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Filtermakro verwenden

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Ein Filtermakro vereinfacht die Definition von erweiterten Display-Filtern wesentlich. Die Ausführung erfordert ausschließlich die Eingabe von Werten für die vorhandenen Parameter.

Transkript

Warum kompliziert, wenn man es sich auch einfach gestalten kann. Genau darum geht es beim Thema Filtermakros. Wir möchten auf die Kommunikation zwischen diesen beiden Gesprächsteilnehmern filtern. Dazu kann ich jetzt einen langen Filter eingeben. Zum Beispiel ip.scr==10.0.2.15 and ip.dst ==188.210.44.215 und damit ich den andern Verkehr von der Destination zur Source-Adresse auch noch mit filtere, setze ich das hier in Klammern. or (ip.scr==88.210.44.215) and ip.dst==10.0.2.15. Und die Klammer wieder zu, Enter und wir haben auf die Kommunikation gefiltert. Die Chance sich hierbei zu vertippen oder einen elendig langen Text eingeben zu müssen ist sehr hoch. Lassen Sie uns diesen Filter doch einmal kopieren. OK, wir gehen auf Analyze Display Filter Macros. Und hier legen wir einen Neuen an. Wir nennen ihn conversation und als Text kopiere ich den Filter hinein. Da dieser Text Allgemein gehalten werden muss, muss ich die IP-Adressen noch durch Variablen ersetzen. Also $1, $2, $2, $1 OK. Wir haben nun ein Filtermakro, in dem das gleiche drinsteht, nur mit Variablen. Wir gehen nun auf OK, löschen diesen Filter und benutzten jetzt unser neues Filtermakro. Mit ${conversation, unser Name für das Filtermakro: jetzt kommt der Parameter 1, also 10.0.2.15 gefolgt von Parameter 2 mit ;188.210.44.215}. Das grüne Feld zeigt nun wieder an, dass die Filtersyntax eingehalten wurde. Ich drücke Enter und der Filter wirkt. Paket 1 ist nicht sichtbar, weil es herausgefiltert wurde. So kann ich mir sehr lange Filterstrings in einem Filtermakro zusammenbauen. Wenn das mal nicht einfach war, kompliziert kann man diese Methode sicherlich nicht nennen.

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3 Std. 46 min (53 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.08.2015

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