Photoshop CC für Profis

Filter im Eigenschaftsbedienfeld

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Das Eigenschaftsbedienfeld verfügt für ein dreidimensionales Objekt über vier unterschiedliche Filter. Diese zeigen die verfügbaren Eigenschaften und Optionen für die Gesamtszene oder ausschließlich für Meshes, Materialien und Lichtquellen.

Transkript

Wer mit Photoshop und 3D arbeitet, der stellt relativ schnell fest, dass hier eine ganze Menge an Dingen miteinander in Beziehung gesetzt werden müssen. Bspw.: Wir sehen jetzt hier diese Objekte. Die müssen eine Geometrie besitzen, also ein sogenanntes "Mesh". Damit das "Mesh" nicht einfach nur nackig aussieht, brauchen wir natürlich Farben für diese Objekte, die sogenannten "Materialien". Und damit man die auch sehen kann, brauchen wir Licht. Und all diese Dinge gehören ja irgendwie zusammen. Wenn man für jedes dieser gerade eben genannten Dinge ein eigenes Bedienfeld haben wollte, dann wäre Photoshop voller Bedienfelder, und es wäre fast kein Platz mehr da für das eigentliche Objekt, es sei denn, Sie haben einen 40 Zoll Monitor, dann wird es vielleicht gehen. Aber man hat das anders gelöst. Man hat sogenannte "Filter" in Photoshop integriert. Und im Moment ist dieser Filter hier aktiv, das ist der sogenannte "Szenefilter", da ist alles drin, was diese Szene betrifft. Bspw. die aktuelle Ansicht der Kamera, die Umgebung - wir sehen hier die einzelnen "Meshes", wir sehen deren "Materialien", all das ist hier drin. Aber natürlich ist es manchmal ein bisschen zu komplex, sich das alles hier drin anzeigen zu lassen, deswegen gibt es diese Filter, und die gehen wir mal der Reihe nach durch. Es gibt hier den sogenannten "Mesh-Filter". Da klicke ich mal drauf, jetzt werden nur noch die "Meshes" angezeigt, und die kann man, wie man das so kennt aus Photoshop, natürlich auch mit dem "Auge" ein- und ausblenden. Bspw. die Kanne, die besteht offenbar aus zwei "Meshes", einmal außen, einmal innen. Und wenn ich das wegklicke, bleibt nur die Innen-Kanne übrig, und wenn ich die auch nicht haben will, dann kann ich die komplett wegklicken. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sie unsichtbar zu schalten, hier oben. Damit kann ich sie unsichtbar machen, in dem Moment gerade ist es die Untertasse, das kann ich mit dem unteren Teil der Unterrtasse auch noch machen, dann fehlt das und trotzdem - und das ist der Unterschied zum "Ausblenden" über das"Auge" - kann dieses Objekt Schatten empfangen und Schatten werfen, auch wenn es selbst nicht mehr sichtbar ist. Stellen Sie sich vor, Sie möchten irgendwo einen Aufheller ins Bild bringen, und dieser Aufheller ist permanent in der Kamera, immer ist eine Ecke zu sehen, das nervt unglaublich. Dann können Sie dessen Funktionalität komplett erhalten, können ihn aber auf "Unsichtbar" switchen hier oben, und dann stört das Ding nicht mehr. Mache ich aber jetzt nicht. Diesen "Unsichtbar"-Haken, den nehme ich wieder weg, das war nur, um einfach mal zu zeigen, was man damit alles machen kann. Machen wir weiter. Wir haben hier die "Materialien". Das ist eine ganze Materialfabrik für sich. Da kann man mit verschiedenen "Materialkanälen" arbeiten und kann so die Eigenschaften eines "Materials" festlegen, weit über die Farbe hinaus. Die natürlich auch, das ist ja ganz klar, aber Sie sehen es ja hier schon: Auch, wie stark ein Material glänzt, wie stark eine Spiegelung sein soll, wie rau ein Material aussehen soll, bzw. wie matt - das ist eigentlich eher die Mattheit als die Rauheit - und auch, ob die Oberfläche glatt sein, oder eventuell sogar irgendeine Art von Struktur bekommen soll. All diese Dinge bis hin zu Transparenz, also Deckkraft + Brechung = Transparenz. All das kann man hier darstellen.  Dann zum Schluss muss man natürlich ein Objekt verändern, aber davor muss man es beleuchten. Also klicke ich mal hier noch auf diesen "Beleuchtungsfilter". Und da sehen Sie, wie das funktioniert. Das ist ganz wundervoll eigentlich. Hier kann ich die Lichtquellen direkt anpacken und so verändern, wie ich das gerne möchte. Man kann also einen ganz, ganz langen Schatten sehen, wenn es ein flaches Licht sein soll, oder eher einen sehr, sehr kurzen Schatten, wenn es von obenkommen soll. Ich kann weitere "Lichtquellen hinzufügen", wenn ich möchte, über diese kleine Schaltfläche hier unten. Bspw. ein "Neues gerichtetes Licht" hinzufügen. Dann kann ich zu diesem "gerichteten Licht" sagen, dass es von "vorne" kommen soll, ich kann seine "Intensität" verändern. Das mache ich vielleicht gerade mal, die Intensität hier ein wenig verändern. Ein Stück weiter runter setzen das Ganze. Jetzt habe ich es ganz ausgeschaltet. Es gibt eine Menge Möglichkeiten mit Lichtquellen zu arbeiten. Aber - und das ist der Sinn dieser Geschichte hier - wenn es zuviel ist, was Sie hier in der Szene sehen, dann können Sie sich die Dinge einzeln anschauen, können sich nur die Eigenschaften der "Meshes" anzeigen lassen, nur die der "Eigenschaften", oder auch nur die der "Lichtquellen".

Photoshop CC für Profis

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7 Std. 40 min (73 Videos)
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