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InDesign CC Grundkurs

Filme platzieren

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Recht praktisch ist, dass in modernen elektronischen Dokumentformaten auch interaktive Inhalte Platz finden: In diesem Video sehen Sie, wie ein Video in einem InDesign-Dokument platziert werden kann.

Transkript

Mit InDesign können Sie nicht nur klassische Dokumente für den Print, für den Druck erstellen, sondern sind auch in der Lage interaktive Dokumente zu erstellen. Wenn wir jetzt ein interaktives Dokument haben, beispielsweise mit einem Film drin, klar - dann kann man diesen Film später im gedruckten Dokument nicht sinnvoll einsetzen. Aber, wenn man dieses PDF beispielsweise sich ganz normal auf einem Computer anschaut, dann ist man möglicherweise durchaus erfreut darüber, dass wir nicht nur ein flaches PDF-Dokument haben, sondern eins mit Mehrwert haben. Und wie man das Ganze macht, genau darum soll es hier in diesem Video einmal gehen. Zuerst muss ich den Film platzieren. Dazu geh' ich hier auf: Datei - Platzieren Genauso, wie man das beispielsweise auch bei einem normalen Bild machen würde. Nun hab' ich das hier in meinem geladenen Mauszeiger. Und wenn ich jetzt hier einfach draufklicke, dann wird dieser Film in der Originalgröße angezeigt. Dauert jetzt ein kleines Sekündchen und dann bekommen wir hier dieses Vorschaubild. Auch wie bei Grafiken ebenfalls ist es auch hier bei Filmen so, dass wenn ich hier diese Ecke anfasse, ist den Rahmen vergrößere oder verkleinere. Und wenn ich die Umschalttaste-Steuerung oder Umschalt-Kommando-Taste drücke und halte, und das Ganze nun hier großziehe, dann wird hier auch der Inhalt skaliert. Aber Achtung! Hier diese Skalierung funktioniert ein bisschen anders wie man das bei einem Foto beispielsweise kennt, wenn man das in den PDF-Export gibt. Letztendlich wird jetzt hier die Information abgespeichert. Liebes anzeigende Programm skaliere diesen Film doch auf das Doppelte oder auch die Hälfte beispielsweise. Die Originaldateigröße bleibt aber immer erhalten. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie jetzt vielleicht hochaufgelöste HD-Videos haben und die jetzt hier platzieren, und vielleicht einfach klein skalieren, dann haben Sie vielleicht die Hoffnung, dass das Video auch von InDesign dann komprimiert und eben keingerechnet wird. Das passiert jedoch nicht, sondern Ihre HD-Inhalte bleiben in diesen riesigen Dateigrößen. Und damit wird auch hier PDF sehr groß. Also, das Skalieren, auf die richtige Größe bringen, das müssen Sie außerhalb von InDesign machen. Gut. Jetzt haben wir hier dieses Bild platziert, können wir jetzt hierzu noch ein paar weitere Einstellungen vornehmen. Ja, das können wir selbstverständlich. Und dazu gehen wir hier in: Fenster - Interaktiv Und dort haben Sie dann das Bedienfeld: Medien und das können Sie hier aufrufen. Hier kann man jetzt zum Beispiel festlegen, wie das Standbild hier ausschauen soll. Das Standbild ist das Bild, das man jetzt hier sieht. Ich bin jetzt zum Beispiel in der Lage hier diesen Vorspulknopf hier hinzubringen. Und vielleicht möchte ich ja lieber das hier als Standbild verwenden. Dann kann ich hier einfach draufklicken. Und Sie sehen, wir haben nun ein anderes Standbild, sobald der Film startet. Startet er natürlich immer von Sekunde 0 an und läuft dann los. Alternativ als dieses Standbild kann man auch ein ganz anderes Bild wählen. Das ist manchmal dann von Vorteil, wenn man das Ganze vielleicht in den klassischen Druck geben möchte. Dann kann ich dort auch ein hochaufgelöstes Bild verwenden, und das Ganze dann so einstellen, dass man im Druck dann das Bild sieht. Wenn man das so sich aber dann an einem Bildschirm anschaut, dass man dann eben wirklich auch diesen Film sieht. Dann haben Sie hier noch ein paar weitere Optionen, die Sie festlegen können, dass der Film automatisch abgespielt werden soll. Dass wir hier eine Schleife haben. Achtung! Diese Schleife funktioniert nicht, wenn wir das später in ein interaktives PDF-Dokument hineinsetzen. Wenn wir aber aus unserer Seite, die wir jetzt hier erstellt haben, ein HTML-Dokument machen oder ein Flash-Dokument machen, dann bleibt diese Funktion erhalten. Des Weiteren können wir jetzt hier noch angeben, ob wir jetzt hier solche Steuerelemente haben wollen. Also: vor, zurück und so weiter und sofort. Und da wähl ich jetzt hier mal dieses SkinOverAll aus, und dann wird das hier später angezeigt. Des Weiteren haben wir jetzt hier noch Navigationspunkte. Auch die können wir jetzt hier zum Beispiel setzen. Dann können wir das hier auswählen. Wir klicken hier auf das Pluszeichen. Dann können wir diesem Navigationspunkt einen Namen geben. Und später, so wie man das auch von einem Videorekorder kennt kann man dann wirklich durch den Vorwärtsknopf dann immer an die dazu gehörigen Punkte hüpfen. Hier unten haben wir noch die Möglichkeit weitere Export-Einstellungen für die interaktiven PDF-Dokumente vorzunehmen. Hier können wir zum Beispiel eine Beschreibung machen. Diese Beschreibung ist insbesondere für die Leute wichtig, die vielleicht nicht gut sehen können und die sich dieses Dokument über ein Screen Reader vorlesen lassen. Die haben da natürlich bei einem Film die Entscheidung zu treffen: will man den Film wenigstens hören, oder reicht einem hier diese Beschreibung? Wenn dann der Screen Reader aber einfach nur sagt: da ist ein Film, dann ist das für diese Leute dann doch sehr unbefriedigend. Dann kann man jetzt hier sagen, dass dieses Video in einem eigenen Fenster abgespielt werden soll. Und auch hier bin ich dann in der Lage nochmal zu sagen: aha, das Video soll aber jetzt um dem Faktor 2 vergrößert werden. Achtung! Vergrößerung um den Faktor 2 bedeutet möglicherweise, dass Ihr Video auch ein bisschen pixelig wird. Jetzt haben wir all diese Einstellungen jetzt hier schon vorgenommen. Gibt's jetzt hier irgendwie die Möglichkeit sich das schon mal vorab zumindestens grob anzuschauen? Ja, die gibt es. Und dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Und zwar wenn ich hier oben über: Fenster - Interaktiv gehe, dann habe ich hier diese SWF-Vorschau. Und Sie werden gleich sehen, wie das Ganze ausschaut. Ich kann das hier drüber aufrufen. Ich bin aber auch in der Lage das hier drüber aufzurufen. Sie sehen, das gleiche Fenster öffnet sich. Und hier habe ich jetzt nun mein Filmchen. Und jetzt kann ich das Ganze hier sogar noch ein bisschen vergrößern. Sie sehen, das wird dann angepasst. Und dann kann ich hier das Ganze, diese Vorschau interaktiv schalten. Und mein Film hier gleich loslegen, wenn ich drübergehe. Und Sie sehen, dass wir jetzt hier auch schon sehen können, wie dieses Skin ausschaut. Und hier über diese Schaltflächen sind wir dann in der Lage dann direkt an die dazu gehörigen Punkte zu hüpfen. Gut. Damit haben wir das Ganze jetzt hier innerhalb unseres Dokuments erstellt. Wir haben jetzt hier bei den Medien alles festgelegt. Aber wie exportieren wir das Ganze nun? Schauen wir uns das Ganze erst einmal an, indem wir das Ganze in ein interaktives PDF-Dokument positionieren, indem wir das in ein interaktives PDF-Dokument ausgeben. Dazu gehen wir hier oben auf: Exportieren, so wie man auch ein normales Druck-PDF ausgeben würde. Hier soll es aber kein Druck-PDF sein, sondern hier soll es eben ein interaktives PDF-Dokument sein. Das will ich einmal der Einfachheit halber hier auf meinem Schreibtisch exportieren. Und bevor das Ganze exportiert wird, hab' ich jetzt noch ein paar Möglichkeiten das Ganze einzustellen. Zum Beispiel kann ich jetzt hier sagen: was denn alles ausgedruckt werden soll. Ob zum Beispiel alle Seiten ausgedruckt werden sollen, oder nur ein paar von mir ausgewählte. Damit dieser Exportvorgang nicht allzu lange dauert, werd' ich das hier mal auf diese Seiten 4 bis 5 begrenzen. Auf anderen ist ohnehin keine Interaktivität drauf. Deswegen setze ich das hier einmal fest. Und hier unten… naja.. Da haben wir jetzt noch weitere Möglichkeiten. Wir können zum Beispiel sagen: das Ganze soll seitenweise ausgegeben werden oder druckbogenweise. Nach dem Export soll das Ganze angezeigt werden. Unterschiedliche Layout-Varianten. Und wir können auch sagen: das Ganze soll automatisch im Vollbildmodus geöffnet werden. Lassen wir diese Standardeinstellungen mal so, wie sie hier sind. Klicken auf Okay. Und nun bekommen wir noch ein Warnhinweis nämlich, dass unsere CMYK-Farben in RGB-Farben umgewandelt werden. Naja, das ist dann eben so. Da klicken wir einfach wieder auf Okay. Und nun wird das Ganze hier ausgegeben. Nun hab' ich hier mein PDF-Dokument. Aber Sie werden vielleicht sagen: wo ist jetzt hier mein Filmchen? Naja. Ich bin jetzt hier, unter Mac OS X. Und Mac OS X ist das Standardanzeigeprogramm für PDFs. Die ist Programmvorschau. Und das kann Ihnen unter Windows auch passieren, wenn Sie unter Windows ein anderes Programm als den Adobe Reader einsetzen. Dann kann es sein, dass Ihre Videos angezeigt werden, es kann aber auch sein, dass Ihre Videos nicht angezeigt werden. Das gleiche gilt auch, wenn Sie Ihr PDF-Dokument nun an Personen verschicken, die ein Tablet haben, oder ein Telefon haben, ein Smartphone haben. Auch da, man kann sich nicht hundert Prozent darauf verlassen, dass diese Personen das PDF-Dokument nun in der richtigen Art und Weise sehen können. Natürlich habe ich das Ganze hier schon einmal vorbereitet, und nun will Ihnen auch mal zeigen, wie das dann angezeigt wird, wenn wir uns das Ganze im Adobe Reader anschauen. Dazu wechsle ich hier einmal in den Adobe Reader. Und nun werd' ich hier im Adobe Reader gefragt, ob das Dokument in den Vollbildmodus schalten darf. Das hab' ich beim Export so angegeben, dass ich das gerne möchte. Und das ist letztendlich eine Sicherheitswarnung, weil im Vollbildmodus verschwinden ja die Menüs und so weiter und sofort. Und sagt der Adobe Reader: Achtung! Achtung! lieber Benutzer. Sei vorsichtig mit diesem PDF-Dokument. Wer weiß, was da jetzt gleich passiert. Und in der Regel kann man da natürlich auf "Ja" klicken. Aber bedenken Sie immer, dass der eine oder der andere Benutzer vielleicht hier auf "Nein" klickt. Und dann wird das nicht so angezeigt, wie Sie das sich für ihn vorgestellt haben. Ich sage aber mal hier "Ja". Und dann kann ich nun hier auf meinen Film draufgehen. Und dann sehen Sie, wird dieser Film in einem eigenen Video abgespielt. Sie sehen, der ist ein bisschen pixelig. Kein Wunder: ich hab ihn ja auch auf den Faktor zweifach gestellt. Und deswegen schaut das Ganze nun hier so aus. Verlassen wir hier dieses PDF-Dokument. Ich möchte Ihnen noch eine weitere Variante zeigen, wie man das Dokument hier ebenfalls ausgeben kann. Und das ist die Variante, dass wir jetzt hier nicht sagen: PDF Interaktiv, sondern das Ganze hier soll nun den Flash-Player hineinwandern. Auch das ist für Ihren Alltag möglicherweise eine Variante. Ich klicke hier dann wieder auf "Sichern" Und hier sehen Sie nun diese Einstellmöglichkeit. Als allererstes möchte ich hier auch wieder einstellen nicht alle Seiten, sondern nur die Seiten 4 bis 5. Hier lass ich die Standardeinstellungen, nämlich dass die HTML-Datei generiert werden soll. Das muss man nicht machen. Man kann das Ganze natürlich dann auch selber einbetten. Aber hier soll das Ganze einfach mal so sein, wie es hier ist. Und ansonsten den Rest lass ich hier. Auch hier haben wir wieder die Möglichkeit die Bildqualität einzustellen. Aber wie gesagt, die restlichen Einstellungen sollen einfach mal so bleiben, wie sie gerade sind. Ich klicke hier auf Okay. Auch hier bekomme ich erneut wieder die Warnmeldung, dass die CMYK-Farben in RGB-Farben umgewandelt werden. Und nun ist das Ganze jetzt hier ausgegeben. Und jetzt kann ich mich natürlich auf dieser Seite so ein bisschen nach unten fahren. Auch hier kann ich nun wieder draufklicken. Und dann wird dieser Film jetzt hier ausgegeben, und auch hier nun mit dem hier eingestellten Skin. Vielleicht möchte man ein anderes Skin haben. Aber das kann man natürlich ganz nach eigenen Wünschen dann innerhalb von InDesign auswählen. In diesem Video haben Sie gesehen, dass man mit InDesign mehr machen kann, als nur statische Druck-PDFs zu erstellen. Sondern Sie sind eben innerhalb von InDesign auch in der Lage interaktive Elemente wie ein Video einzubinden. Sie haben gesehen, dass wir diese interaktiven Elemente dann in einem interaktiven PDF haben können. Beziehungsweise, dass wir diese interaktiven Elemente dann auch in ein Flash-Dokument exportieren können, sodass wir das Ganze dann auf einer HTML-Seite uns anschauen können.

InDesign CC Grundkurs

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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