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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Feine Maskierung durch Ausmalen der Ebenenmaske

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Die Feinmaskierung geschieht mittels eines Pinsels, der in der Ebenenmaske angewandt wird. Diese Technik ist intuitiv und erlaubt ein sehr genaues Arbeiten.
08:48

Transkript

Nach der groben Maskierung dieses Gebäudes müssen wir natürlich jetzt mal nach einer feineren Maskierungs-Methode schauen. Einfach, damit wir diese Kante, die wir hier gerade sehen, damit die besser aussieht. Ich fange einfach mal vorne an. Also, an dieser Stelle greift ja noch immer unsere Schnellauswahl, da sieht es auch vernünftig aus, alles ist Okay. Hier sehen nur jetzt bereits das wir ein Stück von diesem Gebäude später wohl noch entfernen müssen, damit an der Stelle Himmel zu sehen ist. Genau wie hier. Aber jetzt geht es erstmal um die Maskierung, und da sehen wir das hier, dieses nächste Gebäude ansetzt. Und jetzt haben Sie natürlich eventuell mehrere Möglichkeiten. Das könnte man jetzt entweder, mit dem Poligont auch so machen, dass man hier einfach entlang fährt. Nächste Möglichkeit wäre, dass man das Zeichenstiftwerkzeug nimmt und einen Pfad baut, der hier auch entlang führt über diese ganzen Objekte hier. Und ich entscheide mich nun noch mal für was anderes. Ich klicke die Ebenenmaske an, nehme ein Pinselwerkzeug, ein relativ harter Pinsel ist das. Zeige Ihnen den mal hier, so da müsste dieser Pinsel zu sehen sein, so sieht er aus, und diesen Pinsel nehme ich. schwarze Farbe, Deckkraft 100 Prozent und male meine Maske. Das ist etwas was Geschmacksache ist, ich mag das einfach fürchterlich gerne, ab und zu eine Maske zu malen. Und ausserdem haben wir schöne Hilfsmittel. Ich kann beispielsweise hier oben, da wo es los geht, einfach einmal ranklicken, mit gedrückter Schifttaste. Hier unten ranklicken, und habe damit diese gesamte Fassade, oder diesen Fassadenteil bereits freigestellt. Wie geht es weiter? Natürlich müssen wir diese Mauer hier sehen. Die muss auf jeden fall sichtar sein. Wäre sonst sinnlos hier diese Verkehrszeichen, die auch nicht so ganz exakt auf der richtigen Höhe stehen, zu zeigen, also müssen wir hier dieses Mäuerchen einfach mal nehmen und wenn da hinter jetzt noch ein Teil von diesem Verkehrszeichen zu sehen ist, dann ist es, glaube ich undramatisch. Weil kein Mensch drauf kommt, was dass hier sein könnte oder das es eventuell am falschen Flecken steht. Wichtig ist halt, dass Sie hier ein Teil der Aufsicht noch mitnehmen. Und durchaus denkbar, dass man vieleicht mit einer etwas weicheren Werkzeugspitze hier noch ein bischen was von der Vegetation, sieht. So ungefähr kann man es machen, dann ist dieser Teil weg. Ja, jetzt haben wir natürlich was anderes dafür rein bekommen, ne, möchte ich nicht so gerne. Also male ich mit Schwarz wieder drüber und habe damit die Mauer zu Ende maskiert. Hier geht es weiter. Da habe ich wie Sie sehen schon mit Schwarz, vor maskiert. Also wenn wir jetzt mit schwarz weiter malen, wird die Maske immer größer. Nicht das was wir wollen. Ich muss also jetzt mit "Weiß", dass heißt einfach die Taste " X" drücken, mit Weiß hier weiter machen und die Maske wieder zurück malen. Und zwar, dass ist genau der Punkt, entlang dieser Autos. Also dieser Autoreihe, die da steht, und natürlich dann die Maske einfach vervollständigen. Ein Tipp dabei, wenn Sie das machen, mit dem Pinsel, wenn Sie es also nicht mit dem Poligonlasso oder dem Zeichenstiftwerkzeug machen wollen, was ja auch geht, dann setzen Sie ab und zu den Stift ab. Also alle paar Sekunden, dass kann man sich ruhig angewöhnen. Denn, wenn Ihnen jetzt irgendein blöder Patzer passiert, so etwas zum Beispiel, dann gehen Sie einfach auf Steuerung+"Z" oder Comand+"Z". Und wenn Sie davor schon 5 Minuten gemalt haben, dann müssen Sie das hier umständlich mit weißer Farbe wieder ausmaskieren, was nicht so schön ist. So deswegen, dass einfachste wäre eigentlich hier mit dem Stift ab und zu mal, abzusetzen. Bei der Mauer hier vieleicht ein wenig in die Unschärfe zu gehen, damit es hier ein bischen mehr diesen Maueroberteil-Charakter entspricht. Und wenn Sie später doch noch was stören sollte, wie jetzt vielleicht sogar dieses rote Schlid, es ist nur eine Kleinigkeit. Aber es könnte Sie ja tatsächlich stören. Dann könnten Sie entweder später direkt in dieser Ebene retouchieren, oder Sie können natürlich auch eine Retouche-Ebene drüber legen. Wie wir das hier für den Hintergrund schon mal gemacht haben. Mein Plan ist auf jeden fall jetzt hier erstmal mit dem Pinselwerkzeug meine Maske ganz in Ruhe zu Ende zu malen. Dabei eine eher härtere Pinselspitze zu verwenden und wenn wir dann später feststellen sollten, dass die vieleicht doch ein wenig zu hart war, dann möchte ich lieber die gesamte Maskenkante hier, noch ein wenig weichzeichnen. Jetzt kommt eine fiese Stelle, dass ist das hier, wo die Laterne, nein, stimmt nicht, nicht die Laterne sondern eine Ampelanlage steht. Diese Ampelanlage, da habe ich extra eben einmal gesagt, die sollten Sie möglichst nicht wegretouchieren. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, wenn Sie wollen, mit weißer Farbe diese Ampel hier natürlich wieder heraus zu arbeiten, wenn Sie das machen wollen. Sie können aber auch sagen, ne, die Ampel die interessiert mich einfach nicht, ich lass die als Stumpf hier stehen. Niemand wird Sie deswegen verklagen oder belangen. Sie können weiter sagen, ich retouchiere die sogar noch weg. Sie haben die vordere Felge vom Mercedes, die können Sie dort hinten noch mal drauf setzen. Das alles sind Kleinigkeiten, die man getrost machen kann. Die auch nicht wirklich fürchterlich schwer in Fotoshop sind. Wenn Sie so weit gekommen sind, wo wir jetzt gerade sind, dann dürfte es Ihnen auch nicht schwer fallen diesen Teil der Ampel, vieleicht doch noch weg zu retouchieren, wenn Sie das stört. Mich, ganz ehrlich gesagt, stört es nicht besonders, ich lass es da einfach mal drin stehen. Weil, wie gesagt, es ist eine Kleinigkeit. So, jetzt kommen wir hier so langsam an das Ende der Kolonne, ja, noch nicht ganz aber so gut wie. Das ist übrigens eine Arbeit die man am Besten gleich anständig macht. Wenn Sie das erst einmal grob gemacht haben, um dann festzustellen, ja ich mach das nachher noch mal richtig, dann landet man meistens doch dabei, dass man es dabei belässt. Das ist dann ein bischen ärgerlich wenn man das dann später anschaut und feststellt, ha, wäre doch schön gewesen, hätte ich es gleich richtig gemacht. So, hier schummel ich ein bischen, da gehe ich mit geringerer Deckkraft ran, Sie haben es gerade gesehen, ich bin auf 30 Prozent der Kraft runter gegangen um hier einen weichen Übergang zu schaffen. Was wir da später machen, weiß ich noch nicht. Vieleicht bleibt es einfach so und auf die Entferung betrachtet sieht es eigendlich auch vollkommen normal aus. Das kann durchaus sein. Da haben wir jetzt dann, aber wirklich gleich das Ende erreicht, ich muss meine Pinselspitze wieder etwas kleiner machen, sie härter machen und jetzt kann ich hier, das mit 30 Prozent bis zum Scheinwerfer vollenden und jetzt wieder mit 100 Prozent weiter machen. Um die Silluette dieses vorletzten Fahrzeuges hier mit dem wir zusammen auch noch freizustellen, und ich glaube dann dürften wir am Gebäude schon vorbei sein. Sind wir, ne. Jetzt kann man hier mit einer weicheren Werkzeugspitze weiter machen. Deutlich größer, deutlich weicher, um hier mal so ein bischen den Hintergrund und den Vordergrund zusammen zu bringen. Stellen wir gleich fest, oh nein, dieses Schild wollen wir noch nicht sehen. Das müssen wir noch ein bischen anders machen. Das machen wir so, dass wir dass ineinander über gehen lassen, 20 Prozent Deckkraft, wir vermauscheln das erstmal so. Da kann man später immer noch schauen was man macht. Halt, habe ich nicht gerade gesagt, dass sollte man gleich richtig machen? Doch, habe ich gesagt, aber manchmal muss ich meine eigenen Gesetze, so ein wenig uminterpretieren. So, ich glaube Sie haben verstanden, wie es funktioniert. Hier haben wir noch ein paar Autos, die kann man auch noch schön sauber Ausmaskieren, auch die 100 Prozent Deckkraft, um sie hier vor diesem Gebäude, sichtbar erscheinen zu lassen. Sie einfach da zu lassen, und das was wir dahinter sehen, dass wird von der Maske einfach versteckt. Wenn Sie das dann gemacht haben, damit durch sind, dann stellen wir zwar fest, oh, da haben wir noch so ein komisches Laternending, ob wir das wirklich brauchen, dass weiß ich noch nicht. Spätestens wenn diese Wagenkolonne hier, die hier, wenn die fertig maskiert ist, so wie wir das jetzt gerade auch haben, dann können Sie sowieso Ihren Pinsel absetzen. Denn jetzt müssen wir mit einem anderen Pinsel weiter machen. Schauen Sie mal hier, haben wir jede menge Bäume und diese Bäume, die möchte ich natürlich ganz gerne sehen. Die sollen ja auch ein Teil dieses Gebäudes hier verdecken. Das heißt, dass hier wird auch erstmal grob, mit anderer Farbe, grob vormaskiert, nämlich so. Und das ist die nächste Kante die wir fein ausarbeiten müssen. Im Moment aber, können wir sie erstmal so grob stehen lassen, so dass man den Eindruck bekommt, dass diese Bäume hier, vor dem Gebäude stehen. Und dann sehen Sie auch das es keine große Rolle mehr spielt, weil wir jetzt das hier, was hier noch zu sehen ist, diese komischen Ausleger, dass wir die einfach weg nehmen können. Weil sie von den Bäumen, die ja tatsächlich hier, im Hintergrund stehen, verdeckt werden sollen. Das war jetzt erstmal die Feinmaskierung auf der linken Seite und die Feinmaskierung, was hier die Autos betrifft, sieht ganz gut aus jetzt. Jetzt müssen wir uns nur noch um die Feinmaskierung dieser Bäume hier bemühen. Das machen wir aber in einem extra Film, weil wir dazu mit den Pinselspitzen ein bischen was drehen müssen.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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