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SQL: Datenbankabfragen beschleunigen

Feldnamen umbenennen ohne Beeinflussung der Geschwindigkeit

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Gelegentlich gibt es Überlegungen, ob sich die Umbenennung von Feldnamen negativ auf die Ausführungsgeschwindigkeit auswirkt. Diese Tests zeigen, dass die reine Umbenennung unschädlich ist.

Transkript

Ich bin schon gefragt worden, ob es einen Geschwindigkeits-Unterschied macht, je nach der Art, wie die Felder qualifiziert angegeben werden. Also wenn ich das einmal beispielhaft zeige. Das ist, so zu sagen, die unqualifizierteste Art. Ich sage einfach mit dem Sternchen: Alle Felder, die gerade da sind. Und wir können direkt die Zeitmessung einschalten. Wenn ich das ausführe, dauert das 16 ms. Es geht immer um die obere Zeit, also den reinen Zugriff. Und im Vergleich dazu, dass ich nicht mit Sternchen sage: Alle Felder die gerade da sind, sondern hoch qualifiziert angebe, nämlich Tabellenname.Feldname, dann alle Felder einzeln nenne, das dauert die gleichen 16 ms. Es gibt noch eine Zwischenstufe dazu, nämlich die Feldnamen namentlich anzugeben, aber nicht den Tabellennamen davor zu schreiben. Das ist in den meisten SQL- Datenbanksystemen möglich, vor allem wenn die Felder eindeutig sind. Ich achte bei mir darauf, dass die Felder innerhalb der gesamten Datenbank eindeutig sind, durch ein Präfix. In diesem Fall nämlich das Präfix VIELE, was mir sagt, es kommt aus der Tabelle, die auch VIELE heißt. Das bedeutet, dass ich immer eindeutige Feldnamen habe. Aber es könnte sein, dass der SQL-Parser das erst auseinander nehmen muss und herauskriegen muss, welches Feld zu nun welcher Tabelle gehört. Und das dauert genau so 16 ms. Es macht also, kurz gesagt, überhaupt keinen Unterschied, wie ausführlich Sie die Feldnamen eingeben. Das hat keinen Einfluss drauf. Und Sie können die Felder auch umbenennen. Auch das ist genau so schnell, wenn Sie hier also jedes Feld, was hier vorkommt, umbenennen. wenn ich nach unbenannten Es könnte noch einen Unterschied machen, Feldern sortiere. Dazu habe ich zwei Abfragen vorbereitet, damit gleiche Bedingungen herrschen. Die erste Abfrage schient überflüssig. Die macht nichts anderes als die Originaltabelle, noch einmal namentlich anzuzeigen. Das ist aber nur deswegen, damit eben gleiche Bedingungen herrschen, wenn ich hier den Entwurf für die unbenannten Felder anzeige. Dann sieht die genau gleich aus, nur das jedes Feld einmal unbenannt ist. Und auf diesen beiden Anfragen werde ich sortieren. Das heißt, ich muss in beiden Fällen durch eine Abfrage hindurch. Die Zeiten, die dabei gemessen werden, sind natürlich nicht mit diesen 16 ms zu vergleichen. Also wenn ich mit den Originalfeldern sortiere, das sieht man hier schon am Abfrage-Namen, dann wird das deutlich schlechter sein. Wenn ich hier auf die Ausführung klicke, dann sehen Sie 782 ms für die Ausführung. Das sind die Originalfelder, also nicht unbenannt. Und jetzt kommt im Vergleich eine Abfrage mit den unbenannten Feldern, die natürlich auch für die Sortierung gelten. Und trotz der Umbenennung werden Sie feststellen, es ist ziemlich die exakt gleiche Zugriffs-Geschwindigkeit. Sie können also Felder nach Herzenslust umbenennen. Das einzige, wenn ich daran noch einmal erinnern darf, was Sie nicht tun dürfen, ist etwas neu berechnen. Sei es beispielsweise bei einer ID einfach nur + 0 zu rechnen. Dann kann Access plötzlich nicht mehr auf den Index zugreifen. Dann haben Sie natürlich ein massives Geschwindigkeitsproblem. Aber das reine Umbenennen ist völlig unbedenklich.

SQL: Datenbankabfragen beschleunigen

Entdecken Sie, wo das Beschleunigungspotenzial für SQL-Datenbanken liegt und lernen Sie die Rezepte für bessere Performance.

2 Std. 15 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.03.2015

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