Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Fotometrische Optimierung

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Viele Objektive haben eine Randabschattung (Vignettierung). Sehen Sie hier, wie Sie diesen Linsenfehler in PTGui korrigieren können.

Transkript

Jetzt haben wir es gar nicht mehr so weit zur letzten Stufe, wo wir das Panorama dann wirklich fertig berechnen. Was jetzt noch fehlt, ist einfach die Anpassung der Überlappung und die Berücksichtigung von solchen Linsenparametern wie die Vignettierung. Jedes Objektiv wird zum Rand hin dunkler, und was wir jetzt hier im Moment in dem Panorama Editor sehen, ist im Prinzip schon eine Vorwegnahme dessen, wie das später werden soll, wenn wir mal hier die harten Kanten einstellen, dann sehen wir hier zum einen, dass hier Bilder, die unmittelbar nebeneinander sind und die fast im gleichen Licht aufgenommen waren, trotzdem Helligkeitsunterschiede haben, weil das ist hier zum Beispiel bei Bild 8 der Bildrand, aber bei Bild 9 ist das weiter drinnen. Und die Randabschattung, das heißt, die Abnahme der Abbildungshelligkeit zum Rand, die Vignettierung, das ist etwas, was wir im Lightroom nicht korrigiert haben, obwohl das dort geht, man sollte das dort auch nicht machen, weil PTGui kann das wesentlich besser, der hat nämlich für die Berechnung dieser Vignettierung einfach zwei Bilder zur Verfügung, und zwar kann er die gegeneinander verrechnen, weil das eine wird von der Mitte aus dunkler und das andere auch, und irgendwo treffen die sich dann in der Mitte und das kann PTGui so genau ausmitteln, dass der Übergang hinterher absolut makellos wird. und sehr genau berechnen kann, wie diese Vignettierung ausschaut dann letzten Endes. Und man kann das also sehr sauber korrigieren. Was wir hier jetzt noch sehen, wir sehen jetzt auch die Unterschiede in der Helligkeit, also hier sehen wir das ist ein bisschen dunkel, wir haben das zwar ein bisschen heller gemacht im Lightroom, schon so Pi mal Daumen, aber hier im Gesamtzusammenhang, wenn die Bilder unmittelbar richtig platziert sind, dann sehen wir schon, dass das noch nicht so ganz optimal ist, und dass wir diese Unterschiede der Helligkeit in dem Raum durch die ziehenden Wolken hier schon noch bearbeiten müssen. Man sieht auch hier, wenn man wieder zurückgeht auf den überblendeten Modus, dass die Leistungsfähigkeit von dieser Überblendung ziemlich gut ist, also einem Laien würde das nicht einmal wirklich auffallen, dass diese Ecke des Raumes jetzt doch noch einen Tick zu dunkel ist, als die hier, und wenn wir das jetzt mal angucken hier mit diesem Modus, der uns die Grenzen zeigt von dem Bild, die Zahlen habe ich jetzt mal ausgemacht hier, weil die uns da ein bisschen stören, und wir sehen jetzt hier, dass zum Beispiel die mittlere Reihe gegenüber der oberen Reihe schon ziemlich stark abfällt in der Helligkeit, und das können wir jetzt korrigieren. Ich gehe mal hier in diesen Modus oder ich lasse es mal besser gesagt so, und wechsle mal wieder zum Hauptfenster, und ich mache das einfach mal zu. Und im Hauptfenster haben wir jetzt hier den Tab Exposure, und HDR spielt jetzt mal keine Rolle, und wir haben hier mehrere Möglichkeiten, es gibt zwei verschiedene Wege, die wir gehen, wir machen zunächst einmal Optimize now! Und wir sehen jetzt hier eine gerade Linie, das ist der Verlauf der Helligkeit von der Bildmitte zu den Ecken. Und diese Kurve beschreibt die Vignettierung, das heißt, die Randabschattung, den Helligkeitsabfall den jedes Objektiv zum Rand hat, bei Weitwinkeln eher ein bisschen heftiger als bei anderen, Normalobjektiven zum Beispiel, und wenn wir jetzt hier Optimize now! sagen, dann wird diese Vignettierungskurve berechnet. Nicht immer ganz trivial, man sieht, dass das nicht einfach eine Kurve ist, sondern die hat sogar einen Sattel drin, jetzt gucken wir uns das Ergebnis mal an, und man sieht jetzt, dass die Helligkeitsunterschiede zwischen den dunklen und den hellen Bereichen schon um einiges kleiner geworden sind. Was wir jetzt noch probieren können ist Folgendes: Wir können hier noch sagen, Exposure compensation (for panoramas taken in automatic exposure mode). Wir können das hier ein bisschen missbrauchen. Die Bilder sind zwar alle mit der gleichen Belichtungszeit, Blende und ISO aufgenommen, trotzdem können wir mal versuchen was passiert, wenn wir hier so tun, als hätten wir an der Kamera den Automatic mode eingestellt, und dadurch unterschiedlich helle Bilder. Man kann das hier an dieser Stelle missbrauchen, und dann sage ich noch mal Optimize now! und jetzt schauen wir hier gibt eine etwas andere Vignettierungskurve, und ein etwas gleichmäßigeres Ergebnis, nicht rasend viel besser, aber trotzdem ganz okay. Und um das letzten Endes aber wirklich beurteilen zu können, ob das was bringt, also wenn wir jetzt hier wieder in diesen Modus gehen, der uns die vorläufige Überblendung zeigt, schaut das trotzdem schon ziemlich gut aus, das heißt, wir müssten mal schauen, ob wir es eventuell so lassen können, oder ob wir einzelne Bildbereiche wirklich noch gezielt bearbeiten sollten. Das heißt, ich gehe jetzt mal hier, indem ich mal wieder beiläufig gespeichert habe, in den Preview Mode und gucke das noch mal an, und dann schauen wir mal was dabei rauskommt, so, ich schiebe das mal hierüber, und ich würde -- da gibt es eine Stelle, die nicht so ganz toll ausschaut hier oben, da auch, das ist offenbar auch eine Stelle, die ein bisschen unscharf ist durch die Vibrationen im Boden. Hier ist aber mit Sicherheit so viel Überlappung da, dass wir diese Bereiche wahrscheinlich rausschmeißen können, das können wir uns gleich noch angucken, das schaut alles okay aus. ich zoome ziemlich weit raus, so dass wir schon eine extremere Perspektive haben, aber besser Licht in größeren Bereichen beurteilen können, und ich würde fast mal sagen, dass man es so lassen kann. Man kann natürlich jetzt noch ganz gezielt einzelne Bilder hervorheben, und heller und dunkler machen, das zeige ich auf jeden Fall mal wie das geht, und ich werde das jetzt mal so machen, dass wir hier ein bisschen Platz haben. Man kann das Fenster relativ weit zusammenschieben, das mache ich jetzt hier auch mal, so dass wir ein bisschen beurteilen können, diese Ecke hinten ist ein bisschen dunkel, ich mache jetzt mal wieder die Nummern an, dafür muss ich das Fenster etwas größer machen, so dass wir die noch sehen können, und wir haben jetzt hier zum Beispiel, wenn wir auf diesen Modus gehen, das Bild Nummer 5, also 3,4,5 sind eigentlich ein bisschen zu dunkel, und eigentlich eventuell wirklich die ganze Reihe hier, wir können das mal gucken, das kann man auch global einstellen. Ich mache jetzt mal Folgendes, ich nehme mal 3, 4 und 5 und mache die mal bisschen heller, dafür wechselt man in den Tab Image Parameters, und das war 3, 4, 5 und wir können jetzt diese Bilder hier anschauen. Und zwar, hier stehen die ganzen Winkel drin, hier gibt es eine Vorschau, dann der Linsentyp, die Sachen die grau sind, die werden global eingestellt, die kann man hier nicht ändern, und alles andere kann man teilweise bearbeiten, und hier gibt es einen Punkt, ich mache das mal ein bisschen auf hier, das ist der Exposure offset und hier kann ich gezielt für einzelne Bilder zum Beispiel mal ein bisschen mehr Helligkeit reingeben, ich sage mal 0,5 und jetzt hat man gesehen, das ist etwas heller geworden, oh, hier kann man sogar eine 1 eingeben, das heißt, eine Blende heller für diese Bilder. Das schaut schon ein bisschen besser aus, also das war jetzt für 4, 5 und 6, jetzt mache ich es mal gleich ein bisschen grob, und sage mal gleich für 3 bis 0 auch noch einfach eine Blende heller. Das schaut jetzt ganz gut aus, hier ist es etwas übertrieben, beim Bild Nummer 0 würde ich ein bisschen weniger machen, aber das muss man einfach ein bisschen nach Gefühl machen. Ich gehe jetzt mal hierhin und sage mal 0,5. Ich lasse das mal ein bisschen stärker, wäre 0,75 und dann 1, wobei das hier eigentlich auch noch mit 0,75 ist, und das sieht man eigentlich am besten, wenn die Kanten dann nicht mehr allzu hart ausschauen, dann ist es meistens ganz gut. Und wenn wir wieder hier in die Ansicht mit der vorläufigen Überblendung wechseln, schaut das wesentlich besser aus als vorher. Ganz wichtig an der Stelle, man darf jetzt, nachdem man hier manuell Werte eingetragen hat, darf man jetzt nicht mehr hier Exposure HDR drücken, beziehungsweise hier diesen Optimize now! Button drücken, dann werden diese Werte nämlich alle wieder gelöscht und er geht von den EXIF Daten aus, also das sollte man vermeiden, also das sollte man ab da in Ruhe lassen. Und wenn wir jetzt noch mal den Preview anwerfen, schauen wir uns das noch mal kurz an zum Schluss, dann müsste das eigentlich schon ziemlich gut ausschauen, auf jeden Fall besser als vorher. Und hier sieht man jetzt, dass diese Ecke einfach ein bisschen heller ist, also das hat wirklich was gebracht in diesem Fall und auch hier ist es etwas gleichmäßiger, vorher war die Helligkeit einfach so global ein bisschen fleckig und das ist jetzt besser. Das können wir wieder schließen. Und damit ist das Panorama eigentlich schon fast fertig für die Ausgabe. Ich speichere das noch mal, also hier gesagt in diesem Clip haben wir uns angeschaut, wie man einfach ein Panorama helligkeitsmäßig noch optimiert, wenn es zum Beispiel einfach wechselnde Lichtbedingungen gibt, und wo man einfach gezielt noch die Exposure Values, die Lichtwerte, oder Blenden, für einzelne Bilder gezielt noch ein bisschen manipulieren kann.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!