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High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Flexibilität beim Entwickeln

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Erfahren Sie, weshalb Sie hier entwickeln dürfen, obwohl auf dem Bild bereits retuschiert wurde.

Transkript

Kommen wir nun zu dem wie ich finde schönsten Part überhaupt. Einen Look zu entwickeln, etwas herumzuspielen, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Hier habe ich ja jetzt schon die Grund- und Basisretusche gemacht, bin aber dennoch so flexibel, dass ich mich jetzt auch um den Look kümmern kann, den ich natürlich in der Ebenereihenfolge oben drauf anwenden werde. Aber kommen wir erst zu dem Grund, warum ich das überhaupt so aufgebaut habe, wie es aufgebaut ist. Und zwar habe ich ja hier die Smartobjekte drinnen enthalten. Mit Doppelklick komme ich hier wieder zurück in Camera Raw und kann sie mir neu entwickeln. Normalerweise ist es ja so, sobald ich Retuschen drauf gemacht habe, führt da kein Weg mehr zurück, deswegen brauche ich es doch gar nicht als Smartobjekt öffnen, weil ich sowieso nicht mehr zurückgehen kann. In dem Fall ist es aber anders. Und zwar habe ich hier auf einer grauen Ebene retuschiert. Diese Hochpassebene, die ist nur grau. Da befindet sich minimal Farbe drin. Diese Farbe, die sich da drin befindet, wir können uns ja mal kurz hier rein zoomen, ist aber nicht entscheidend für das Gesamtbild. Und da ist nämlich genau der Clou. Ich kann hier reingehen. Ich bin jetzt natürlich nur im Körper drin und nicht in dem Kopf. Und kann hier eine andere Entwicklung vornehmen. Was möchte ich denn jetzt machen? Wie und in welche Richtung könnte ich damit gehen? Ich finde irgendwie, dass dieses Bild sehr viel kühler noch sein könnte. Deswegen mache ich das jetzt etwas kühler. Das gefällt mir eigentlich gut, dass es ein bisschen kühler ist, ich finde, es kann auch etwas dunkler sein. Und wenn ich das jetzt schon in diese Richtung drehe, merke ich hier schon, das geht in eine Abendstimmung, weil das Licht jetzt nicht mehr so warm ist beziehungsweise es geht eigentlich eher in eine Nachtstimmung, als ob sie vom Mond angeleuchtet würde. So, und jetzt versuche ich mal, ob ich diesen Effekt noch ein bisschen verstärken könnte. So, wie gesagt, etwas kühler, passt schon mal ganz gut zu dem Look. Jetzt klicke ich mich einfach mal durch das Menü durch und schaue mal, was mir so gefällt. Die Sachen sind so fotografiert und der Look steht schon vorher fest, wie es nachher aussehen soll. Die Erfahrung in Werbeagenturen zeigt aber, dass der Kunde oder die Art-Direktoren sich da bis zum Schluss oft nie so hundertprozentig sicher sind. Das bedeutet, selbst wenn vorher der Look festgelegt ist und das Bild schon so gut wie fertig ist, kann es trotzdem sein, dass am Schluss jemand sagt: "Nein, irgendwie ist es das jetzt doch nicht. Lass uns mal vielleicht in eine andere Richtung versuchen, zu gehen, irgendwie was anderes mit dem Bild auszuprobieren." Das ist in der Regel natürlich schwierig, weil ich vorher schon alle Retuschen auf dem Bild gemacht habe und dann einfach komplett, den Look zu ändern, kurz bevor das Bild fertig ist, geht eigentlich nicht. Aber genau für diesen Fall habe ich mir diese spezielle Retuschetechnik zurecht gelegt und kann ich Nachhinein sehr viel noch in der Entwicklung ändern. Deswegen klicke ich mich jetzt mal durch das Menü und schaue mal, was mir gefällt. Meistens ist es einfach nur so ein Gefühl, wo man sich denkt, ja, das wirkt irgendwie ganz schön. Man kann manchmal gar nicht richtig beschreiben, warum das jetzt besser ist, in diese Richtung zu gehen, aber es ist meistens ein Gefühl, das einen da hinleitet.

High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Lernen Sie, wie Sie eine professionelle Retusche durchführen und einen eigenen Bildlook entwickeln. Dank nicht-destruktivem Workflow lässt sich der Look jederzeit ändern.

1 Std. 50 min (25 Videos)
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