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Einfach fotografieren lernen

Fokus auf die kleinen Dinge: Makrofotografie

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Makrofotografie ist eine faszinierende Beschäftigung, da sie die kleinen Dinge groß herausbringt, denen man ansonsten kaum Beachtung schenkt.
04:15

Transkript

Wir schauen uns jetzt mal eine ganz, ganz andere Art der Fotografie an. Also etwas, das man zum grössten Teil draussen in der Natur findet, aber selbst im Haushalt finden Sie sicherlich Dinge, die Sie fotografieren können. Ich spreche von der Makro-Fotografie. Das ist die Fotografie der ganz kleinen Dinge. Wie man hier sieht, habe ein ganz kleines Ding gefunden, ich habe die verblühte Blüte eines Löwenzahns gefunden, also eine Pusteblume. Und wenn man da genau hinschaut, das sind solche Sachen, da geht man normalerweise dran vorbei, wenn man aber genau hinschaut, dann sieht man tatsächlich noch kleine Tautropfen hier in diesen ehemaligen Blütenblättern, also in diesen Samenkapseln da drin, das sieht super aus. Man sieht das allerdings erst dann, wenn man sehr dicht rangeht. Und man sieht es noch besser, wenn man es fotografiert und damit auch für andere sichtbar macht. Da ist es auch nicht dramatisch, dass es vielleicht beginnt zu tröpfeln, so wie jetzt. Es ist nicht schlimm. Das muss ein Naturfotograf aushalten. Die Kamera des Naturfotografen sollte das auch aushalten, aber so ein bischen Spritzwasser macht einer Canon eigentlich normalerweise nicht allzu viel aus. Vorsicht damit, wenn es zu viel wird. Aber im Moment ist noch alles gut. So, Sie sind nun draussen, wollen das fotografieren und bevor wir das tun, möchte ich zwei drei Dinge zu Makro-Objektiven sagen. Normalerweise haben Zoom-Objektive, die man mit der Kamera mitkauft eine Makro Einstellung, damit kann man auch arbeiten. Das funktioniert ganz gut. Wenn man aber wirklich ein bischen tiefer einsteigen möchte, in diese Art der Fotografie, dann kommt man nicht umhin, und sollte wirklich ein echtes Makro-Objektiv kaufen. Die gibt es normalerweise in drei Brennweiten. Es gibt fünziger, Normalbrennweite quasi, hunderter und zweihunderter. Erstaunlicher Weise ist die Abbildung gar nicht mal so gross voneinander verschieden, also man kann kaum erkennen, ob das jetzt mit einem fünfziger, hunderter oder zweihunderter fotografiert worden ist, da fragt man sich warum es die drei gibt. Das ist ganz einfach, je länger die Brennweite, desto weiter kann ich von meinem Objekt weg sein und es trotzdem noch sehr gross abbilden. Für alle die beispielsweise Insekten fotografieren wollen, die sollten mindestens ein hunderter haben, besser jedoch ein zweihunderter. Wenn Sie sagen, mir reichen erstmal Pflanzen, mir reichen Blumen, Blüten, Gegenstände und dergleichen, dann sind Sie mit einem hunderter oder gar einem fünfziger wunderbar ausgerüstet. Das ist deutlich günstiger, und die Abbildung ist klassisch schön. Man sieht weniger die Brennweite bei so einer Abbildung, als vielmehr die Tatsache, dass man sehr kleine Gegenstände aufnimmt. Woran sieht man das? Man sieht es vor allem daran, dass man nur einen extrem kleinen Schärfebereich hat. Also wenn wir diese Blume nun mal fotografieren, ich mach das einfach mal, ich geh mal dichter ran, also nicht mit der Kamera, sondern ich stelle die Fokusierung ein und fotografiere unsere Blume. Dann sieht man ja, dass schon der Vordergrund von der Blume relativ unscharf ist, während nur die Tröpfchen oben drauf scharf werden. Das ist klassisch für Makrofotografie. Man löst also quasi das Objekt, oder nur Teile des Objektes komplett aus der Umgebung heraus. Das macht Makrofotografie. Wie gesagt, Sie können natürlich auch mit der Makroeinstellung Ihres Zoom-Objektives arbeiten, das funktioniert. Sie werden allerdings schnell feststellen, dass Sie sehr unscharfe Randbereiche bekommen weil eigentlich sind die meisten Zoom-Objektive nicht für den Nah- und Makrobereich gerechnet. Das hier, was ich habe, das bildet ab bis zum Maßstab 1:1. Was so viel bedeutet, wie das der Gegenstand genauso gross auf dem Chip abgebildet wird, wie er in der Realität ist. Wenn Sie sich jetzt mal vorstellen, Sie schauen sich diese Blüte formatfüllend auf Ihrem Monitor an, da kommt man schon sehr nahe an die Gegenstände heran, und die bekommen oft einen ganz anderen Character. Sie offenbaren Dinge, Kleinigkeiten, Geheimnisse, die man nie sehen würde, wenn man relativ achtlos an ihnen vorüber geht. Deswegen ist die Makrofotografie für mich nach wie vor eine der am aller faszinierendsten Arten der Fotografie. Und ich kann Ihnen nur raten, versuchen Sie mal mit Ihrem vielleicht vorhandenen Zoom-Objektiv ein bischen in diesen Bereich einzusteigen und wenn Sie Gefallen daran finden, denken Sie über ein echtes Makro-Objektiv einmal nach.

Einfach fotografieren lernen

Lernen Sie die Kameratechnik kennen und setzen Sie sie richtig ein, um selbst tolle Bilder zu machen.

2 Std. 32 min (29 Videos)
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