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Photoshop: Farblooks mit Camera Raw

Fokus setzen mit dem Verlaufsfilter

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So setzen Sie das I-Tüpfelchen auf Ihr Bild und nutzen den Verlaufsfilter geschickt für sich aus: Laura Helena Rubahn zeigt, wie's geht!

Transkript

Bevor wir uns dem Radial- und dem Verlaufsfilter widmen, würde ich hier noch ein wenig mit dem Pinsel Makel entfernen arbeiten, denn wir haben einfach hier an diesem Arm einige Makel, die entfernt werden müssen, nämlich Narbengewebe. Wir sehen, das funktioniert wirklich wunderbar, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ich musste sagen, am Anfang war es etwas ungewohnt, aber Übung macht den Meister, das ist ja immer so. Ha, jetzt holt er mir hier das Steinhaut, das wollen wir nicht, ich kann das Ganze dann aber auch verschieben, und dann passt es wirklich wieder ganz gut. Ich mache nur grob das Narbengewebe weg, den Rest würde dann hinterher wirklich die Hautretusche in Photoshop machen. Ja, das sieht doch schon sehr gut aus, und jetzt kommt der Radialfilter ins Spiel. Und zwar haben wir aktuell ja auch das Problem, dass hier Bereiche unterbelichtet sind, dem wollen wir jetzt entgegenwirken, mit Hilfe des Radialfilters, den wir sowieso gut einsetzen können, um das Model in den Fokus zu setzen. Ich kann das Ganze hier mal anlassen, jetzt sehen wir es nur noch im Außenbereich, das ist nicht weiter schlimm, dagegen kann man dann auch noch vorgehen. Hu, jetzt gefällt mir das Ganze schon recht gut, die Belichtung würde ich etwas erhöhen, dann wirkt das Ganze noch besser, wir haben auch hier wieder Details an den Haaren, Lichter sind etwas rausgezogen, Tiefen sind angezogen, Schwarz ist etwas rausgezogen, Klarheit ist ganz klar drin - würde ich hier allerdings etwas runter machen, eben wegen der Haut, vielleicht einfach auf null, dass es bleibt wie es ist, Dunst entfernen ist drin, und gibt uns hier wirklich wieder einen schönen Kontrast. Auch eine Rauschreduzierung ist drin, die brauchen wir hier eigentlich nicht unbedingt. So. - Wir klicken auf Neu, und ziehen uns noch eine zweite auf, Ja, für einen romantischen Look wäre das jetzt ganz cool, aber wir wollen einen düsteren Look haben, das heißt, wir klicken auf außen, und werden jetzt beginnen, die Belichtung zu senken, und dort, wo es unterbelichtet ist, werden wir dann hergehen und das Ganze ausmaskieren. Aber Sie sehen, das geht hier wirklich ganz gut, hier ist dann nix mehr unterbelichtet, das passt wirklich super, und wieder, wo ich es nicht haben möchte, maskiere ich es mir aus. Hier habe ich was anderes vor, das heißt, diesen Bereich befreie ich, und ich störe mich auch nicht daran, dass hier jetzt irgendwem was passiert. Auch diesen Bereich nehme ich ein bisschen zurück, denn auch hier habe ich noch was andres vor. Wir kucken jetzt nochmal, Belichtung haben wir gemacht, Kontrast könnte man gegebenenfalls steigern, und Dunst entfernen könnte man auch ein bisschen steigern, und dann liegt der Fokus wirklich auf unserem Model. Nun fehlt uns aber eindeutig noch der Verlaufsfilter, und damit können wir jetzt hier auch nochmal ein bisschen Spannung ins Bild kriegen, weil das ist nämlich das Problem bei den sehr farblosen Bildern, das mir hier oft die Spannung fehlt. Wir ziehen uns den Verlaufsfilter auf, ruhig erstmal auch ein bisschen über das Gesicht, wir erhöhen die Belichtung, und ich mach das Ganze bläulich. Das wird so ein bisschen Abendlichtstimmung kriegen, Kontrast rein - Dunst entfernen kann man mal kucken, auf jeden Fall rein - Klarheit rein, ganz wichtig. Vom Gesicht würde ich das Ganze wieder ein bisschen zurücknehmen, auch Lichter würde ich hier reinhauen, wir sehen, dann sieht das aus, als wenn sich das Mondlicht hier im Ärmel spiegelt, und dann sieht diese Ecke schon mal viel spannender aus als zuvor. Jetzt klicken wir auf Neu, und gehen in die untere Ecke. ziehen auch hier - einen Verlauf auf, der soll allerdings nicht blau sein, da kann man mal wieder so ein bisschen ins Magenta-rötliche gehen, was dann wieder die Farbe der Haare so ein bisschen aufgreift, Klarheit lassen wir so, Dunst entfernen lassen wir auch so, Sättigung könnte man hier sogar erhöhen, so - und wenn ich mir das Bild nämlich dann jetzt ankucke, im Vorher-Nachher Vergleich, haben wir schon ein dunkles Bild, auf jeden Fall, aber es ist trotzdem noch verträumt, so, dass wir jetzt nicht gleich Angst bekommen. Hätten wir jetzt hier die Farben weggelassen, das Blau und den Magentaton, hätten wir ein wesentlich dunkleres Bild, was dann in die sehr düstere Richtung gehen würde. Auch das hätte funktioniert, wäre also gar kein Problem gewesen. Mir gefällt es allerdings so besser, und ich glaube fast, das wir relativ nah, an der Konvertierung dran sind. Wir laden Sie jetzt aber einfach mal aufs Bild, um zu sehen, ob ich Recht habe, weil man kann sich da ja auch mal irren. Also wieder auf dark+haut heißt das Ganze, weil da dann auch wirklich schon die Hautretusche am Arm mit drin ist, ja, und wir sehen, das ist hier noch ein bisschen darker, macht also dem Namen alle Ehre, aber alles in allem kommen wir da schon sehr nah ran. Und das wär doch wirklich eine wahnsinnig gute Vorbereitung auf Photoshop! Denn wir uns das Bild jetzt mal ankucken, wir zoomen uns jetzt gleich mal da durch, dann sehen wir, dass es wirklich - es ist gerade nicht ganz scharf, tut mir leid - perfekt vorbereitet ist. Ja, da kommt noch eine kleine Hautretusche, ein wenig Dodge and Burn, aber rein von den Farben ist dieses Bild halt einfach schon fertig, und das alleine im Raw-Konverter, und das ist doch wirklich super, wenn es so schnell und so einfach funktionieren kann.

Photoshop: Farblooks mit Camera Raw

Lernen Sie, wie Sie mit Adobe Camera Raw Ihre digitalen Raw-Dateien mit außergewöhnlichen Farblooks versehen. Romantisch, fantasievoll, düster, alles ist möglich.

54 min (10 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.09.2016

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