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Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Frequenztrennung erstellen

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Mit der Frequenztrennung lässt sich das Bild in Struktur und Farbe aufteilen, um anschließend Fältchen und Unreinheiten sauber entfernen zu können.
05:37

Transkript

Wenn man die Datei jetzt in Photoshop hat, kann man mit der Retusche beginnen. Und zwar, wenn man jetzt viel zu retuschieren hat, weil jetzt wirklich viele Fehlstellen im Bild sind, empfiehlt es sich, dass man sich jetzt eine neue Ebene anlegt und sie einfach mal retusche nennt. Und auf dieser retusche-Ebene kann man jetzt die Grobretusche machen. In meinem Fall sieht man, dass hier eigentlich kaum etwas zu machen ist auf dieser Grobretusche-Ebene oder eigentlich vielmehr gar nichts zu machen ist. Und deshalb mache da jetzt auch wirklich nichts auf dieser Ebene. Ich lösche die Ebene einfach wieder und möchte jetzt eine Frequenztrennung einstellen oder herstellen, damit ich jetzt dieses Bild für die Retusche auftrenne, und zwar in Details, da wo sich wirklich viel tut, wo jetzt viele Unterschiede sind, die Strukturen. Und darunter eine zweite Ebene, die ich jetzt nur für die Farbe habe. Wie funktioniert das? Und zwar kann ich jetzt die Hintergrund-Ebene zweimal duplizieren. Ich nenne die untere Ebene low für low frequency, da wo jetzt dann nur die Farbinformationen drauf sind. Und die obere Ebene benenne ich um in high für high frequency. Auf die kommt dann die gesamte Struktur. Ich blende einmal die high-Ebene aus, damit ich etwas sehe, markiere die low-Ebene. Und darauf möchte ich jetzt, wie gesagt, nur die Farbinformationen haben. Also kann ich auf Filter gehen, Weichzeichnungsfilter. Und hier kann ich bei Weichzeichnungsfilter den Gaußschen Weichzeichner anwenden. Und es geht jetzt darum, dass ich hier diese Details komplett weg habe und eigentlich nur mehr die Farbinformationen habe. Also es soll jetzt nicht so wenig sein, dass ich da jetzt noch Details erkennen kann, oder vielleicht gar so wenig. Jetzt aber auch nicht so groß, dass ich gar nichts mehr erkennen kann, sondern so irgendwo in diesem Bereich. Das kommt immer darauf an, wie groß das Bild ist, wie viele Details man im Bild hat. Also wenn ich ein Porträt flächig habe, dann kann ich hier einen andere Wert nehmen, als wenn ich jetzt hier nur die Hautstruktur eher klein habe. Ich gehe jetzt aber irgendwo so zwischen 10 und 20 Pixeln im Radius rein und bestätige das jetzt mit OK. Also das ist jetzt meine low-Ebene, wo jetzt wenig quasi Änderung im Bild ist. Das ist alles sehr, sehr weich. Auf meiner high-Ebene, ich markiere die einmal, da möchte ich jetzt quasi nur mehr die Strukturen haben. Und diese Strukturen kann ich mir über eine Bildberechnung herausholen, und zwar aus der low-Ebene. Und ich sage jetzt, okay, Bildberechungen, öffne das jetzt. Und bin hier jetzt in dem Bildberechungen-Dialog. Da muss ich jetzt verschiedene Dinge einstellen. Und zwar möchte ich ja die Berechung auf dieser Ebene haben. Die habe ich ja ausgewählt, darum passt das. Aber auf welche Ebene soll diese Ebene schauen oder auf welche Ebene soll die Bildberechung schauen? Und zwar auf die Ebene low. Ich möchte mir also quasi den Unterschied aus der low-Ebene auf diese high-Ebene zur Berechung heranziehen. Das heißt, okay, hier mal die low-Ebene auswählen. Die low-Ebene wird über die Bildberechung auf die high-Ebene angewendet. So, und jetzt wird es spannend. Und zwar kann ich beim Mischmodus jetzt verschiedene Modi einstellen, wie jetzt mein Bild berechnet werden soll. Und auf diese obere Ebene eben angewendet werden soll. Man sieht, da kann man verschiedene Dinge einstellen. Für uns jetzt ist es aber interessant, dass ich hier auf Subtrahieren gehe. Und jetzt sieht man, wenn ich auf Subtrahieren bin, dass auf einmal nur mehr die Strukturen hier überbleiben. Und von den Werten muss ich jetzt Folgendes einstellen. das ist hier schon vorausgewählt, und zwar beim Skalieren den Wert 2 und beim Versatz den Wert 128. Das brauche ich deshalb, dass jetzt der Grauton dieses Bildes herausgerechnet wird. Also hier 128 bei einem 8-Bit/Kanal-Bild. Subtrahieren, Skalieren. Umkehren soll so sein, wie es war, also nicht angehakt. Subtrahieren ist hier ausgewählt. Und jetzt kann ich OK sagen und die Bildberechnungen werden jetzt auf diese high-Ebene angewendet. Ja gut, jetzt habe ich hier meine Strukturen drauf, aber ich sehe ja das Originalbild nicht mehr. Und deshalb muss ich jetzt hier bei dieser high-Ebene den Blendmodus umstellen, und zwar von Normal in Lineares Licht. Und was wir jetzt erreicht haben, ist Folgendes: Und zwar wenn ich diese beiden Ebenen ausblende, sehe ich jetzt nur die Hintergrund-Ebene. Wenn ich jetzt beide Ebenen wieder einblende, zack, schaut es so aus, als würde ich auch die Hintergrund-Ebene sehen. Ich blende mal die Hintergrund-Ebene aus. Und was man jetzt sieht, ist, dass diese high-Ebene, also die Ebene mit den Strukturen im Blendmodus Lineares Licht mit dieser low-Ebene, die hier jetzt eben weichgezeichnet ist, sich zusammenrechnet und miteinander das gleiche Ergebnis sind wie das Originalbild hier im Hintergrund. Also das ist jetzt eine Frequenztrennung, wie man so schön sagt. Allerdings sehr schön über Bild Bildberechnungen erstellt. Damit das Ganze jetzt quasi auch noch sauber aufgeräumt ist, kann ich jetzt beide Ebenen markieren und mit Strg+G eine Gruppe erstellen. Und diese Gruppe nenne ich Frequenztrennung. Bestätige das mit Enter. Und jetzt habe ich wirklich hier in dieser Gruppe meine Frequenztrennung zusammengefügt und kann die jederzeit ein- und ausschalten. Also man sieht, mit ein bisschen Aufwand kann man sich die Strukturen und die Farbinformationen von einem Bild auseinandertrennen und hat dann danach bei der Nachbearbeitung wesentlich schönere Möglichkeiten für eine saubere und genaue Retusche.

Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Sehen Sie, wie Schritt für Schritt eine Fotomontage in Photoshop entsteht – von der Retusche über das Freistellen bis hin zur Verwendung von Standbildern aus einem Video.

4 Std. 3 min (45 Videos)
Für mich eines der besten Tutorials.
S.T.
Gut aufgebaut, verständlich erklärt und umfassend. Sehr gut auch auf die alltäglichen Fotoretuschen und -bearbeitungen anwendbar, geht aber weit darüber hinaus. Eine Schatzgrube an "Tipps nebenbei". Danke Martin Dörsch!
 

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