Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Fotos kombinieren

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Oft reicht ein Foto nicht aus, um das "perfekte" Foto zu erhalten. Dann ist es hilfreich zu wissen, wie man verschiedene Fotos einer Serie kombinieren kann.
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Transkript

Oft reicht ein Foto nicht aus, um das perfekte Foto zu erhalten. Dann ist es oft hilfreich zu wissen, wie man verschiedene Fotos einer Serie kombinieren kann. Ich habe jetzt hier z.B. dieses Foto des Rappers, das wurde auf einem Parkplatz aufgenommen, wir hatten hier so kleine Rauchbomben - übrigens danke an den Fotografen, dass ich das hier verwenden darf - aber das Drumherum, da sind einfach noch viel zu viele Lücken: Man sieht hier hinten den Zaun, dann scheint hier Licht durch die Bäume, der Boden, ja es ist einfach ein Parkplatz, das sieht man, da sieht man auch die Rauchkanister hier stehen, wo die Fahnen hier reinziehen. Ich hätte es ganz gerne so gehabt, dass hier alles zu ist mit Rauch, und dass das Modell, dieser Rapper hier wirklich von Rauch umschlossen ist; dann hat das Bild so richtig Atmosphäre. So sieht es einfach aus wie: Wir zünden hier diese Rauchkanister an, und dann stellst du dich mal hin, und dann schauen wir mal, was der Wind draus macht. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Nun ich zeige Ihnen hier noch mal paar andere Bilder der Serie. Das ist dann hier ein Close-up, da habe ich aber auch Lücken, die müsste man schließen. Hier, noch mal das gleiche Bild wie vom Anfang. Und hier habe ich dann noch ein Anderes, wo der Rauch schon etwas diffuser wird. Aber auch das kann ich nicht verwenden. Also vom Auszug, von der Pose her, würde ich bei jedem Foto sagen: Ja, wunderbar, gefällt mir, da kann ich was draus machen. Aber ich muss mich jetzt entscheiden, eins dieser Fotos aufzuwerten. Und ich finde das hier ganz spannend, weil hier der Rauch noch dicht in diesen feinen Bahnen zieht. Und dann schalte ich mir hier oben bei "Fenster" einfach mal die Anordnung auf "Alle nebeneinander" um. Ich muss mir hier nur merken, wie die Reihenfolge war. Also das Erste, das ist das Foto, da würde ich gerne hin. Und da würde ich jetzt diese Anderen einfach reinziehen. Ich wechsle hier zum Verschieben-Werkzeug, und klicke einfach dieses Foto an, und ziehe es hier rüber, und lass dann los. Das Gleiche mache ich auch beim Nächsten. Ich klicke es hier an, ziehe es hier rüber und lasse es los. Und auch beim Letzten ziehe ich von ganz hinten hier nach vorne. Dann kann ich diese drei Bilder eigentlich schon alle schließen. Natürlich speichere ich das Ganze hier nicht ab. Das Letzte. Und dann sehen Sie hier, habe ich jetzt hier diese Fotos alle übereinandergepackt. Nun, wie soll das Ganze letztendlich aussehen? Ich habe das hier schon mal in einer Retusche-Gruppe vorbereitet. Und so hatte ich mir das ungefähr vorgestellt, dass das fotografiert würde. Jetzt sieht es wirklich so aus, als ob der Rapper hier in einem Inferno aus Rauch, Feuer, und - weiß der Geier, was hier steht. Aber dieses Bild hat Atmosphäre, und da guckt man schon mal länger hin, und es fasziniert was hier eigentlich alles los war. Hingegen, wenn man das Ausgangsbild kennt, dann sieht man, dass da gar nicht so viel dahintersteckt. Diesen Rauch, den holen wir uns auf schnellste Art und Weise ganz einfach aus diesen Bildern heraus. Ich kann über Strg+T, bzw. Apfel+T die Position ja hier jederzeit verschieben. Ich hatte jetzt hier noch die Retusche-Gruppe aktiviert. Ich muss das hier natürlich auf der Ebene machen. Jetzt kann ich mir das hier so hinziehen. Jetzt sehe ich: Da oben habe ich hier so eine große Lücke, und hier habe ich ganz viel Rauch. Den ziehe ich mir gleich noch sehr viel größer, und lege das hier einfach mal so drüber. Das Ganze wird mit Enter bestätigt. Dann rechnet Photoshop ein bisschen. Die Datei ist schon sehr groß, die hat schon fast 1 GB, weil das mit 36 Megapixeln hier aufgenommen wurde. Wenn ich die ALT-Taste gedrückt halte, und hier auf die Maske klicke, dann kann ich das erstmal hinter der Maske verstecken. Jetzt brauche ich nur noch das Pinselwerkzeug, das ist der Shortcut "B". Gehe mal auf 50, 60 Prozent der Deckkraft und eine weiße Vordergrundfarbe, die bekomme ich, indem ich hier Vorder- und Hintergrundfarbe mit "X" vertausche, oder auf das kleine Symbol hier klicke. Und dann kann ich mir hier mit Weiß meinen Nebel ins Bild malen. Und das mache ich so lange, bis ich hier hinten alles verdeckt habe, was hier nicht so hingehört. Ich muß nur aufpassen - ich zeige es Ihnen jetzt mal, mache den Fehler mal - wenn ich hier zu sehr reinmale, dann kommt irgendwann diese Kante, und die will ich natürlich nicht im Bild haben. Aber das ist das schöne an Masken. Wenn ich hier auf Schwarz umstelle, dann kann ich das einfach wieder zurückpinseln, und male mir hier sozusagen meinen Rauch fotorealistisch rein und umschließe das Model damit. Dasselbe Spielchen mache ich auch auf der anderen Seite. Den würde ich jetzt noch außenvor lassen, aber vielleicht sollte ich einfach mal das hier benutzen. Und ich kann mir natürlich auch jederzeit hier ein Teil ausschneiden, dann ist das Ganze bei Weitem nicht so rechenintensiv für den Computer, und lege mir das über Steuerung+J oder Apfel+J auf eine neue leere Ebene, transformiere es hier ein bisschen, ich drehe es einfach mal rum im Kreis, wie ich das gerade brauche, und ziehe es mir etwas größer. Die 36 Megapixel, die geben das schon ganz gut her. Ich bestätige das Ganze mit der Enter-Taste, und bei gedrückter Alt-Taste mit einer invertierten Maske kann ich mir hier mit der weißen Farbe, meinen Rauch wieder ins Bild malen. Ich würde Ihnen immer raten: Reduzieren Sie die Deckkraft des Pinsels auf 50, 60 Prozent für den Anfang, weil sonst passiert sehr schnell, dass bei 100 Prozent gleich diese unschöne Kante irgendwo im Bild auftaucht. So sieht es doch schon mal ganz fein aus hier. Jetzt haben wir hier noch eine Ebene. Ich denke, dass war die hier. Genau. Die schiebe ich jetzt mal hier ganz nach oben im Stapel und blende die wieder ein. Von der Ebene hier, da hätte ich jetzt nur ganz gerne den Rauch hier unten. Auch den kopiere ich mir wieder auf eine neue leere Ebene. Und lösche mal hier die überflüssigen raus, damit die Datei zumindest wieder auf 1 GB schrumpft. Das ist der Nachteil, wenn Sie mit so großen Dateien arbeiten. Dann brauchen Sie schon einen wirklich flotten Rechner, der diese Rechenpower hier dann auch noch mitbringt. Und dann schaue ich mir das mal an, wie ich hier das aufteile. Ich denke, so wird das Ganze ganz gut aussehen. Über eine invertierte Maske kann ich mir dann mit Weiß hier das alles wieder zu malen. Hier habe ich jetzt eine Lücke, die müsste ich dann noch mal extra schließen. Aber da nehme ich mir aus der Originaldatei einfach eine Stelle raus, und schieb die im Stapel auch noch mal ganz nach oben. Und über "Frei transformieren" bringe ich das Ganze in Position und ziehe es noch etwas größer, dann wird es auch schwammiger. Und auch das bringe ich über eine invertierte Maske mit Weiß wieder ins Bild. Und Sie sehen, schon habe ich hier eine Situation geschaffen, die ich so natürlich nie fotografieren hätte können. Auch nicht von der Wind-Situation, man sieht, der Rauch, der wird hier einfach von rechts nach links durchs Bild geweht. Aber mit ein paar wenigen Handgriffen können Sie in 5-6 Minuten das ganze Foto so kompakt gestalten. Sie müssen einfach nur schauen: Welche Bilder von meiner Serie eignen sich, wo kann ich bestimmte Bildbereiche ausschneiden oder verwenden, und sie dann über das Verschieben-Werkzeug ins Bild integrieren. Über „Frei transformieren“ können Sie das Ganze dann an die jeweilige Position ringsherum nochmal anpassen. Das funktioniert auch bei anderen Dingen. Das ist jetzt natürlich bei Rauch relativ einfach, weil sich das so schön vermischt. Aber wenn das Model jetzt vor einem großen Wald steht, und Sie haben aber Lücken in den Bäumen drin, dann machen Sie das gleiche Spielchen einfach mit den Bäumen. Da müssen Sie ein bisschen kreativ sein. Aber von der Herangehensweise funktioniert das immer so mit diesen weichen Masken, dass das fürs Auge sehr sehr realistisch überblendet werden kann.

Photoshop CS6: Retusche & Restaurierung

Lernen Sie vielfältige Korrekturmöglichkeiten kennen und verschaffen Sie sich das notwendige Know-how, um Ihre Bilder mit Photoshop perfekt zu retuschieren oder zu restaurieren.

5 Std. 3 min (47 Videos)
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