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Photoshop CC Grundkurs

Formwerkzeuge

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Formwerkzeuge dienen in Photoshop der Abwicklung von Designaufgaben. Dabei erzeugen die unterschiedlichen Werkzeuge Liveformen, deren Größe, Position sowie Kantenbeschaffenheit bearbeitet werden können.

Transkript

Ein sehr praktisches Werkzeug für Designaufgaben unter anderem am Web- oder Grafikdesign in Photoshop sind die Formwerkzeuge. Diese wollen wir uns in diesem Kapitel anschauen, und zunächst erst mal einen kurzen Überblick verschaffen. Ich erzeuge dafür ein neues, leeres Dokument, bestätige es mit "OK" und dort, wo ich das Textwerkzeug finde, dort sind die verschiedenen Formwerkzeuge wie Zeichenstiftwerkzeug, die Formen wie Rechteck, Ellipsen, Polygon, oder ein eigenes Formwerkzeug und die Pfadauswahlen direkt aus der Werkzeuge für die Bearbeitung von Farben. Wir beginnen mit der Erstellung von Pfaden, und hier mit dem Rechteckwerkzeug, dort kann ich jetzt eine Form erzeugen. Wichtig ist dafür, dass ich hier oben auch eine Form ausgewählt habe. Alternativ kann das auch ein Pfad erstellen oder ein Pixel sein. Ein Pfad wäre ein Arbeitspfad,den ich dann nur nachher in der Pfade-Palette habe, das wäre z.B. ein Pfad zum Freistellen in einem Grafikprogramm oder für eine Konturenführung später in InDesign. Aber hier in Photoshop hat das erst mal keine weitere Relevanz. Deswegen löschen wir das, und stellen einfach sicher, dass ich hier oben "Form" ausgewählt habe. Neu an dem Rechteckwerkzeug ist, dass das Rechteckwerkzeug sogenannte Liveformen erstellt. Die Liveformen werden wir in den Eigenschaften hier angezeigt. Dort kann ich jetzt definieren, welche Breite und Höhe ich z.B. haben möchte, die X- und Y-Position, hier 75 Pixel links und oben Abstand, so wie die Farbe und die Kontur. Aber ganz interessant ist auch hier der untere Bereich, wo man dem Rechteck jetzt abgerundete Kanen auch nachhinein noch geben kann. D. h., ich kann hier den Eckradius bestimmen und sagen: Ich möchte gern einen Eckradius von 25 Pixeln haben. Ich bestätige es mit "Return". Wenn ich hier vielleicht so einer Art Tabulator für ein Websdesign bauen wollte, kann ich das Verketten auch deaktivieren und sagen: Unten links 0 und unten rechts 0 Pixel, und wieder mit "Return" bestätigen. Und dann habe ich hier sowas wie einen Tab als Form. Dazu muss man sagen, dass Formen in Photoshop im Endeffekt doch gerastert werden. Es sind zwar Vektoren, ich sehe hier auch die Vektorlinie, die gestochen scharf ist. Aber bei der Ausgabe ist das in Photoshop natürlich ein Pixel. D. h., hier findet auch ein Antialiasing statt, gerade in diesem runden Übergang, den ich jetzt hier habe. Die einzige Möglichkeit, das später zu umgehen, ist die Photoshop-Dateien "Illustrator" zu öffnen. Dort habe ich die Möglichkeit, aus meinen Formen richtige Vektoren zu machen. Oder, wenn ich im Videobereich unterwegs bin, kann ich das in After Effects laden und dort ebenfalls Formebenen in After Effects-Formen umwandeln. Ich habe dann die Möglichkeit, die Pfade noch zu bearbeiten. Also normalerweise, wie gesagt, ist in Photoshop auch eine Form zwar zu bearbeiten, wie eine Form, wie ein Vektor, aber in der Ausgabe ist das Ganze gerastert. Gehen wir einen Schritt weiter. Es gibt hier ein Werkzeug für abgerundete Kanten. Mit dem Unterschied, dass ich den Radius schon zu Beginn definieren kann. D. h., ich könnte hier sagen: Ich hätte gerne einen Radius von 50 Pixeln. Und wenn ich das Werkzeug jetzt benutze, dann hat meine Form schon voreingestellt diesen Radius von 50 Pixeln. Grundsätzlich ist es so, dass jede Form die ich erstelle, auch auf einer neuen Ebene landet. Wenn ich das nicht möchte, dann muss ich die Form entsprechend kombinieren. Des weiteren hat Photoshop ebenfalls als Liveform die Ellipse. Ellipse, mit der bin ich in der Lage, Kreise zu erstellen. Und ich kann entweder hier im Nachhinein Breite und Höhe dann korrigieren, oder schon beim Erstellen eines Kreises die Umschalttaste drücken. Dann kann ich sehen, dass es ein Kreis wird, und auch keine Ellipse. Wenn ich die Umschaltaste nicht drücke kann es sein, dass der Kreis verzerrt wird, und daraus eine Ellipse entsteht. Ich drücke jetzt noch mal "Entfernen", um die letzte Form wieder zu löschen, dann haben wir hier noch ein Polygonwerkzeug. Hier kann ich definieren, wieviel seitlich haben möchte. Z.B. ein Polygon mit sechs Seiten, und das kann ich dann hier entsprechend erstellen. Passen wir das noch so ein bisschen an. Bei dem Polygon-Werkzeug kann ich aber ebenfalls sagen, was für einen Radius ich hier haben möchte, und ob das ein Polygon oder ein Stern werden soll. So könnte ich jetzt definieren, dass ich einen Stern haben möchte mit z.B. 32 Kanten, und kann dem entsprechend jetzt hier einen Stern aufziehen. Dieser Übergang gefällt mir nicht so, ich drücke nochmal die Entfernen-Taste, und gehe jetzt hier nochmal rein, und sage: Den Stern, den möchte ich mit etwas weniger Einzug. Und das wird jetzt hier eher wie so eine Art Button-Form, die ich im Webdesign oft finde, um etwas auszeichnen zu können, wie einen Preis oder das etwas neu ist oder ähnliches. Dafür bieten sich solche Formen an. Und zu guter Letzt gibt es dann noch das Werkzeug für die eigenen Formen. Dort kann ich jetzt eigene Formen aus einer recht umfangreichen Liste hier auswählen. Wir sehen, hier stehen schon verschiedene Formen zur Verfügung, wie Pfeile, solche Noten, ein Briefumschlag. Ich kann hier über das Menü aber auch sagen: Ich hätte gern noch weitere Formen, wie hier z.B. Ornamente. Die füge ich dann meiner Liste hinzu. Und wenn ich jetzt weiter runter gehe, finde ich hier dann Schmuckformen, die ich dann hier z.B. mit einbringen kann. Ich müsste vielleicht hier noch die Farbe ändern, damit man das noch sieht auf dem Hintergrund. Dann habe ich hier eine Schmuckform, die man natürlich auch noch skalieren kann. Und das ist eigentlich der große Vorteil von Formen. Wenn ich auf dem Verschieben-Werkzeug bin, und die Form ausgewählt habe, und hier "Transformationssteuerung" anzeige, dann kann ich diese Form sehr einfach transformieren, sehr einfach skalieren und verarbeiten, ohne dass die Auflösung schlechter wird, weil es ist ja eine Vektorform, es ist ja ein "Pfad". Damit haben wir jetzt einen ersten Überblick über die verschiedenen Formen und Live-Formwerkzeuge erhalten, und damit sind sie jetzt bereits in der Lage, eigene Formen in ihre Photoshop-Dateien einzufügen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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