Photoshop CC Grundkurs

Formgitter

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Mit einem Formgitter können Bildinhalte auf einfache Art und Weise korrigiert oder verändert werden. Dabei werden Nadeln an bestimmten Punkten gesetzt und Inhalte um diese verschoben oder gedreht.

Transkript

Eine sehr spannende Möglichkeit, Bildinhalte zu korrigieren oder zu verändern, bietet das Formgitter an. Und das findet man unter "Bearbeiten" und hier unter "Formgitter". Hier kann ich es aber nicht auswählen, da ich mir zuerst von dieser Ebene eine Kopie erstellen muss. Denn auf dieser Ebene kann ich jetzt mittels "Bearbeiten" das Formgitter aufrufen. Und hier sieht man, Photoshop rechnet ein Gitter darüber. Und dieses Gitter ist dazu da, dass ich jetzt Bereiche mit einer Nadel pinnen kann. D. h., ich klicke hier einfach einmal drauf, hier habe ich einen Pin und hier habe ich einen Pin. Und wenn ich jetzt so einen Pin nehme, dann verschiebe ich jetzt um diese zweite Nadel die obere. D. h., in diesem Fall ist das ein wenig komisch. Sobald ich aber jetzt mehr Nadeln hereinsetze, und jetzt das Bild an diesen Positionen fixiere, kann ich jetzt mit dieser Nadel hier diesen Baum, also diese Dreiecke hier entsprechend anpassen. Wenn mich das Gitter, also dieses Formgitter stört, kann ich hier mit dem Häkchen das Gitter wegnehmen. Jetzt kann ich sagen, ich möchte diesen Baum ein wenig gerade ausbiegen. Ich möchte, dass der Baum hier, ein bisschen mehr in diese Richtung hinüberwächst, oder hier nicht ganz so stark hinüberwächst. Dann kann ich das so verschieben. Natürlich immer aufpassen: Ab dem Moment, wo ich das stark drumherum schieben beginne, quetsche ich natürlich auch Pixel. Also hier immer aufpassen, dass man es nicht übertreibt, denn solche Pixelquetschungen merkt man sehr, sehr schnell. Wenn ich solche Nadeln wieder weghaben will, dann kann ich mit gedrückter Alt-Taste über die Nadeln darüberfahren, und diese einfach ausschneiden, mit dieser Schere. Was auch geht, möchte ich hier unten zeigen, und zwar wenn ich jetzt diesen Nadeln nicht einfach nur verschieben, sondern drehen möchte, halte ich die Alt-Taste gedrückt. Man sieht, Alt ist ja normalerweise die Schere. Wenn ich aber von dieser Nadel wegfahre, dann kann ich jetzt diesen Bereich zu drehen beginnen. Das sieht man in diesem Fall ein wenig schlecht, da ich ja eigentlich fast keinen Bereich zum Drehen habe hier, weil ich ja hier unten fixiert habe und hier oben fixiert. Wenn ich jetzt aber da drüben hergehe, zu diesem Baum, und da jetzt auf die Alt-Taste drücke, dann kann ich diesen Baum hier rundherum drehen. Falls die Bearbeitung hier zu grob ist, kann ich die Dichte des Formgitters auch noch auf mehr Punkte einstellen. Dann werden mehr Punkte eingearbeitet. Und nun kann ich die Bearbeitung besser durchführen. Also auch das ist hier mit dem Formgitter möglich. Ich bestätige das jetzt einmal mit "Enter". Jetzt sieht man, ich habe die Bereiche erstellt. Und so hat es vorher ausgeschaut, so nachher. Also hier gerade dieser Knick ist ganz gut. Wenn sich das Bild hier jetzt bewegt, dann haben Sie wahrscheinlich zu wenig Nadeln gesetzt. Und bei der Bearbeitung, wo ich hier zu drehen begonnen habe, habe ich diesen Bereich auch mitgedreht. Also auf das immer ein wenig achten. Was man auch mit diesem Tool machen kann ist, wenn ich hier jetzt Text habe vor dem Gitter. Dann kann ich jetzt diesen Text auch über "Bearbeiten" mit dem Formgitter bearbeiten. Photoshop muss aber den Text zuvor rastern, d. h., die Textbearbeitung wird jetzt verworfen, und diese Textebene wird in eine Pixelebene umgewandelt. Ich sage: Rastere mir das. Man sieht: hier habe ich jetzt das Symbol einer Pixelebene; ich kann jetzt aber hierher gehen, und in diesen Text Nadeln hereinstechen. Da würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, dass man jetzt nicht mit der kleinen Rasterdichte arbeitet, sondern mit mehr Punkten. Denn wenn ich jetzt mehr Punkte habe, dann kann ich auch die Bearbeitung besser durchführen. Ich habe das jetzt einmal abgebrochen, bin noch einmal auf "Formgitter" gegangen, und sage jetzt die Dichte, mehr Punkte. Ich kann mir das auch anzeigen lassen. Und jetzt sieht man: Da ist eine Menge an Punkten da. Vorm Gitter weg. Wenn ich jetzt reinklicke, dann habe ich hier jetzt den ersten Gitterpunkt gesetzt. Das Schöne daran ist jetzt, wenn ich einen zweiten Punkt setze, dann kann ich hier diesen Buchstaben transformieren. Wenn ich aber nur einen Punkt hereinsetze, dann kann ich den Buchstaben einfach verschieben. Weil ja das Gitter hier nicht zusammenhängt, und ich somit die einzelnen Bestandteile dieses Form-Gitters entsprechend herum schieben kann, ohne dass ich auf andere Bestandteile Rücksicht nehmen muss. Also auch so kann ich hergehen und sagen, das "F" soll z.B. hier sein, es soll aber auch vielleicht ein wenig größer sein, und ein wenig verzehrt werden, hier so nach oben schauen z.B. Und ich kann jetzt die einzelnen Bereiche wirklich schnell und intuitiv anpassen, indem ich hier das "O" nach oben ziehe, dann nach unten, und ich kann es entsprechend anpassen. Aber auch hier wiederum aufpassen, dass man hier jetzt nicht zu weit zieht - ich bestätige das einmal -denn Photoshop muss natürlich die Pixel irgendwie dann interpolieren. Und wenn die Bearbeitungsschritte zu stark geworden sind, dann kann es zu nicht schönen Ergebnissen kommen. Diese Möglichkeit besteht natürlich. Sehr, sehr nett ist es auch, wenn ich jetzt z.B. nur einzelne Bereiche habe, die ich freigestellt habe. Denn dann kann ich diese einzelnen Bereiche auf der Ebene auch wieder anpassen. Ich mache das jetzt einmal ganz, ganz grob, indem ich hier einfach nur diesen Bereich auswähle. Das kann man natürlich auch wesentlich genauer machen mit verschiedenen anderen Auswahlwerkzeugen und ich sage jetzt: Dieser Baum Command+J soll jetzt auf einer eigenen Ebene sein. Jetzt kann ich mit "Bearbeiten - Formgitter" diese Ebene - also hier oben, ich blende das Formgitter ein - auch bearbeiten, ohne, dass ich jetzt Probleme bekomme mit der anderen Ebene. D. h., wenn ich hier jetzt nach rechts herüberfahre, dann sieht man zwar, dass sich die Ebene jetzt bewegt, weil ich zu wenige Punkte gesetzt habe, aber das Originalbild hier im Hintergrund wird natürlich nicht verändert. D. h., wenn ich hier jetzt diese Punkte wieder herauslösche, vielleicht ein paar mehr hier reinsetze - hier unten auch noch - sodass sich hier nichts verschieben kann, und ich jetzt hier im Baum diesen Knick ein wenig anpassen will, dann brauche ich mir jetzt keine Sorgen machen, dass rundherum das Originalbild verändert wird, weil ich ja jetzt die Bearbeitung nur auf dieser einen Ebene gemacht habe. Wie ich schon erwähnt habe: Wenn man jetzt diesen Baum freistellt, und auch wirklich nur auf diesem freigestellten Baum arbeitet, dann kann man hier noch wesentlich schönere und wesentlich genauere Ergebnisse erzielen.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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