Media Encoder CC Grundkurs

Flash- und Web-Video

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Viele Plattformen unterstützen weiterhin Flash-Videos. Der Media Encoder besitzt die Fähigkeit, sämtliche Videoclips in unterschiedliche Flash-Video-Formate zu konvertieren.
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Transkript

Auch in Zeiten von HTML 5 gibt es auch noch viele Plattformen, die Flash Video unterstützen. Darunter zum Beispiel solche Plattformen, wie Youtube oder Vimeo. Sicherlich nicht ganz Uninteressante. Das heißt, Flash Video wird nach wie vor noch gebraucht. Deswegen wollen wir uns auch kurz anschauen, wie man das hier kodieren kann. Wir nehmen mal einen Clip und wir stellen jetzt hier noch auf H.264-Kodierung. Und tatsächlich ist das Flash Player-kompatibel, denn auch der Flash Player unterstützt H.264 und erlaubt es mir H.264-Video abzuspielen. H.264 kann aber auch HTML 5-kompatibel sein in den Browsern. Aktuell ist es der Chrome-Browser, der Safari Browser und der Kindle Explorer - Und man weiß nicht, beim Firefox-Browser wurde angekündigt, dass zukünftige Versionen - Stand: Jetzt - das mal unterstützen werden. Also es ist nicht ganz klar, welche Browser auch in Zukunft auf H.264 setzen. Für den Flash Player gibt es aber noch zwei Alternativen. Und das sind hier die Formate "F4V" und "FLV". F4V ist, wenn wir es öffnen auch nichts anderes als H.264, nur mit einer anderen Dateiendung, um zu kennzeichnen, dass es für den Flash Player ist. Außerdem bekomme ich dann hier neue Eigenschaften, und kann in das Video Cue-Points aufnehmen. Es kann interessant sein, wenn an einer bestimmten Stelle im Video etwas passieren soll. Dann kann ich hier einen Cue-Point setzen. Und kann dem einen Namen geben, zum Beispiel nenne ich den mal "Banner". Und diesem Cue-Point kann man neben dem Zeitpunkt auch sagen, ob es ein eigenes oder ein Navigations-Cue-Point sein soll. Und in dem Fall, dass es ein eigenes Cue-Point ist, kann man Parameter einblenden. Zum Beispiel den Parameter "name", sagen wir hier "reise". Und wenn ich möchte, kann ich zu einem anderen Zeitpunkt nochmal einen Cue-Point hinzufügen, Hier vielleicht, auf Plus klicken. Sagen wir hier nochmal ein "Banner"-Cue-Point und hier könnte ich jetzt einen weiteren Parameter hinzufügen, wie "name". Und hier sagen wir jetzt einfach "beginn" oder irgendwas Ähnliches. Das interessante ist, dass diese Cue-Points später im Flash Player ein Ereignis auslösen, und der Flash-Entwickler kann auf dieses Ereignis dann entsprechend reagieren und in meinem Fall vielleicht ein Banner einblenden, oder einen Text oder irgendetwas anderes machen. Diese Cue-Poitns gibt es so eben nur in den Formaten "F4V" und "FLV". Auch wenn ich weiß, dass "F4V" nichts anderes ist als "H.264". Das Problem ist, dass nicht alle anderen Programme die H.264 abspielen können mit diesen Cue-Points zurechtkommen. Insofern ist es eine Funktion, die doch eher für den Flash Player gedacht ist. Ansonsten ist es hier ganz ähnlich. Ich kann jetzt hier sagen, ich möchte die Videogröße ändern. und zum Beispiel auf 1024 mal 576 änden. Die Framerate kann ich hier, wie bei der Quelle lassen. was ganz praktisch ist, weil dann wird hier nichts mehr konvertiert. Die Feldreihenfolge, also möchte ich Halbbilder oder nicht, Aber ich wüsste jetzt nicht, warum man im Flash Player noch sagen möchte, ich will ein oberes oder unteres Halbbild zuerst. Also in der Regel immer progressiv. Der Flash Player kann auch mit hohen Profilen und Leveln umgehen. Und hier habe ich dann noch die Bitratenkodierung. DAs heißt, ich kann auch hier sagen, variable Bitrate mit zwei Durchgängen. Hier gibt es auch Presets, "Gering", Mittel" und "Hoch". Natürlich kann ich hier auf "Benutzerdefiniert" gehen und selber einen Wert einstellen. Lassen wir es aber hier zunächst einmal auf "Hoch", oder Sie sehen, wenn ich hier auf "Mittel" umschalte, dass er entsprechend die Datenrate etwas reduziert. Auch hier kann man den Keyframeabstand einstellen, um jetzt die Anzahl der I-Frames zu erhöhen. Gerade wenn ich schnell geschnittenes Video habe, vielleicht eine ganz interessante Option. Ganz ähnlich das FLV-Format. Allerdings hat das diesmal nichts mit H.264 zu tun, sondern es benutzt den Codec "On2 VP6". "On2" ist der damalige Hersteller gewesen, "VP6" der Codec, und das ist etwas, was schon lange im Flash Player läuft, seit dem Flash Player 7. Das H.264-Format wird im Flash Player erst ab der Version 9.0115 unterstützt. Also mit dem "On2 VP6" kann man auch in sehr alten Flash Playern Das Video noch abspielen. Auch dieses Format unterstützt Cue-Points. Und, das ist auch eine ganz große Besonderheit, es kann einen alpha-Kanal kodieren. Das heißt hiermit kann ich transparente Videoclips erstellen. Wenn ich in After Effects zum Beispiel eine Szene nehme, einen Darsteller über Keying freistelle, dann kann der hierüber zum Beispiel transparent über der Webseite dann herumlaufen. Es gab eine Zeitlang auch mal diese Avatare auf einer Webseite, die einen da begrüßt haben. Und so was kann man eben nur mit dem FLV-Format machen. H.264 unterstützt leider kein alpha-Kamal. Ich hier kann ich die Videogröße ändern, sowie die Framerate. Praktisch auch hier wieder die Funktion "Wie Quelle". Und hier sieht man, ist die Bitratenkodierung etwas anders aufgebaut. Ich habe keine Dropdown-Liste, sondern ich kann zwischen konstanter und variabler Bitrate wechseln, und kann hier jeweils bei beiden Varianten ein 2-Pass-Encoding machen. Auch hier kann ich verschiedene Bitratenebenen wechseln, zum Beispiel "Gering", "Mittel", "Hoch" oder "Benutzerdefiniert". Und auch der Aufbau ist hier ein bisschen anders. Ich habe eine Bitrate und dann eine Mindest- und Maximale Bitrate und eine "Variabilität". Das heißt, hier kann man sagen, ich möchte ganz gerne eine Bitrate jetzt in Kilobit pro Sekunde - hier müssen wir aufpassen, die meisten anderen Werte waren in Megabit pro Sekunde - das heißt, ich könnte jetzt hier 2000 Kilobit pro Sekunde anstreben, um in etwa auf diese 2 MB zu kommen. Und hier gebe ich den Wert darüber und darunter jetzt in Prozent an. Also 120 Prozent mehr vielleicht 80 Prozent weniger. Ich mache das jetzt mal auf 1000, dann kann ich das besser ausrechnen. Ich könnte also jetzt zwischen 800 Kilobit und 1200 Kilobit wechseln. Und zusätzlich erlaube ich ihm jetzt noch, diese Bitrate variabel zu gestalten. Und wenn ich jetzt hier den Wert null eingebe, dann habe ich wenig Variabilität, also gar keine mehr. Eigentlich dann eine konstante Bitrate. Und die Schwankungen können zunehmen, je höher sozusagen die Bitraten-Variabilität ist, das heißt, bei einer hohen Bitraten-Variabilität, bewege ich mich wirklich voll in der Spanne zwischen Mindest- und Maximale Bitrate und je niedriger dieser Wert ist, umso mehr gleiche ich mich hier der konstanten Bitrate an. Auch interessante Funktion in Verbindung mit Streaming-Servern. Und hier kann ich den Keyframeabstand einstellen. Es gibt ein einfaches Profil, was mal für Mobiltelefone, die auch den Flash Player unterstützen, gedacht war. Ich kann hier auch nochmal das Ziel unterschreiten. Das ist dann interessant, wenn ich Video habe, was mal sehr wenig Informationen und mal sehr viel hat. Dann wird die Datenrate vo Ziel grundsätzlich etwas niedriger gelassen. Und dafür bleibt etwas übrig, etwas head-room, etwas Luft nach oben. wenn jetzt Stellen im Video kommen, die doch komplexer sind. Und ich kann hier die Qualität nochmal auf "Gut" und "Höchste" schalten. Das heißt, das ist nochmal so eine ganz einfache Einstellung, Aber höchste Qualität bedeutet hier natürlich, dass es länger dauert bei der Kodierung. Dafür wird die Qualität etwas besser. Und bei "gut" geht das hier entsprechend etwas schneller, die Berechnung im Media Encoder, dafür komme ich halt nicht an die 100 Prozent Qualität ran. Ist natürlich schwierig das so zu messen. Wir sehen also, FLV hat nochmal eine ganze Menge verschiedener Einstellmöglichkeiten und bietet ebenfalls eine gute Qualität. Im Unterschied zu H.264 verwendet der FLV-Codec das MP3 für Audio. Und wenn wir hier nochmal auf F4V umschalten, da sieht man ist ja H.264-basiert, das heißt hier habe ich beim Audiobereich dann den AAC-Codec, der eben auch bei dem normalen H.264 zum Tragen kommt. Damit habe ich natürlich schon einige Formate erschlagen, die ich im Web brauche. Also Flash-Videos, F4V oder FLV. DAs kann man daran entscheiden, ob ich Video in HD-Qualität haben möchte, dann nehme ich eher H.264, oder so Features brauche, wie den alpha-Kanal, dann nehme ich wahrscheinlich eher das FLV-Format. Was hier noch fehlt ist dann leider "WebM" und "Ogg Vorbis". Das kann ich mit dem Media Encoder nicht erstellen. Das wären Formate die ich tatsächlich für HTML5-Video noch bräuchte. Denn H.264 ist nur eines von drei Formaten das unter HTML5 läuft. Ich möchte daher noch auf die Schnelle eine Alternative vorschlagen. Wenn Sie den Firefox-Browser haben, gehen Sie auf "firefogg.org". Hier können Sie sagen "Installiere Firefogg". Ntürlich muss ich das erlauben. Es wird kurz heruntergeladen und installiert. Den Browser Firefox muss ich danach nochmal neu starten. Danach sehe ich jetzt, Firefogg ist installiert und ich kann jetzt hier sagen "Make web video". Und das ist ganz einfach, man muss nur eine Datei auswählen,. nehmen wir jetzt diese hier. Öffnen. und dann kann ich sagen, möchte ich das Ganze als "WebM" "Ogg (Theora/Vorbis)" exportieren. Wir nehmen mal "WebM". Wir können jetzt hier Presets auswählen, oder auch erweiterte Optionen wählen. Viele davon kommen einem jetzt schon bekannt vor, das kann man was mit anfangen. Wir sagen aber trotzdem wir wollen einmal die "Simple Options" haben und nehmen hier meinetwegen ein 360p mit 1 Megabit pro Sekunde und klicken jetzt auf "Encode". Der fragt mich jetzt, wo möchte ich das hinhaben? Auf meinen Schreibtisch. Ich klicke hier auf Speichern und der Firefox kodiert mir jetzt das Video. Ich habe hier zwar keine Warteschlange aber nichtsdestotrotz kann ich auf die Art und Weise schnell einen einzelnen Clip mal umrechnen. Ich warte selber noch auf den Moment wo sowohl "WebM" wie auch "Ogg Vorbis" direkt nativ im Media Encoder läuft, aber solange nutze ich eben hier Firefogg um einzelne Videos mal umzuwandeln. Und hier habe ich auch nicht so viele Einstellmöglichkeiten, weil letzten Endes habe ich ja hier nur Desktopbrowser, die ich damit brauche, das heißt ich nehme Browser wie den Firefox oder Opera teilweise auch im Chrome. Da sind die Browser am Desktop, wo ich eben das "WebM" oder das "Ogg Vorbis"-Format brauche. Und hier können wir unseren Clip jetzt anschauen. Wir sehen es kein Flash-, sondern klassisches HTML5-Video. Jetzt haben Sie das notwendige Rüstzeug, um auf alle erdenklichen Arten Video ins Web zu bekommen zumindest wenn es um die Kodierung der Videodateien geht.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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