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Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

Finale Korrekturen

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Abschließend bespricht der Trainer in diesem Video anhand verschiedener Sequenzen die notwendigen finalen Korrekturen innerhalb der Szene in Adobe After Effects.

Transkript

Ja, wir wollen jetzt die finalen Korrekturen besprechen, die bei unserem Projekt in After Effects noch notwendig waren. Ich habe die ganzen Einzelbilder hier jetzt aus After Effects rausgerendert, das habe ich als JPEG Sequenz gemacht, das war ungefähr, na so 36 Stunden, circa anderthalb Tage Renderzeit. Uli hat sich währenddessen schon wieder auf den Weg nach Berlin gemacht, so dass die finalen Korrekturen dann jetzt an mir hängen bleiben. Okay! Wir werden das Ganze jetzt mal rendern, klicken wir hierzu auf Warteschlange, wählen mal das erste Bild aus und rendern das jetzt als JPEG Sequenz, also wir müssen dem Media Encoder sagen, dass wir jetzt hier alle Bilder als Film berechnen wollen. Schauen mal auf die Einstellung H.264, hier hat er jetzt eine Einstellung Youtube, mir ist wichtig, dass die Bildwiederholrate, die Framerate gleich bleibt, das Ganze war ja in 30p erstellt worden, die anderen Einstellungen passen, 10 und 15 Megabit [MBit/s] sind Okay. Durch das Backen unter Dynamics, ist ja das erste Bild hier nicht zu gebrauchen, das heißt, wir sollten hier mal ein Bild weiter nach vorne gehen, geben wir mal hier hinten eine 1 ein, und erst ab dort möchte ich jetzt die Sequenz entsprechend berechnen, dass hier sozusagen das Ganze anfängt, so sieht das jetzt aus, wir bestätigen das mal mit OK, und hier noch einen Speicherort festlegen, wir speichern das mal hier direkt in unsere Projektdaten als TurnhalleCompositing ab, speichern und einmal rendern. Der Media Encoder macht das recht schnell, dadurch dass wir das aus After Effects ja als Bildsequenzen rausgerendert haben, und als Tipp, ich rechne auch aus After Effects gerade bei Projekten, die länger rendern immer Sequenzen, da hat man dann die Möglichkeit, einzelne Bilder zu ersetzen, die vielleicht vom Rendering her nicht geglückt sind, muss eben nicht das gesamte Projekt noch mal durchkodieren lassen. Gehen wir hier schon mal in den Ordner, der müsste ja gleich fertig werden, hier sind unsere Projektdaten, da wird jetzt gleich der MP4 Clip auftauchen. Wir gucken uns den mal an, und ich bevorzuge damit hier den QuickTime Player, nicht den Windows Media Player, QuickTime Player kann man sehr schön Bild für Bild vorwärts gehen, das geht im Windows Media Player nicht so gut. So schaut das Ganze dann aus, wir können es ja mal abspielen lassen, ja und hier sieht man schon so erste Fehler, da scheint es Schwierigkeiten mit den Schatten gegeben zu haben, hier bin ich vielleicht noch nicht so ganz zufrieden überall, mit der Maske, das könnte man noch ein bisschen ausbessern, lassen wir mal weiterlaufen, bis hier, wenn man mal zurückgeht, sieht man einzelne Fehler beim Arm, wir waren ja doch sehr optimistisch im Rotoscoping-Kapitel, haben gesagt, da sieht man keine Bälle mehr dahinter, hier muss man auch noch mal ein bisschen nachbessern, okay, sonst eigentlich ganz gut, hier so kleinere Fehler, da ist immer die Frage, sieht man das nachher in der Animation, achtet der Zuschauer darauf, wahrscheinlich bei der Abspielgeschwindigkeit fällt es nicht so sehr auf. das sind jetzt kleinere Fehler, die kann ich eigentlich alle ganz gut noch in After Effects beheben, der Rest gefällt mir von der Animation her sehr gut. Was ein bisschen aufwendiger wird, hier könnte man sich überlegen, dass wenn wir uns genau diesen Part mal anschauen, die Bälle hier, als würden sie noch so ein kleines bisschen runterfallen, das tun sie auch tatsächlich, da wir ja unseren Käfig nach hinten schräg gebaut haben. Da wäre dann eben auch die Frage, fällt das tatsächlich auf in der Animation, merkt das jemand? Und man könnte natürlich den Käfig vielleicht weiter hinten abschrägen, oder ich könnte mir überlegen, dass ich den Käfig einfach ein kleines Stück hinter das Tor stelle, so dass die erste Ballreihe hier schon am Boden ist. Was musste ich jetzt also in After Effects noch korrigieren? Schauen wir uns einmal das finale Projekt an, es war natürlich erst mal hier der Roto-Brush, also wenn wir mal auf die Ebene hier gehen, sieht man, hier ist mein Roto-Brush Effekt, ich habe noch einige Pinselspitzen hinzufügen müssen hier, damit der Arm korrekt freigestellt wird in der Bewegung, dazu ist ganz wichtig, damit man das machen kann, muss man dann einmal die Fixierung hier wieder aufheben, und dann kann ich Korrekturen machen, mit dem Pinselstrich immer wieder von dem linken Basisbild nach rechts, hier sieht man jetzt, das was eben fehlte, hier zum Beispiel, das habe ich jetzt hier noch mal nachgebessert mit dem Roto-Brush. Das war noch mal zehn Minuten Arbeit, bis auch die Arme dann korrekt freigestellt werden, wir hatten uns ja sehr auf die Beine, auf die Füße bisher fokussiert. Zweiter Bereich war jetzt hier weiter vorne, hier habe ich mir einfach das Tor noch mal genommen und dupliziert, um es auch als Maske für die Ambient Occlusion einzusetzen, das war ja hier der Bereich auf dem Tor, die Ambient Occlusion-Effekte, und wir hatten ja bereits die Schatten durch so einen Trick ausmaskiert, und das habe ich jetzt auch noch mal für Ambient Occlusion zusätzlich gemacht. Da ich nicht ganz so glücklich war mit der Maske, habe ich die noch mal ein bisschen überarbeitet, wenn wir hier mal reingehen auf den Turnhallenpfad, hier habe ich jetzt diese Maske, ich habe einfach auch Keyframes weiter nach vorne gesetzt, wir hatten ja bisher nur diesen Part hier ganz hinten, da bin ich jetzt einfach noch mal durchgegangen, und habe auch weiter nach vorne Keyframes für die Maske erzeugt, wir gehen mal zurück hier auf die Compositing Ansicht, schalten das Ganze hier vielleicht mal weiter runter auf ein Viertel, und lassen jetzt hier mal so ein Bild berechnen, und hier schauen wir uns jetzt noch mal das Tor an, das heißt, wir sehen jetzt hier auch die Masken gehen hier mit, wobei, ja doch, das ist die Richtige, dieses hier ist die richtige Ebene, das heißt, die Maske wurde jetzt hier auch nach vorne weiter animiert. Diese ganze Maske habe ich mir noch kopiert, und auch auf diese Ebenen eingefügt, man sieht das dann doch, wenn der Schatten hier ein kleines bisschen über steht, das heißt, hier habe ich dann auf den anderen Ebenen, mit der gleichen Maske gearbeitet, musste ich mir also die Mühe jetzt nicht noch einmal machen. Ja, und jetzt kommt der Vorteil dann der Arbeit mit JPEGs, ich kann jetzt hier meinen Arbeitsbereich definieren, dass sind ja Korrekturen die ich gemacht habe, ungefähr bis hier, wo der Darsteller freigestellt wird. Man könnte sich überlegen, dass man vielleicht nur den ersten Part braucht, und dann hier, vielleicht nur einen Teil aus dem letzten Part rendert, das würde aber heißen, ich muss noch mal irgendwann das Rendering anstellen, das mache ich mir ein bisschen einfacher, indem ich diesen Arbeitsbereich über den ganzen Bereich ziehe, und dann kann ich hier sagen, Komposition und hier ändern wir das ganze jetzt, das Ausgabemodul stelle ich um auf JPEG Sequenz, wir gehen noch mal in die Formatoptionen, ich nehme hier die höchste Qualität. Da ich von hier aus das Ganze ja auch nun noch exportieren möchte als Film, nehme ich jetzt mal JPEG Sequenzen, ich plane nicht, jetzt noch irgendwie in Photoshop die einzelnen Bilder zu bearbeiten, deswegen reicht mir die Qualität von JPEG Bildern mit hoher Qualität hier aus, bedeutet auch, dass ich nicht ganz so viele Daten erzeuge. Auch hier wählen wir jetzt noch den Speicherort und Name, speichern das Ganze hier in diesen Ordner, in Unterordner speichern kann ich abschalten, er überschreibt mir jetzt die bestehenden Bilder, wichtig ist, dass ich bei den optimalen Einstellungen eben noch mal gucke, dass er jetzt nur den Arbeitsbereich rendert, und nicht die gesamte Komposition noch mal, so dass ich jetzt hoffe, hier nach 24 Stunden steht dann das finale Video zur Verfügung, und da hoffe ich sind die beiden Fehler, einmal das mit dem Schatten und dem Arm, der mir nicht gefallen hat, dann entsprechend korrigiert. Das ist so ein bisschen auch der Nachteil von Animationen, das ganze Timing, die ganze Animation sieht man immer erst am Ende, nachdem alles durchgerendert wird, also hier bei den meisten Projekten, immer noch einen zweiten Renderdurchgang einplanen, auch zeitlich, als Tipp, manchmal vielleicht sogar einen dritten, also auch wenn hier jetzt irgendwas noch mal schief gehen sollte, kann es nicht schaden, auch noch mal einen dritten Renderdurchgang zur Not einzuplanen, und das bricht oft vielen bei manchen Projekten das Genick, weil sie eben nur mit einem Renderdurchgang planen, oder zum Beispiel auch schon in Cinema 4D nicht unbedingt auf die Renderzeiten achten, wir hatten ja versucht, die Renderzeiten auch in niedrigen Auflösungen möglichst weit nach unten zu drücken, wir haben da diskutiert über 20 Sekunden und 15 Sekunden, das war aber eine niedrige Auflösung, jetzt geht das Ganze ja in die hohe Auflösung, dieser Unterschied von 5 Sekunden, dass kann dann bei der hohen Auflösung auch schon mal schnell knapp eine Minute pro Bild werden, und da wir hier ja 480 Bilder rendern, macht sich das Ganze natürlich bemerkbar, kommt gleich auf ein paar Stunden am Ende raus, und wenn ich dann noch die Korrekturfassung mit einkalkuliere, dann kann man hier auch mal schnell einen Tag Renderzeit sparen, und wenn das nachher hinten bei der Projektzeit schwierig wird, weil man sich da einfach verkalkuliert hat, dann wird es an der Stelle ein bisschen knapp. Aber ich denke, da wir jetzt hier nicht so einen Projektdruck hatten, können wir jetzt hier ganz entspannt das Ganze rendern lassen, wir sind ungefähr bei sechs Minuten hier pro Bild, da ich ungefähr zwei Drittel, oder die Hälfte meiner Komposition noch mal neu berechnen muss, denke ich mal, dass wir so gute 24 Stunden Renderzeit einplanen können.

Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

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3 Std. 25 min (33 Videos)
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