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Raspberry Pi Grundkurs

Fotos mit einer Spiegelreflexkamera aufnehmen

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Mit einem Raspberry Pi können Sie auch eine digitale Spiegelreflexkamera steuern und damit Fotos in Profiqualität erstellen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist das kostenlose Programm "gphoto2".
04:46

Transkript

Der Raspberry bringt auch eine eigene Kamera mit. Aber die müssen Sie nicht nutzen. Eine Spiegelreflexkamera liefert weitaus bessere Bilder. Und wie Sie mit dem Raspberry eine Spiegelreflexkamera steuern, das zeige ich Ihnen jetzt. Ich habe hier so eine Kamera auf meinem Tisch stehen. Die hat an der Seite einen Mini-USB-Anschluss. Damit kann ich normalerweise die Fotos direkt von meiner Kamera auf meinem Computer einlesen. Und diesen Anschluss brauche ich, um die Kamera mit meinem Raspberry zu verbinden. Und das mache ich jetzt mal. Ich schließe also die Kamera mit dem USB-Kabel an den Raspberry an. Ich schalte den Raspberry ein, indem ich einfach den Strom reinstecke. Und ich schalte meine Kamera ein. Normalerweise geht die Kamera nach vielleicht 30 Sekunden in den Ruhemodus, um Strom zu sparen. Das ist in vielen Fällen auch ganz hilfreich. Jetzt können wir das nicht gebrauchen. Jetzt müssen wir diese Ruhemodusphase etwas ausdehnen auf, zum Beispiel, 4 Minuten oder 8 Minuten. Denn in dem Moment, in dem ich mit dem Raspberry auf die Kamera zugreifen möchte, darf sie sich eben nicht in diesem Ruhemodus befinden. Als erstes habe ich PuTTy gestartet und mich auf dem Raspberry eingeloggt. Zunächst einmal brauchen wir eine Software. Diese Software ist "gphoto2" Also mit "sudo apt-get install gphoto2" installiere ich diese Software jetzt, mit der ich vom Raspberry auf meine Kamera zugreifen kann. Hier wird behauptet, ich hätte das Ganze schon mal installiert. Da gibt's nichts Neues. Klar, ich mach das Ganze ja nicht zum ersten Mal. Mit "gphoto2", wenn ich's dann mal installiert habe, und "--auto-detect" kann ich zunächst einmal schauen, welche Kamera ich hier angeschlossen habe, und ob alles funktioniert. Jawohl! Hier wird tatsächlich ein Modell erkannt. Das heißt, "gphoto2" kann irgendwie auch mit meiner Kamera tatsächlich in Verbindung treten. "gphoto2 --capture-image" Wichtig ist, dass Sie immer zwei Minuszeichen schreiben, denn sonst kommt es zu einem Fehler. Und Sie haben es vielleicht im Hintergrund gehört, es wurde ausgelöst dieses Bild wurde geschossen, und befindet sich aber immer noch auf der Kamera. Ich möchte als nächstes mal ein Bild aufnehmen und sofort auf meinen Raspberry herunterladen. Dazu nehm ich wieder "gphoto2 (als Befehl) --capture-image-and-download (und ich gebe auch noch einen neuen Bilddateinamen an) --filename bild.jpg" Das bedeutet, ich möchte ein Foto aufnehmen und dieses Foto von der Kamera herunterladen. Jetzt kam es hier zu einem Fehler. Die Kamera ist in der Zwischenzeit während dem langen Reden in den Ruhezustand gegangen. Also schalte ich sie nochmal aus, und mach sie gleich danach noch einmal an. Und warte, bis die Kamera auch tatsächlich bereit ist. Wenn ich leicht den Auslöser drücke, dann bekomme ich hier eine kleine Meldung auf meinem Kameradisplay, dass die Kamera noch busy sei. Und solang das der Fall ist, solang kann ich natürlich auch vom Raspberry aus nicht drauf zugreifen. Jetzt haben Sie es gehört: Ein Bild wurde ausgelöst. Und jetzt heißt es hier das "bild.jpg existiert bereits" Jawohl! Ich möchte das Ganze überschreiben auf meinem "RaspberryPi" Folder. Und jetzt kann ich mir das Ganze mal anschauen. Mit "ls -l" lass ich mir mal anzeigen, was der Raspberry in diesem Verzeichnis hat. Sie haben hier ein "bild.jpg", das ist relativ groß. Und wenn ich mir das Ganze mal über den Sambaserver anschaue, dann sehen Sie, habe ich hier grade meinen Bildschirm abfotografiert, und das Bild wurde auch korrekt heruntergeladen. Ich möchte Ihnen noch zum Abschluß eine Möglichkeit zeigen, mit der Sie auch Zeitrafferaufnahmen mit Ihrer Digitalkamera aufnehmen können. "gphoto2 --capture-image-and-download" - das ist der Befehl, den Sie schon kennen. Und jetzt sag ich hier "--interval 10", also im Abstand von 10 Sekunden sollen 200 Frames, also 200 Bilder aufgenommen werden. Und diese Bilder, die sollen vom Dateinamen her das Jahr, Monat und den Tag haben, Stunde, Minute und Sekunde. Und dann soll hinter dieser Zahl noch eine 3-stellige fortlaufende Nummer angehängt werden. Und wenn ich diesen Befehl jetzt ausführe, dann beginnt meine Spiegelreflexkamera im Intervall von 10 Sekunden Fotos zu machen, und lädt die automatisch und unmittelbar auf meinen Raspberry herunter. Mit der kostenlosen Open-Source-Software "gphoto2" können Sie über Ihren Raspberry Pi eine digitale Spiegelreflexkamera steuern.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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