Raspberry Pi Grundkurs

Fotos aufnehmen

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Fotos nehmen Sie mit dem "Raspi" von der Kommandozeile aus auf. Auf diese Weise können Sie die Kamera auch über das Internet steuern. Wie das alles geht, erfahren Sie in diesem Film.
05:28

Transkript

In diesem Video möchte ich einmal auf die Möglichkeiten der Raspberry-Kamera eingehen: Wie wir damit Fotos schießen in verschiedenen Abmessungen und auch verschiedene Einstellungen vornehmen können. Der normale Befehl, um ein Foto aufzunehmen, lautet "raspistill (und dann habe ich hier hinten) -o image.jpg" Mit diesem "-o" sage ich, wie die Datei heißen soll, wo der Output hingespeichert wird. Und Sie sehen schon, das dauert fünf Sekunden, bis hier das Foto tatsächlich aufgenommen ist. Und es liegt daran, dass die Kamera standardmäßig 5 Sekunden ein Vorschaubild zeigt. Und dieses Vorschaubild, das brauchen wir allerdings nicht, weil wir sind ja direkt auf der Kommandozeile. Das schalte ich mal aus mit "nopreview" Dieses Vorschaubild würde ich nur sehen, wenn ich direkt an den Raspberry einen Monitor anschließe. Das haben wir hier nicht mit der Kommandozeile. Deswegen brauchen wir es nicht. Ich möchte mit " --timeout" auch die Vorschauzeit verringern, in dem Fall auf 1 Sekunde. Und wenn ich jetzt auf "Okay" klicke, dann sehen Sie, dass ich ganz schnell wieder hier meinen "prompt" bekomme. Es liegt daran, dass die Vorschauzeit von 5 Sekunden jetzt auf 1 Sekunde verringert ist und das Bild einfach schneller aufgenommen wird. All die Versuche, die ich hier mache, überschreiben immer dieses image.jpg ohne Vorwarnung. Das heißt, wenn ich ein Foto gemacht habe, dass ich behalten möchte, muss ich hier natürlich entsprechend einen anderen Dateinamen angeben. "raspistill" wird mich nicht warnen, wenn eine Datei bereits vorhanden ist. Wir haben jetzt immer sehr große Bilder aufgenommen: also 2592 Pixel Breite und 1944 Pixel Höhe - das ist schon eine ganze Menge. Wenn ich dieses Bild verarbeiten möchte mit einer Webcam und so weiter, dann möchte ich ein etwas kleineres Bild haben. Also ich sage mit "- w 640", dass mein Bild 640 Pixel breit sein soll, und mit "- h 480" sage ich: das Bild soll 480 Pixel hoch sein. Ich gehe auf "Return". Und nach einer Sekunde wird das Bild auch tatsächlich geschossen. Achten Sie hier drauf, es gibt zwei Möglichkeiten: Ich habe eine Langform "no preview", diese Langform muss ich mit zwei Minuszeichen einfügen. Und diese Kurzform "-w" - das mache ich nur mit einem Minuszeichen. Ich könnte das genauso gut mit zwei Minuszeichen schreiben und dann mit einem "width". Das würde genau das Gleiche bedeuten, dasselbe Bild wird in dem Fall aufgenommen: je nachdem, wie viel Tipparbeit ich mir machen möchte, oder wie viel ich mir sparen möchte. Es gibt auch eine ausführliche Kommandozeilen-Referenz. Hier in den Projektdateien habe ich das Ganze verlinkt. Ich bin auf github.com/raspberrypi /userland/blob/master Und wenn ich hierher gehe und auf "Raw" klicke, dann lädt er hier eine Dokumentation herunter. Die schaut so aus. Ich mach die mal ein bisschen größer. Und es gibt eine ganze Reihe von Kommandozeilen-Parametern für die Kamera. Die brauche ich jetzt hier alle einzeln gar nicht aufzählen, denn sie sind meistens selbsterklärend. Ich kann die Schärfe eines Bildes setzen mit "-sh" oder "--sharpness", gefolgt von einer Zahl zwischen - 100 und + 100 Ich kann den Kontrast bearbeiten, ich kann die Helligkeit bearbeiten, die Saturation, also die Sättigung. Ich kann auch einen ISO-Wert angeben. Und ich kann auch sagen: befinde ich mich in einer Nacht, also in einem Nachtmodus, in einem Sportmodus, also mit einer kurzen Verschlusszeit, befinde ich mich im Gebirge, wo viel Schnee liegt, oder am Strand. Und je nachdem, welche Einstellungen ich vornehme, habe ich unterschiedliche Verschlusszeiten und unterschiedliche Brennweiten, die mein raspistill automatisch für mich vorauswählt. Ich kann ein Weißabgleich setzen, also den Automatic White Balance setzen. Ich kann sagen: verregnetes Wetter, habe ich sonniges Wetter, bin ich im Schatten. All das kann ich hier einstellen. Ich kann dem Bild ein Effekt mitgeben. Ich kann also sagen: ich möchte ein Negativbild aufnehmen. Oder das Bild soll so ausschauen, als wäre es auf einem Whiteboard gezeichnet. Ich kann das Ganze so ausschauen lassen, als wäre es ein Ölgemälde. Also all diese Filter, die Sie vielleicht von Online-Diensten kennen, oder von Ihrem Bildbearbeitungsprogramm, ein Teil davon kann ich hier auch verwenden. Ich schreibe einfach "--imxfx" und dann schreibe ich hinten dran "oilpaint", und dann wird ein Foto aufgenommen, das ausschaut, wie ein Ölgemälde. Es gibt noch zwei wichtige Kommandozeilen-Parameter. Das eine ist "rot" oder "rotation" und das andere ist "hflip" oder "vflip". Wenn Sie die Kamera ausgerichtet haben, und oben und unten ist vertauscht, dann können Sie entweder mit einer "- rot 180" das Bild um 180 Grad drehen, oder wenn Sie, aus welchen Gründen auch immer, gegen einen Spiegel fotografieren zum Beispiel, dann können Sie das Bild mit "-hf" oder mit "--hflip" spiegeln, so dass Sie links und rechts vertauschen können. Das kann sehr hilfreich sein, wenn Ihre Kamera sich in einer Position befindet, die Sie nicht mehr beeinflussen können, oder nicht mehr beeinflussen wollen. Sie können also mit einem einfachen Befehl, der heißt "raspistill", und einer Reihe von beliebigen Parametern Fotos aufnehmen, Sie können die Größe bestimmen, Sie können das Foto spiegeln, Sie können es drehen, oder Sie können sogar auch mit "-imxfx" Effekte über das Bild drüberlegen.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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