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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Festplatten hinzufügen

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Einem virtuellen Computer können im laufenden Betrieb weitere virtuelle oder physische Festplatten hinzugefügt werden. Bestehende Festplatten lassen sich jederzeit bearbeiten oder entfernen.
05:37

Transkript

Sie können laufenden, virtuellen Servern in Windows Server 2012 R2 - und natürlich auch ausgeschalteten Servern - jederzeit weitere virtuelle Festplatten und auch physische Festplatten hinzufügen. Sie finden diese Einstellung im Hyper-V Manager in der entsprechenden virtuellen Maschine über das "Kontextmenü" in den "Einstellungen". Hier können Sie zum einen festlegen, ob Sie IDE-Controller Festplatten hinzufügen wollen, oder SCSI-Controller. Wenn einem Server noch kein SCSI-Controller hinzugefügt wurde, können Sie über "Hardware hinzufügen" einfach einen SCSI-Controller hinzufügen. Vorteil der virtuellen SCSI-Controller ist, dass sie im laufenden Betrieb des Servers - Sie sehen, der Server ist hier gestartet - neue Festplatten hinzufügen können. Dazu wählen Sie im Assistenten einfach die Option "Festplatte" aus und klicken auf "Hinzufügen". Anschließend wählen Sie aus, welchem Controller Sie die Festplatte zuweisen wollen und Sie wählen aus welchem Anschluss - Sie nehmen normalerweise die Standardanschlüsse. Anschließend erstellen Sie entweder über den Bereich "Virtuelle Festplatte" unter Auswahl von "Neu" eine virtuelle Festplatte, oder Sie weisen eine zugewiesene, physische Festplatte hinzu. Physische Festplatten lassen sich aber nur dann hinzufügen, wenn Sie diese mit dem Server verbunden haben und wenn diese über keine Formatierung verfügen. Ich öffne jetzt auf dem Server die Festplattenverwaltung mit "diskmgmt.msc". Mit diesem Befehl starten Sie die Festplattenverwaltung auf Servern am allerschnellsten. Und hier gibt es eine externe Festplatte, die angeschlossen und offline ist. D. h., wenn Sie einem virtuellen Server eine physische Festplatte zuweisen wollen, sollten Sie sicherstellen, dass diese über keine Formatierung verfügt. Bzw.: Die Formatierung kann generell vorhanden sein, wichtiger ist, dass die Festplatte als "offline" angezeigt wird, also aktuell vom Hyper-V Host nicht verwendet wird. Denn dann können Sie in den Einstellungen diese physische Festplatte auswählen und dem Server hinzufügen. Wenn Sie eine virtuelle Festplatte hinzufügen wollen, wählen Sie einfach die virtuelle Festplatte aus und erstellen diese mit "Neu" - wie für den Assistenten für neue virtuelle Festplatten: einfach "Neu". Sie wählen aus, welches Format Sie verwenden wollen. VHDX-Dateien haben den Vorteil, wesentlich robuster zu sein. D. h., wenn der Server einfach ausgeschaltet wird oder einen Stromausfall hat, ist bei VHDX-Dateien die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es zu einem Defekt kommt. Das kann bei VHD-Dateien durchaus passieren. VHDX-Dateien dürfen eine Größe von 64 TB erreichen, während die VHD-Dateien nur 2 TB erreichen dürfen. Sie wählen aus, ob die Festplatte entweder eine feste Größe hat - also, ob Sie die Größe definieren - und, ob die Festplatte bis zu einer bestimmten Größe erweiterbar ist. Oder Sie wählen aus, ob Sie eine differenzierte Festplatte erstellen wollen - also eine Festplatte, die auf einer bereits vorhandenen virtuellen Festplatte aufbaut. Alle Neuerungen, die auf dieser differenzierten Festplatte gespeichert werden, speichert Hyper-V automatisch auf der von Ihnen neu erstellten differenzierten Festplatte. Alle Daten, die bereits auf der Quellfestplatte zur Verfügung stehen, stehen lesend auch auf der differenzierten Festplatte zur Verfügung. Sinn kann das z.B. machen, wenn Sie eine Festplatte haben, auf der Windows Server 2012 R2 installiert ist. Dann erstellen Sie verschiedene virtuelle Server, die differenzierte Festplatten verwenden und als Basisfestplatte die Festplatte mit dem Betriebssystem verwenden, denn dann können Sie relativ schnell verschiedene Server zur Verfügung stellen, deren Daten dann in differenzierten Festplatten zur Verfügung gestellt werden. Es würde jetzt den Rahmen dieses Videos sprengen, genauer auf die differenzierten Festplatten einzugehen. Wichtig ist nur: Wenn Sie eine virtuelle Festplatte erstellen, können Sie hier auswählen, wie Sie diese zur Verfügung stellen wollen. Sie können hier dann auch den Namen und den Pfad eingeben. Ich lasse diese Festplatte jetzt direkt in dem Verzeichnis mit den virtuellen Festplattenspeichern, in dem ich bereits Festplatten habe und gebe diesen Festplatten einen entsprechenden Namen. Ich lege eine Größe fest und lasse die Festplatte fertigstellen. Ich lasse die Festplatte jetzt verbinden. Die Festplatte ist jetzt im laufenden Betrieb dem virtuellen Server zugewiesen worden, d. h., der Server bleibt hier im Hintergrund ganz normal gestartet. Wenn ich diese Festplatte ändern möchte, kann ich hier immer noch in der virtuellen Festplatte auf "Bearbeiten" klicken. Die Festplatte ist auch standardmäßig schon ausgewählt. Ich kann die Festplatte ebenfalls im laufenden Betrieb erweitern und kann dieser z.B. eine Größe von 150 GB zuweisen. Ich klicke wieder auf "Fertigstellen" und habe jetzt im laufenden Betrieb die Einstellung geändert. Das geht nur in Windows Server 2012 R2, nur bei virtuellen SCSI Kontrollen im laufenden Betrieb und nicht bei IDE-Festplatten. D. h., Sie können in Hyper-V von Windows Server 2012 R2 sehr effizient und flexibel über die "Einstellungen von virtuellen Servern" problemlos SCSI Controller hinzufügen, Festplatten hinzufügen und hier mit virtuellen Festplatten oder mit physischen Festplatten arbeiten. Sie können die Festplatten im laufenden Betrieb auch wieder entfernen. Das spielt alles im Windows Server 2012 R2 keine Rolle. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, wie Sie im laufenden Betrieb von Servern Festplatten hinzufügen und Festplatten wieder entfernen können, auch physische Festplatten.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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