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Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch

Fragen zu Ihrem Werdegang und passende Antworten

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Dieses Video nennt mögliche Fragestellungen und empfiehlt die passende Reaktion auf Fragen zum eigenen Werdegang und/oder zu Lücken im Lebenslauf.
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Transkript

Nach der Begrüßung und etwas Small Talk ist es üblich, einen Bewerber über sich selbst erzählen zu lassen. Dabei geht es um Ihre persönliche Vita, also Ihren beruflichen Werdegang und Ihre Aus- und Weiterbildung. Meist ist daher die erste Frage bzw. Aufforderung: Erzählen Sie etwas über sich selbst! In diesem Fall können Sie von Ihrer Ausbildung, relevanten Weiterbildungsmaßnahmen und Ihrer Berufserfahrung erzählen. Finden Sie Parallelen zu der Stellenausschreibung und bringen Sie Praxisbeispiele der vorherigen Tätigkeiten. Starten Sie zeitlich in der Vergangenheit und erzählen Sie von Ihrem Werdegang in chronologisch aufsteigender Reihenfolge. Konzentrieren Sie sich dabei auf Aufgabengebiete, die für den Job und das Unternehmen relevant sind. Versuchen Sie auch bei der Erzählung sachlich zu bleiben, einen roten Faden zu verfolgen, und vermeiden Sie eine zu ausschweifende Darstellung Ihrer Vita. Der Personalmanager hat natürlich auch Ihren Lebenslauf gelesen, und legt in dieser Phase auf die mündliche Verifikation Ihrer Angaben Wert. Eine sogenannte Lücke im Lebenslauf bezeichnet einen längeren Zeitraum, in dem Sie keiner Tätigkeit nachgegangen sind. Je nach Personalmanager ist es unterschiedlich, ab welchem Zeitraum eine Lücke als solche wahrgenommen wird: durchschnittlich ab einem halben Jahr oder Jahr ohne Beschäftigung. Sollte Ihr Werdegang berufliche Lücken, nicht abgeschlossene Ausbildungen, sehr kurze Dienstverhältnisse oder Ähnliches beinhalten, machen Sie sich auf Fragen dazu gefasst. Fast alle Lücken im Lebenslauf lassen sich durch eine geschickte Formulierung glaubwürdig darstellen. Bleiben Sie sich und Ihrem Werdegang treu! Wenn Sie sich in Erklärungen verstricken, die Sie z.B. auf Grund von Krankheit diskriminieren könnten, vermeiden Sie diese! Private Umstände in der Familie, eine persönliche Neuorientierung, oder auch lange Reisen, um Kulturen und Fremdsprachen zu erlernen, sind Gründe, die Ihre Berechtigung haben, und in der Regel nicht negativ ausgelegt werden. Achten Sie jedenfalls darauf, am Ende Ihrer Antwort Ihren Willen und Ihre Motivation jetzt für diese Firma arbeiten zu wollen, zu unterstreichen. Warum arbeiten Sie nicht mehr bei Ihrem vorherigen Arbeitgeber? Ein befristetes Dienstverhältnis, personelle Einsparungen aufgrund der wirtschaftlichen Situation, fehlende Folgeaufträge oder Projekte sind natürlich legitime Gründe eine Firma verlassen zu müssen. Sollte keiner dieser Gründe zutreffen, und Sie aus eigenen Stückchen gegangen seien, gilt es, im Gespräch auf die Wortwahl zu achten. Verlieren Sie kein schlechtes Wort über das ehemalige Unternehmen, Kollegen oder die ehemaligen Vorgesetzten. Auch wenn Sie unter- oder überfordert waren, achten Sie in Ihrer Wortwahl drauf, den Job, für den Sie sich gerade bewerben, nicht zu gefährden. Ein Personalmanager fragt sich in solchen Fällen immer, ob der Kandidat dieses Unternehmen aus ähnlichen Gründen ebenso verlassen würde? Fragen nach abgebrochenen Ausbildungen, wie z.B.: Warum haben Sie Ihre Ausbildung nicht abgeschlossen? sollen dem Personalmanager darüber Aufschluss geben, ob Sie generell schnell aufgeben. Daher sollten Sie auch bei dieser Antwort auf Ihre Wortwahl achten. Vielleicht haben Sie während der Ausbildung gemerkt, dass der Inhalt doch nicht zu Ihnen passt und wollten keine Zeit verlieren. Oder es kam ein Job, oder eine andere Ausbildung dazwischen, und beides ging sich nicht mehr aus. Dies sind z.B. Gründe, die gut nachvollziehbar sind. Warum haben Sie sich für diesen Beruf oder diese Ausbildung entschieden? Würden Sie den Weg erneut gehen? Was hat Ihnen am Studium besonders gut oder gar nicht gefallen? Was war die Kernessenz Ihrer Ausbildung? Auch hier ist Ihre Leidenschaft für das gefragte Gebiet bzw. Ihren Beruf gefragt. Legen Sie den Fokus wieder auf die Position, um die es in Ihrem Vorstellungsgespräch gerade geht. Am Studium könnte der Praxisbezug etwas sein, was Ihnen besonders gut, oder, wenn fehlend, nicht so gut gefallen hat. Werden Sie nie ausfällig über Lehrer, kritisieren Sie keine Themengebiete etc. Sie wissen nie, ob Ihr Gegenüber nur rausfinden will, ob Sie gerne nörgeln, oder diplomatisch antworten können. Bleiben Sie einfach Sie selbst und geben Sie sich natürlich. Ihr Werdegang ist schließlich Ihre Kernkompetenz, und Sie haben damit schon gepunktet, weil Sie auf Grund dessen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurden.

Das erfolgreiche Vorstellungsgespräch

Lernen Sie, wie Sie sich optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und Ihren potentiellen Arbeitgeber von Ihren Qualitäten überzeugen.

1 Std. 59 min (25 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.07.2016

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