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Cinema 4D R19: Neue Funktionen

Fragmente miteinander verbinden

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Die ursprünglichen Fragmente können zu neuen Bruchstücken zusammengefasst werden, was deren Form weitere Komplexität verleiht.

Transkript

Schauen wir uns nun die letzten verbliebenen neuen Funktionen des Voronoi-Bruch Objekts an, nämlich das sogenannte Verbinden der Fragmente. Ja, man sieht hier eigentlich auch ein übersichtlicher Dialog, was ist damit gemeint? Nun ja im Prinzip genau das, dass man nämlich nach bestimmten Kriterien jetzt benachbarte Fragmente zu einem neuen Fragment verbinden kann und dafür gibt es hier verschiedene Verbindungstypen zur Auswahl. Voreingestellt ist die sogenannte Abnahme und mit Abnahme ist das Abnahme-Objekt gemeint, das wir hier auch im Charakter Menü finden können. Lässt sich einfach erzeugen ohne dass wir jetzt extra in den Menüs hinein müssen, indem man hier eine Verbindungsabnahme hinzufügt, Sie sehen, dann erscheint hier ein entsprechendes Objekt, wo wir jetzt eine Form angeben können, also zum Beispiel eine Kugel. Sie sehen schon, wenn ich das jetzt hier einmal etwas auf die Ecke ziehe, dass jetzt alle Fragmente, die ihren Mittelpunkt noch im Einflussbereich dieser Kugelabnahme haben, zusammengefasst werden zu einem einzelnen Fragment oder Bruchstück. Sie sehen die Liste ist lang, wir können also hier jetzt beliebig viele zusätzliche Abnahme-Objekte dem Ganzen hinzufügen und können somit Bereiche definieren, an denen wir eben zusammenhängend etwas erstellen möchten. Und daraus ergibt sich zwangsläufig eine sehr viel komplexere Fragment-Form oder Bruchstück-Form, als wir es bislang kannten, da diese Formen durchaus auch zum Beispiel wie ein C geformt sein können, um das mal plastisch zu machen, also andere Fragmente umfließen können. Was dann allerdings auch zu Problemen führen kann in Kombination mit Dynamics, dass sich solche Teile da natürlich ineinander verkeilen und nicht unbedingt sich wieder lösen können. Also darauf müsste man etwas achten, aber es ist ja nicht alles nur in Verbindung mit Dynamics sinnvoll zu verwenden, sondern kann ja für andere Zwecke gedacht sein. Hier können wir zum Beispiel auch jetzt sagen, wir möchten gerne den Rest verbinden, dann sehen wir jetzt, dass aus dem ganzen jetzt hier drei Fragmente resultieren, eins für bei der Abnahme-Objekte und dann eben der ganze Rest der dann zusammengefasst wird. Das wäre der Verbindungstyp Abnahme. Ich gehe mal hier auf "Alles Entfernen" und dann gucken wir mal, was wir hier noch haben. Der nächste Typ heißt Klumpen. Ich lösche mal der Übersichtlichkeit halber hier alles heraus, ja und wir sehen schon Klumpen, da gibt es einfach nur eine Anzahl, das heißt, wir können hier genau vorgeben, wie viele Bruchstücke wir gerne hätten, natürlich in Abhängigkeit der verfügbaren Anzahl, also wir können jetzt hier nicht 100 eintragen, wenn wir nur 50 Bruchstücke haben, das gibt keinen Sinn, also die Anzahl muss gleich oder geringer sein, als die tatsächliche Anzahl der Bruchstücke. Aber Sie sehen, nun kommen wir praktisch ohne externe Objekte aus und können vor allen Dingen jetzt hier über den Startwert das Ganze variieren, bis etwas herauskommt, wo wir sagen jawohl, das gefällt uns. Und dann hätten wir noch den dritten Typ, die sogenannte Punktdistanz, wo jetzt um die Position jedes Fragments herum an Distanz hier definiert werden kann. Sie sehen, da müssen wir jetzt etwas größer werden und alles, was in dieser Distanz fällt, wird einfach zusammengefasst, so eine Art Suchradius. Sie sehen, wenn man einmal diese kritische Grenze überschritten hat, dann geht es sehr schnell, dass hier neue Bruchstücke kreiert werden. Das hängt also sehr stark von der Dimension, von der Größe des fragmentierten Objekts zusammen und natürlich auch wieder von der Anzahl der bereits vorhandenen Fragmente. Hier können wir das Ganze invertieren, dass also dann Dinge zusammengefasst werden, die eben eine größere Entfernung voneinander haben, als dieser Distanzwert. Der Modus ist allerdings sehr viel schwieriger zu kontrollieren, man sieht das hier schon, dass da eine ganze Zeit lang im Prinzip gar nichts passiert, muss dann also genau diese Grenze treffen und das ist um einiges schwieriger, als wenn wir das jetzt hier ohne die Größer-Option machen. Und auch hier wieder die Option alles andere miteinander zu verschweißen, was eben diesem Kriterium nicht entspricht. Die so zusammengefassten Fragmente können ganz normal auch wieder mit Details versehen werden, also das bleibt alles genauso gültig, wie wir es kennen. Gehe jetzt also hier mit meiner Selektion, Sie sehen entsprechend reduziert die Anzahl der Bruchstücke hineingehe, die selektierten verberge, dann sehen Sie auch hier wieder, was dabei herauskommt und wir können ja hier mit dem Entspannen dann auch dafür sorgen, dass entsprechend spannendere Bruchstücke hier entstehen, die sehr viel komplexer sind in Ihrer Form, als wir das normalerweise gewohnt sind. Wenn ich die jetzt hier auch nochmal mit rausnehme, Sie sehen, das wirkt schon fast so wie eine Felswand, dieses Teil hier stört etwas, nehme ich mal raus. Sie sehen, es gibt also mit Nischen und vorspringenden Stücken sehr viel mehr Variationen, als wir das gewohnt sind, also auch für die Modellierung vielleicht ein ganz interessantes neues Werkzeug. Ja, nur noch eine Kleinigkeit, die wir jetzt noch nicht besprochen haben, im Bereich der Selektionen. Hier konnten wir ja Selektionstags praktisch automatisch erzeugen, mit denen dann zum Beispiel Materialien auf bestimmte Seiten der Bruchstücke fixiert werden konnten. Neu sind hier Optionen für die Generierung von Vertex-Maps. Sie sehen, sobald man hier etwas aktiviert, kommt dann ein entsprechendes Vertex-Farben-Tag hinzu, das dann zum Beispiel benutzt werden kann zur Steuerung von Deformationen oder zum Wachstum von Haaren oder auch zum Einfärben mittels des Vertex-Map-Shaders. Dann hätten wir es aber geschafft, Sie sehen hier, für Innen, Außen und die Kanten an den Bruchstücken drei verschiedene Optionen können halt alle drei hier miterstellt werden, aber damit wären dann die Neuerungen des Voronoi-Bruch-Objekts tatsächlich alle abgehandelt. Sicherlich eines der Highlights in Release 19 und dann schauen wir in einem folgenden Video noch, was wir noch an Neuerungen im MoGraph Modul finden können.

Cinema 4D R19: Neue Funktionen

Sehen und verstehen Sie die neuen Funktionen von Maxons Cinema 4D Release 19.

6 Std. 4 min (40 Videos)
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CINEMA 4D CINEMA 4D R19
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Erscheinungsdatum:08.09.2017

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