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DaVinci Resolve Grundkurs

Filter anwenden

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In der aktuellen Version von DaVinci Resolve können durch die Installation von Filtern zusätzliche Effekte auf einen Clip angewendet werden. Hierfür stellen verschiedene Anbieter zahlreiche Filter im OFX-Format zur Verfügung.
08:17

Transkript

Seit Einführung von DaVinci Resolve 10 haben Sie die Möglichkeit mit Filtern zu arbeiten, das heißt Sie können zusätzliche Effekte in DaVinci Resolve installieren und innerhalb eines Gradings, das heißt auf einem Node, anwenden. Das Format, das Sie benötigen, ist das OFX-Format, Open FX, das allerdings, man muss es leider sagen, noch nicht von allzu vielen Herstellern unterstützt wird. Soweit ich weiß, macht das momentan nur GenArts mit den Sapphire Plug-Ins und einige andere kleinere Hersteller, sowie die Firma RubberMonkey, mit ihrem relativ bekannten und beliebten Programm FilmConvert, was wir hier jetzt auch einmal als Beispiel kurz zeigen möchten. Zunächst einmal lade ich mir Material ein, was ich für meine Filter gebrauchen könnte, zum Beispiel diese Skyline von Seattle. Diese Skyline schneide ich auch wieder in meinen Film und zwar reicht mir eigentlich der erste Teil. Anschließend begebe ich mich ... eigentlich reicht das, eigentlich muss das nicht so lang sein, eigentlich reicht es, wenn es so lang ist ... dann begebe ich mich wieder in meinen Color-Raum und beginne natürlich zunächst einmal mit einer primären Farbkorrektur, das heißt ich gebe dem Clip hier mehr Kontrast und mehr Farbe. Ich kann aber auch tatsächlich, anstatt dass ich jetzt eine Farbkorrektur auf dem Clip anfüge, zunächst mit dem Filter beginnen. Hierfür, bevor ich meine primäre Farbkorrektur also jetzt durchführe, lege ich ein Node für einen Filter an, den nenne ich einfach mal ... das wollte ich jetzt nicht, das ist jetzt die Vollansicht. Das wollten wir gerade nicht, sondern ich wollte hier den Node umbenennen. Nennen wir den also mal "FilmConvert" und anstatt dass ich hier in diesem Fester arbeite, klicke ich auf das FX-Fenster und innerhalb des FX-Fensters, also des sogenannten Open FX Panels, sehen Sie auch schon den Filter, den wir installiert haben, und zwar ist das FilmConvert Pro. Dieses FilmConvert Pro ziehe ich einfach per Drag & Drop auf meinen Node und habe hier jetzt die Möglichkeit, den Filter entsprechend einzustellen. FilmConvert ist ein sehr cleverer Filter, dem wir auch tatsächlich relativ häufig benutzen, denn der FilmConvert konvertiert den Look von Video in Film und das auf sehr clevere Weise, weil man verschiedene Kameraprofile laden kann und zwar die Kameras, die Sie benutzt haben. Das geht über Sony F700, über Panasonic-Kameras bis hin zu Canon DSLRs und auch unsere C300. Außerdem finden sich da die Blackmagic-Kameras, GoPros und so weiter. Und Sie geben an, in welche Art von Filmmaterial Sie Ihr Video gerne konvertiert haben möchten. Hier haben Sie eine große Auswahl an Ilford-Filmen, Fuji-Aqua, was es so an bekanntem Filmmaterial gibt, das heißt in unseren Settings des Effekts wähle ich zunächst einmal unsere Kamera, das ist wie gesagt die C300, die irgendwo hier auftauchen sollte, vielleicht weiter unten, here we go. Und mit der C300 können Sie ja in verschiedenen Modi filmen. Und unsre Kameraleute filmen eigentlich grundsätzlich im C-Log Mode, das heißt ich wähle mir hier den C-Log Mode aus und daraufhin verändert ich auch das Bild, weil der Filter diesen C-Log Mode interpretiert, also er weiß, wie die Kontraste und die Helligkeiten und die Farben innerhalb des Bildes bei dem C-Log Mode gespeichert werden und interpretiert ihn so, dass er optimal auf das Filmmaterial passt, welches wir jetzt auswählen werden. Das Filmmaterial findet sich hier unter den Filmsettings, zum Beispiel können wir hier Kodak-Filme auswählen, Fuji-Filme. In unserem Fall wählen wir hier einfach mal den Fuji H400 Pro. Dadurch wird das Material einen ganz kleine Tick rot-grüner, also es verliert ein bisschen Blau. Um jetzt diesen Filter fein einzustellen habe ich die Möglichkeit, die Filmfarbe zu verändern, das heißt also, inwieweit hat jetzt die Färbung des Films Einfluss auf mein Video. Das möchte ich natürlich, ansonsten verliere ich ja meinen Look. Dann kann ich die Kurve einstellen, das heißt also, wie steil ist das Bild. Das ist im Prinzip die Gamma-Kurve. Und ich kann die Menge des Grains einstellen, also wieviel Körnung von dem Material möchte ich im Film sehen. Ich belasse das hier jetzt mal bei einer relativ geringen Anzahl. So. Außerdem kann ich hier oben noch Feineinstellungen zur Kamera machen, sprich ich kann hier die Belichtung verändern, wenn ich es heller oder dunkler haben möchte, und die … das war jetzt ein bisschen zu hell … und ich kann hier auch die Farbtemperatur angeben, falls ich es ein bisschen wärmer haben möchte, ziehe ich nach rechts, dann bekommt der Film mehr Rotanteile, möchte ich es ein bisschen kühler, ziehe ich es nach links, hier bekommt der Film mehr Blauanteile. Schauen wir uns diesem Clip mit dem Filter einmal in größerer Ansicht an. Hier drücke ich auf Play. Da der Filter relativ komplex zu rechnen ist, wird er jetzt nicht in Echtzeit dargestellt, sondern nur mit fünf, sechs, sieben, acht Frames pro Sekunde. Das hängt natürlich im Wesentlichen von Ihrer Grafikkartenleistung, beziehungsweise von Ihrem Computer ab. In unserem Fall schaffen wir es gerade mal auf fünf Frames pro Sekunde, aber nichts desto trotz bekommen wir hier ein relativ gutes Gefühl dafür, wie das Bild mit dem Grain und mit den Einstellungen aussieht. Wenn ich den Filter einmal deaktiviere, dann sehen Sie, das ist der Original-Clip im C-Log Mode, wenn ich den Filter über Command + D, also im Node wieder aktiviere, dann können Sie hier sehen, wie es gefiltert aussieht. Und im zweiten Schritt könnte ich jetzt wieder mein Videoskop hervorholen und hier jetzt noch eine primäre Farbkorrektur drauf machen. Wie gesagt, es ist nicht unbedingt zwangsläufig so, dass Sie zuerst einmal die primäre Farbkorrektur machen müssen und danach den FilmConvert-Filter anwenden, sondern gerade bei diesem FilmConvert-Filter macht es tatsächlich Sinn zunächst einmal den Filter anzuwenden, um den Look zu definieren, also das Material zu definieren, bevor Sie schlussendlich die primäre Farbkorrektur machen. Das würde ich in diesem Fall so machen, dass ich zunächst wie gesagt den Filter angewandt habe. Anschließend würde ich die Kontraste noch ein wenig erhöhen, vielleicht das Blau ein bisschen runternehmen und die Helligkeiten raufregeln. So. Jetzt ist der Clip leider ein bisschen grünstichig geworden, deswegen würde er in meinem Busto noch ein bisschen Rot und Blau kriegen. Anschließend passe ich die Helligkeiten an und würde vielleicht das Gamma noch ein bisschen runterziehen. Aber wie gesagt, das bleibt natürlich Ihrem eigenen Geschmack überlassen.

DaVinci Resolve Grundkurs

Lassen Sie sich bei den ersten Schritten mit DaVinci Resolve begleiten und lernen Sie die Benutzeroberfläche, Schnittfunktionen und grundlegende Farbkorrekturen kennen.

3 Std. 27 min (42 Videos)
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Geeignet ab Version 10, für DaVinci Resolve und DaVinci Resolve Lite

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