Scala Grundkurs

For-Loops

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Sehen Sie, wie Sie in Scala mit dem For-Konstrukt Schleifen (Loops) über Zahlenbereiche und Listen programmieren können.

Transkript

Bei der Prozessierung von Daten über mehrere Schritte hinweg verwendet man üblicherweise sogenannte For-Loops. In der Programmiersprache Scala stellen sich diese etwas anders dar als in üblichen Programmiersprachen. Ich zeige Ihnen daher die numerische Iteration und die Iteration über Daten innerhalb einer Liste. Um nun klassisch eine numerische Iteration innerhalb einer Programmiersprache abzubilden, verwendet man üblicherweise eine Zählvariable und einen Loop, bei dem man beispielsweise diese Zahl immer wieder inkrementiert. In Scala ist das alles etwas einfacher. Ich verwende weiterhin eine Zählvariable mit dem Bezeichner "i". Dieser Zählvariable weise ich nun Zahlen von 1 bis 10 zu. Dann kann ich diese Zahlen nun beispielsweise auf die Konsole ausgeben und mir das Ganze auf der Konsole ansehen. So habe ich also mit einfachen Mitteln einen Loop erstellt, der von 1 bis 10 zählt. Ich könnte nun alternativ, statt "to" zu verwenden, auch "until" schreiben. Führe ich nun die Anwendung aus, so wird die letzte Zahl, also 10 nicht mehr innerhalb des Loops genutzt. Besonders bei der Iteration von Listentypen und Arrays erweist sich "until" als nützlich. Ein weiteres, besonderes Merkmal der Scala-Programmiersprache sind in diesem Zusammenhang Generatoren. Einen solchen Generator kann ich nun also mit einem Loop definieren, beispielsweise mit der Zuweisung von 1 bis 10 und dem Keyword "yield" beispielsweise nun "i * 2". Gebe ich nun diesen Generator auf die Konsole aus, so erhalte ich als Resultat eine Liste meiner Werte in diesem Fall abgebildet durch einen Vektor. In diesem Fall wurde nun also der Generator komplett ausgewertet. Beispielsweise kann ich nun allerdings auch auf ein bestimmtes Element zugreifen, wie in diesem Fall auf das zweite Element. In dem Fall wird der Generator nur bis zu dieser Zahl evaluiert. Übrigens kann ich auch die Konvention des Zählens von 1 bis 10 benutzen, um in meinem Programmcode eine solche Liste zu erstellen. In dem Fall handelt es sich nun also um eine sogenannte Range. Die Iteration über eine normale Liste funktioniert ähnlich, wie die Iteration über Zahlen. Das bedeutet, ich definiere eine Liste beispielsweise mit der Bezeichnung "Text". Und innerhalb dieser Liste definiere ich nun "eins", "zwei" und "drei". Einen For-Loop kann ich nun erstellen und weise hier wieder einer virtuellen Variable, nennen wir sie "k", einen Wert aus Text zu. Und mit ein wenig Schreibkorrektur erhalte ich dann auch das gewünschte Ergebnis in Form der Worte "eins", "zwei" und "drei", die aus meiner Liste innerhalb des Loops verarbeitet worden sind. Die Besonderheit bei der numerischen Iteration war also nun, dass meine Variable innerhalb des Loops erzeugt wird, das heißt, nicht dass sie als Zählvariable, wie in Java beispielsweise üblich, zusätzlich inkrementiert wird, sondern lediglich durch eine Listeniteration mit Hilfe einer Bezeichnung von 1 bis 10 beispielsweise innerhalb sogenannter numerischer Ranges abgebildet wird. Ein solcher For-Loop lässt sich dann auch beispielsweise als Generator verwenden. Dieser ist besonders lazy, das bedeutet, dass wenn ich ein bestimmtes Element aus diesem Generator abgreifen möchte, diese nur bis zu diesem Punkt ausgeführt werden muss. Die Listeniteration funktioniert ähnlich wie die numerische Iteration. Das bedeutet, einer virtuellen Variable, wie in meinem Fall "k", wird ein Wert aus der Liste zugewiesen, und diesen kann ich nun innerhalb des For-Loops verwenden.

Scala Grundkurs

Entdecken Sie die Möglichkeiten und Eigenschaften der modernen Programmiersprache Scala.

4 Std. 44 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.04.2017

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