Porträt- und Beautyretusche

Frequenztrennung: Die Theorie

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Frequenztrennung gehört zu den professionellsten Methoden gerade bei der Hautretusche. Die grundlegenden Prinzipien und die Funktionsweise dieser Methode sind die Themen dieses Films.

Transkript

Kommen wir nun zu der wohl professionellsten Methode der Haut- bzw. Portrait-Retusche. Es geht um die Frequenztrennung. Was ist die Frequenztrennung überhaupt? Bei der Frequenztrennung splittet man das Bild einmal in die Strukturen und einmal in die Ton- und in die Farbwerte. Und dadurch hat man jede Menge Vorteile, man kann Störungen entfernen, ohne dass die Farb- bzw. die Tonwerte verändert werden. Wie das Ganze in der Praxis aussieht, das möchte ich gleich zeigen. In diesem Film geht es jetzt eher mal um die Theorie, wie man die Frequenztrennung erst einmal erstellt, wie man sich die Grundlage schafft. Und dazu beginnen wir damit, dass wir die aktuelle Ebene zweimal duplizieren. Sollten sich darüber Einstellungsebenen befinden, dann können wir auch zuerst alle Ebenen zusammenfassen, mit dem Tastenkürzel "Shift" + "Alt" + "Command" + "E", oder "Shift" + "Alt" + "Strg" + "E" auf dem PC, und können diese Ebene dann wiederum duplizieren. Wichtig ist, dass wir zwei komplette Pixelebenen haben, also keine Einstellungsebenen. Und aus diesen zwei Kopien, werden wir jetzt die Grundlage schaffen für die Frequenztrennung. Die untere Ebene, die steht für die Ton- und für die Farbwerte, und das werde ich jetzt einfach mal so bezeichnen. "Ton und Farbwerte". Und die obere Ebene, die steht für die Details. Und jetzt beginnen wir, diese Ebenen vorzubereiten. D. h. diese erste Ebene, da wollen wir keine Details haben. Diese Ebene nennt man auch oft Tiefpassfilter, während wir hier oben dann den Hochpassfilter haben. Wie bekommt man so eine Ebene strukturlos? Da gibt es einen Filter, der sich dafür perfekt eignet, das ist der Gaußsche Weichzeichner, Und den werde ich jetzt einfach mal einsetzen. Gehen hier auf den Gaußschen Weichzeichner und jetzt gilt es den passenden Wert zu finden. Doch was ist der passende Wert? Ich zoome mal etwas näher heran. Hier gilt es, einen Wert zu finden, der die Haut strukturlos erscheinen lässt, also bei einem Pixel sehen wir nach wie vor noch Strukturen. Gehen wir mal auf 5 Pixel, da wird es jetzt schon besser, aber ich kann immer noch leichte Strukturen sehen. Jetzt gehe ich hier mal auf 10 Pixel, und sehe, das sieht jetzt schon ganz gut aus, also wir haben jetzt wirklich eine strukturlose Haut. Erfahrungsgemäß liegt dieser Wert meistens zwischen 8 und 15 Pixel. Es kommt etwas auf die Auflösung des Bildes an. Aber mit 10 Pixel hat man definitiv schon mal einen sehr guten Start. Ich bestätige das Ganze. Und das war es jetzt eigentlich schon mit dieser Tiefpassebene mit dieser Ton- und Farbwerte-Ebene. Auf dieser Ebene brauchen wir nur die Details, und keine Ton- und Farbwerte. Wie macht man das? Vorhin habe ich es schon mal etwas angedeutet. Hochpass, der Hochpassfilter ist perfekt dafür da, Strukturen im Bild zu zeigen. Hier wäre der Hochpassfilter unter Sonstige Filter, Und jetzt kann man sich nur die Strukturen einblenden, und alles andere wird grau eingefärbt. Und dieses grau kann man dann später ausblenden. Das Problem bei dieser Technik liegt darin, dass wir diesen Hochpassfilter zuerst vorbereiten müssen. Und hier kommt der schwierigste Knackpunkt von diesem ganzen Tutorial. Jetzt gut aufpassen, wir gehen auf Bild/Korrekturen/ Helligkeit/Kontrast. Ihr habt es wahrscheinlich gesehen, ich habe mir keine Einstellungsebene angelegt. Es ist wichtig, dass man diese Korrektur jetzt direkt auf dem Bild anbringt. Ich wähle hier Helligkeit/Kontrast und jetzt kommt es ein klein wenig auf die Photoshop-version an. Ich glaube es war CS3 oder CS4, wo irgendwann dieser Dialog Früheren Wert verwenden dazukam. Was wir jetzt machen wollen ist, wir wollen mit den alten Photoshop-Algorithmen arbeiten, also mit den früheren Werten. Und jetzt ist es ganz wichtig, dass man zuerst dieses Häkchen klickt und dann den Kontrast auf "-50" setzt. Und nochmal, direkt auf dem Bild, nicht als Einstellungsebene. Das wird leider ab und zu falsch gemacht. Nun wäre dieses Bild vorbereitet. Und wenn wir nun den Hochpassfilter anwenden, haben wir die gute Ausgangslage, oder eine perfekte Ausgangslage für die weitere Frequenztrennung. Ich wähle also Sonstige Filter/Hochpass... und wähle jetzt den gleichen Wert, den ich beim Gaußschen Weichzeichner verwendet habe, in dem Fall waren das 10 Pixel. Ich bestätige das Ganze und werde mir jetzt die grauen Bildinformationen ausblenden. Und das geht mit den sogenannten Mischmodis, wie. z. B. Ineinanderkopieren, oder weiches Licht. Und ich wähle hier Lineares Licht. Bei dieser Füllmethode wird alles was grau ist, im Bild ausgeblendet unsichtbar, und alles was hell und dunkel ist bleibt im Bild, die Strukturen. Und wenn wir uns diese beiden Ebenen jetzt ein- und wieder ausblenden, werden wir sehen, dass sich das Bild nicht verändert. Und genau das war die Frequenztrennung. Ich werde jetzt beide Ebenen mit der gedrückten "Shift"-Taste hier markieren, wähle dann über diesen kleinen Dialog, hier rechts an der Seite, oder über das Menü Ebene/Neu/Gruppe aus Ebenen... Und nenne das jetzt "Frequenztrennung". Somit haben wir jetzt die Grundlage geschaffen, und nun kann es an die Retusche gehen.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
Einfach Klasse
Patrick S.
Einfach nur klasse dieses Training! Dank der präzisen und verständlichen Erklärung von Calvin Hollywood ganz einfach umzusetzen. Danke dafür ;)
 

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