Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Media Encoder CC Grundkurs

Filter

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Media Encoder verfügt mit dem Gaußschen Weichzeichner über einen Filter, welcher es ermöglicht, das Rauschen in einem Quellclip bei der Konvertierung zu unterdrücken.
07:14

Transkript

Es stehen gar nicht so viele Filter im Media Encoder zur Verfügung, aber man kann Clips dabei weichzeichnen. Wenn ich jetzt mal hier einen Clip öffne, und ich möchte den kodieren, dann finde ich hier unter Filter einen Gaußschen Weichzeichner, den ich aktivieren kann. Das ist dann interessant, wenn ich Rauschen in meinem Quellclip habe. Wir gehen da jetzt mal dichter ran und ich kann nicht abspielen, aber ich kann hier nur so rüberscrubben. Und da sehen wir auch, gerade wenn die Kamera hier anhält, gerade in dunklen Bereichen ist ordentlich Rauschen vorhanden. Auch hier in der Wasseroberfläche ist natürlich eine Mischung aus Rauschen und Bewegung Und Videocodecs sind dann effizient, wenn die Bilder ähnlich sind. Weil die speichern immer die Änderung von einem Bild zum nächsten. Und wenn ich jetzt hier Rauschen habe, dann ist natürlich auch das Rauschen eine Ändeung im Bild und die belegt Speicherplatz. Und wenn ich jetzt eine niedrige Datenrate haben möchte... Ich gehe jetzt mal hier zum Beispiel auf das Format H.264 und in den Videoeigenschaften möchte ich jetzt die Datenrate möglichst gering haben. Ich nehme mal extra nicht 1920 mal 1080, sondern hier zwar ein gleiches Seitenverhältnis, aber wir nehmen hier nur mal 1024 mal 576. Und weiter unten möchte ich das jetzt so kodieren, dass ich mit einer Bitrate von 1 Megabit auskomme und maximal 1,2 nehme. Ich drücke nicht immer Return, ich habe mir angewöhnt hier ins Leere zu klicken, weil wenn man manchmal zweimal Return drückt oder sich verdrückt, bestätigt man den Dialog mit OK. Deswegen, wenn ich die Zahl eingegeben habe, klicke ich hier einfach irgendwo in den leeren Bereich. Und das ist schon eine knappe Datenrate bei dieser Bildgröße. Und hier erhoffe ich mir, dass ich jetzt den Gaußschen Weichzeichner aktiviere und jetzt nicht irgendwie um 20 Pixel weichzeichne, dann sieht man natürlich im Ausgabebereich wird hier alles total unscharf. Das wäre ohne Gaußschen Weichzeichner, hier mit. Könnte man natürlich als Effekt benutzen. Aber ich möchte hier vielleicht nur zwei Pixel weichzeichnen. Jetzt gehen wir mal in die 100 Prozent-Darstellung und fahren mal hier drüber. Und durch das Gaußsche Weichzeichnen wird natürlich auch das Flackern etwas weniger. Gucken wir, wie weit wir das treiben können. Nehmen wir mal drei. Gucken wir mal vorher-nachher an. Bei drei merkt man auch hier schon, an den Rändern, das wird jetzt schon ziemlich heftig, also da wird der Übergang hier auch weicher. Und da ist jetzt immer nachher die Frage: Sieht es besser aus, wenn das Video ein bisschen weichgezeichnet ist, oder wenn ich hier Blöcke wahrnehme? Hier zum Beispiel, bei so harten Kanten, da kann man manchmal wie so richtige Artefakte in Form von Blöcken sehen. Weil zusätzlich zu den Bildern über die Zeit speichern die Videos in so einer 8x8-Matrix Änderungen. Man nimmt immer so ein Pixelblock, man nennt das Makroblock, von acht mal acht Pixeln. Dann nimmt man den linken Pixel oben und speichert dann Änderungen. Das ist wie bei einer JPEG-Kompression, die man so schön in Photoshop sehen kann. Und hier habe ich natürlich jetzt eine sehr harte Kante das heißt, wenn hier jetzt so ein Makroblock ist, und der versucht von dem Blau eine Änderung in das - was ist das hier? - so Orange, Ocker zu speichern, dann gibt das hier manchmal so ein Block. Und wenn ich das ein bisschen weichzeichne, dann kann ich natürlich hier viel besser einen Übergang definieren. Und das wie gesagt, muss man manchmal ein bisschen ausprobieren. Jetzt passen wir, damit man das vielleicht noch besser sieht, die Datenrate noch ein bisschen weiter nach unten an. Wir sagen hier, wir wollen nur "0,75" und maximal "1". Und werden jetzt einmal ohne Filter den Clip exportieren. Einmal mit OK bestätigen. Und das hier ist jetzt, nennen wir es "ohne Filter". "Ohne", einmal speichern. Und jetzt dupliziere ich mir das noch einmal. Ich wähle "Duplizieren". Und jetzt klicke ich hierauf und schalte den Gaußschen Weichzeichner mal ein. Ich nehme mal eine Stärke von "4". Das ist wahrscheinlich ein bisschen zu viel. Aber ich könnte ja hier auch noch definieren, ob ich horizontal und vertikal weichzeichne, oder nur in eine Richtung. Wir lassen das mal so. Ich bestätige das Ganze mit OK. Und diesmal sagen wir hier "mit". da kriegen wie so schön mit-ohne", Speichern und dann rendern wir das mal. Es dauert jetzt einen kleinen Moment Manchmal ist der Weichzeichner natürlich noch ein bisschen langsamer, wenn er als Effekt angewendet werden soll. Schauen wir uns jetzt die beiden Clips einmal an. Wir nehmen zunächst erstmal den ohne Weichzeichner. Und hier haben wir natürlich sehr scharfe Kanten Wenn man genau guckt, sieht man aber auch hier überall so kleine Blöcke in der Wasseroberfläche. Und teilweise auch hier, so etwas unscharfe Bereiche und Artefakte. Dann nehmen wir den mit Weichzeichner. Dieser Clip ist natürlich unscharf, weil ich habe es ja auch ein bisschen übertrieben. Aber wir haben keine Blöcke hier, in der Kante beispielsweise, und die Wasseroberfläche ist glatter. Aber wie gesagt, wir haben natürlich jetzt auch hier etwas übertrieben mit dem Gaußschen Weichzeichner von "4". Im Media Encoder gibt es noch eine weitere Einstellung. Ich nehme jetzt hier nochmal Bearbeiten, die Funktion Status zurückstezen, so dass ich hier nochmal reinkomme. Und zwar kann ich hier die maximale Renderqualität verwenden. Das ist gerade dann interessant, wenn ich Clips skaliere. Zum Beispiel hier von einem hohen Format auf ein niedrig aufgelöstes Format umrechne, oder natürlich, noch wichtiger umgekehrt. Wenn ich von einem niedrigeren Format etwas höher auflöse. Dabei ist die Qualität natürlich immer schlechter. Aber mit der maximalen Renderqualität dauert es länger, der Media Encoder gibt sich aber ein bisschen mehr Mühe. Er hat ja auch so Kanten zu berechnen und Ähnliches. Die werden dann nicht ganz so unscharf. Und ich kann eine Frameüberblendung verwenden. Das ist immer dann wichtig, wenn ich zum Beispiel in Premiere Pro, in einer Sequenz dort, in einer Premiere-Pro-Sequenz, eine Slow Motion angewendet habe. Ich will das jetzt über den Media Encoder berechnen. Dann werden hier entsprechende Zwischenbilder in Form von kleinen Blenden berechnet, und der Übergang sieht weicher aus. Also die Slow Motion wird dann weicher berechnet. Das sind so verschiedene Einstellungen, mit denen man noch experimentieren kann, was sich lohnt, um auch nochmal ein bisschen mehr Qualität zu bekommen, gerade bei etwas niedrigeren Datenraten. Und natürlich hier mit der maximalen Renderqualität, wenn ich Skalierungen vornehme. Ich benutze die nicht jedes Mal muss man dazu sagen, weil ich ja natürlich wenn, Videos kleinrechne, und da ist die Qualität meistens auch so in Ordnung.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!