. So und ein ganz wichtiger Punkt ist nun auch dieser Kragen, der aus der Frontalansicht in etwa kreisrund aussehn dürfte, aber er darf nicht ganz kreisrund werden eigentlich, weil das würde bedeuten, ich mach mal wieder hier so eine Hilfslinie an, wenn der jetzt ganz kreisrund würde, dan würde das bedeuten, dass das, wo wir draufgucken, letztendlich ein Zylinder ist, der genau senkrcht auf der Blickrichtung steht, also wenn man jetzt wirklich von hier guckt. Wir stellen uns das vor, das ist ja die Frontalansicht, das hier wäre jetzt die Seitenansicht, wenn wir da frontal auf den Zylinder gucken, dann würde er auch kreisrund sein. Ich gehe aber davon aus und benutze hier jetzt mal das Transformwerkzeug, Strg+T übrigens, sehr praktisches Tastaturkürzel, um das Transformwerkzeug jederzeit aufzurufen, ich gehe jetzt davon, dass diese Öffnung so ein bisschen geneigt ist. Und das heißt, dass letztendlich unser Kreis in der Höhe etwas gestaucht wird, nicht in der Breite, aber in der Höhe. Und das bedeutet letztendlich, dass ich hier diese Kreisform mal auswählen muss. Und auch hier benutze jetzt mal das Transformierenwekzeug und weil die Höhe ja vorgegeben ist, mache ich jetzt das Ganze einfach ein bisschen breiter, um die perfekte Kreisform zu verlieren, sodass ich hier wirklich quasi eine geneigte Kreisform bekomme. Und ganz fix werde ich hier jetzt einmal gerade noch ein paar pregnante Stellen anzeigen, zum Beispiel hier diese Latzhosenschnallen und hier mal so den Gurt, der hierüber den Rücken geht und auch den Knopf kann ich hier schon direkt verorten, der liegt noch in der Mitte des Karakters, diese Tasche. Damit habe ich schon mal die wichtigsten Stellen hier markiert. Und ich habe jetzt hier den Kopf ausgespart in dieser ersten Skizze, aber wenn ich mal hier meine Hilfszeichnung ausblende, jetzt nehme ich mal diese ganze Schose hier und genauso, wie man die Hilfslinien dublizieren kann mit Strg.+ Alt und dann bewegen, so kann man auch hier einfach diese Teile der Zeichnung nehmen, mit Strg.+ Alt einmal gedrückt halten und dann wegziehen, dann hat man die schon direkt dubliziert. Jetzt müssen Sie nur nuch transformieren, nämlich ja, der Klassiker, es ist natürlich nicht vertikal spiegeln, es ist natürlich horizontal spiegeln, ich mache das jedes mal falsch. Also wer schon mal das eine oder andere Video von mir gesehen hat, der weiß, dass ich das wirklich jedes Mal falsch mache, ich vertue mich immer. Also, das Ganze gespiegelt und es ist auch ganz wichtig. Jetzt sieht man nämlich zum ersten Mal, wirklich wenn man die beiden Hälften zusammensetzt, das Volumen, was man hier geschaffen hat, ja wie breit auch die Beine stehen. Das sind alles so Dinge, die sieht man nicht unbedingt, wenn man nur mit einer Hälfte arbeitet. Ich hätte jetzt auch gedacht, dass die Teile zum Beipiel, deutlich schmaller ausfällt. Ich finde tatsächlich, dass Sie zu der Vorlage so passt, aber ich hätte jetzt erwartet, dass Sie doch ein bisschen schmaller ist, aber okay, lassen wir es mal so. Das ist auf jeden Fall schon mal ein schöner Ansatz für die Frontalansicht unseres Karakters, unser Model Sheet.

Photoshop für Illustratoren: Model Sheet erstellen

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1 Std. 24 min (12 Videos)
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