Excel 2013 Grundkurs

Formelbezüge ändern beim Kopieren - relative Zellbezüge

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Mit Hilfe der sogenannten relativen Bezüge passt sich die Formel beim Kopieren der Formel auf andere Zellen an. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie die Formeln kopieren möchten.
04:50

Transkript

Nachdem wir nun verstanden haben, was Bezüge sind, wollen wir uns zu den ersten Erleichterungen tasten. Man kann Bezüge auch nach unten ziehen. Dafür gibt es zwei Arten: den relativen Bezug und den absoluten Bezug. Was ist nun mit einem relativen Bezug gemeint? Vielleicht haben Sie sich beim Ausrechnen der Ersparnis schon gefragt, ob man das nicht auch irgendwie beschleunigen kann. Die Formel ist im Prinzip das Gleiche: Ziehe den Sonderpreis vom Originalpreis ab. Das ist bei allen Zeilen das Gleiche. Wenn man aber nicht 5 Artikel, sondern 5000 Artikel hat, dann stellt sich die Frage, ob Sie diese Formel wirlich 5000 mal eingeben müssen. Wenn ich schon so frage, dann ahnen Sie schon die Antwort. Natürlich gibt es solche Hilfen. Wir sind gerade dabei. Man kann eine solche Formel nach unten ziehen. Ich habe ein anderes Beispiel mit etwas mehr Artikeln herausgesucht. Wir sind hier bei einer kleinen Automanufactura, die für exklusive Kunden nach deren Wünschen Autos zusammenbastelt. Hier haben wir z.B. 4 Reifen. Ein Stück Reifen kostet 250€. Wir haben ein Lenkrad mit 150€, etc. Sie wissen schon, was ich machen möchte, nämlich die Materialkosten ausrechnen. Wir starten mit einem "="-Zeichen, klicken anschließend auf die Zelle "B 3" für die 4 Reifen. Wir sagen "mal" und klicken auf die "250", die "C 3". Wir bestätigen die Rechnung und die Eingabe mit der "Enter"-Taste. Wir bekommen das richtige Ergebnis: 1000€. Wir wollen natürlich nicht mehr die anderen Zellen eingeben. Sondern wir klicken zurück auf die Zelle "D 3", weil hier die richtige Formel drin steht. Dann möchte ich Ihr Augenmerk auf die rechte, untere Ecke richten. Hier gibt es einen kleinen Punkt. Wenn ich hier mit dem Cursor draufgehe, verwandelt er sich von einem weißen in ein schwarzes Kreuz. Wenn ich jetzt die linke Maustaste drücke, gedrückt halte und nach unten ziehe, sehen Sie anhand des grünen Rahmens, dass auch meine Formel mit nach unten wandert. Ich muss aufpassen, dass ich das richtige Ende erwische. Ich lasse die Maus los. Sie haben gesehen, dass er automatisch Formeln ausfüllt. Wenn wir uns die unterschiedlichen Werte anschauen, sehen Sie, dass etwas faszinierendes geschehen ist: Er hat scheinbar die Formeln angepasst. Wir wollen das mal kontrollieren. Ich klicke mal in die Zeile 3, genauer in die Zelle "D 3". Dort steht meine Formel. Ich sehe hier "B 3" mal "C 3". Wenn ich jetzt eine Zeile nach unten gehe, also in die Zeile 4, in die Zelle "D 4", steht hier plötzlich "B 4" mal "C 4". Er hat es also den Zeilen angepasst. Das Gleiche kann ich mir hier angucken: "B 5", "C 5" in der Zelle "D 5". Machen wir mal einen größeren Sprung, z.B. in die Zelle "D 15". Das können Sie mit einem Doppelklick auch direkt anschauen und brauchen nicht immer in die Bearbeitungszeile. Da haben wir die Formel. Da haben wir die Formel "B 18" mal "C 18", wenn ich in "D 18" stehe. Das spart viel Arbeit. Stellen Sie sich vor, hier wären keine 19, sondern 19.000 Zeilen gewesen. Selbst bei 17 Zeilen ist der Unterschied schon bemerkbar. Ich muss nicht mehr jede Zelle einzeln eingeben. Zum Abschluss möchte ich noch kurz versuchen, zu erklären, warum das relativer Bezug heißt. Ich habe es schon ein bisschen angedeutet. Man muss die Formel als Bezugspunkt auffassen. Meine Formel bezieht sich auf Zellen in der gleichen Zeile. Wenn ich also diese Formel nach unten ziehe, dann ändert er die Formeln so, dass der Bezugspunkt wieder relativ gleich ist. Er hat wieder die Formel auf die Zellen der gleichen Zeile bezogen. Egal, wo ich stehe, relativ gesehen ist es immer die gleiche Zeile, auf die er sich bezieht. Treffend wäre der Begriff "Wandernder Bezug" gewesen. Aber Microsoft hat sich für den Begriff "Relativer Bezug" entschieden. Der Begriff ist auch nicht wichtig, sondern nur der Vorteil. Der ist so offensichtlich. Den merken wir uns, den Begriff, nur für das Protokoll.

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