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Gestaltungsgrundlagen für Webdesigner

Fazit zum Webdesign

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Zum Abschluss des Video-Trainings verrät Christoph Luchs, worauf es aus seiner Sicht bei der Gestaltung von Internetseiten wirklich ankommt.
04:55

Transkript

Die Basis stimmt. Sie kennen sich nun mit den wichtigen Begriffen aus dem Webdesign aus, achten auf Typografie, Farbgestaltung oder Bildsprache. Die Theorie passt. Und was kommt nun? Jetzt folgt die Praxis, Ihr eigenes Webdesign. Bevor Sie nun loslegen, möchte ich Ihnen drei wichtige Tipps aus der Praxis geben, damit Ihr Webdesign ein Erfolg wird, denn das Webdesign ist etwas, was zusammen mit den Kunden, mit einem Fotografen, Videoproduzenten, Texter oder anderen Verantwortlichen stattfinden kann. Diese Punkte sind Ewigkeit, Unvollkommenheit und Frische. Sie lachen? Hoffentlich nicht zu früh. Beginnen wir mit der Ewigkeit. Haben Sie schon einmal ewig an einem Design gearbeitet, das nicht fertig wurde? Begrenzen Sie selbst das Projekt auf einen realistischen Zeitraum, natürlich auch zusammen mit dem Kunden. Das ist das Wichtigste am Webdesign, das Missverständnis liegt darin, dass Webdesign an sich von heute auf morgen entstehen kann. Eine kleine Landingpage oder ein Onepager sind mit viel Erfahrung innerhalb eines Tages produziert und Online gestellt. Das Medium ist schnell, aber auch vergänglich. Damit meine ich, dass einmal gestaltete Websites spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr ganz so taufrisch auftreten. Dauert ein Projekt noch länger, weil sich der Kunde nicht entscheiden kann oder andere Faktoren eine Rolle spielen, wird es dann auch mit der Technik problematisch. Nicht nur das Design wirkt nach einem Jahr leicht veraltet und das Content Management benötigt ein dringendes Sicherheitsupdate. Diese Updates nehmen laufend zu. Sind nicht alle Bausteine auf aktuellem Stand, kann im schlimmsten Fall die Technik streiken oder Sie können komplett von vorn anfangen. Niemand möchte kreative Arbeit doppelt machen. Vielleicht ist in der Zwischenzeit auch ein neues soziales Medium am Horizont erschienen oder der Kunde entscheidet sich nun doch, einen Video-Blog zu integrieren und schon sind Ihre Planungen über den Haufen geworfen. Also teilen Sie Ihre Arbeit bis zur Veröffentlichung in sinnvolle Zeitabschnitte ein, zum Beispiel mit Wochenzielen ohne Tagesangabe. Dann können Sie sowohl Ihre eigene Gestaltung planen als auch den Kunden in die Arbeit einbeziehen. Der zweite Punkt ist die Unvollkommenheit. Machen Sie sich als Gestalterin oder Designer klar, dass Ihr digitales Werk als Website niemals fertig ist. Digitale Medien sind flüssig. Damit meine ich, dass sich sowohl die Informationen stetig ändern, als auch die Sehgewohnheiten. Printmedien werden im Vergleich zu digitalen Medien gedruckt und ausgeliefert. Ein Flyer oder eine Broschüre ist damit fertig, eine Website nicht. Die Technik ist in stetiger Veränderung, wie auch die Geräte mit denen die Benutzer auf Ihr Werk zugreifen. Sie sollten sich nicht dem Druck aussetzen, dass alles an Ihrer Website auf jedem Gerät und auf jedem Browser gleich gut aussieht. Das wird so nicht funktionieren. Wenn Sie dies einmal verstanden haben, so haben Sie noch eine weitere Aufgabe. Wie erkläre ich es meinen Kunden? Ihr Kunde bestellt ja ein Werk von Ihnen und das Werk muss frei von Mängeln sein, wie es ein Jurist ausdrücken würde. Die Lösung besteht darin, dass Sie mit dem Kunden einen Zeitraum nach der Veröffentlichung vereinbaren, in der Darstellungsmängel beseitigt werden können, die in der Regel erst durch viele Besucher auf der Website sichtbar werden. Ebenso kann eine dauerhafte Pflege oder Designupdates in festgelegten Zeiträumen vereinbart werden. Damit sind wir schon beim dritten und letzten Thema, der Frische. Darunter ist zu verstehen, dass eine Website stetig erweitert wird und Inhalte aktuell gehalten werden. Das ist eine enorm wichtige Aufgabe, die natürlich auch den Kunden betrifft. Suchmaschinen erfreuen sich über stetig neue Inhalte und bewerten Internetseiten positiver als Seiten, die sich selten ändern. Das bedeutet zusätzliche Kapazitäten, denn irgendjemand muss sich schon um neue Texte, Bilder und Videos kümmern. So mancher Kunde kam schon zu der Selbsterkenntnis, dass er sich über seine Medienplanung nie Gedanken gemacht hat. Achten Sie also darauf, dass eine Website immer aktualisiert wird und somit frisch bleibt, denn nichts ist schlimmer als eine Website, die einmal ausgeliefert wird und dann über Jahre hinweg auf dem digitalen Dachboden verstaubt. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen drei Punkten wertvolle Hinweise für Ihre eigenen Projekte geben konnte. Jetzt sind Sie dran, zeigen Sie, was Sie können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Webdesign.

Gestaltungsgrundlagen für Webdesigner

Lassen Sie sich die Grundlagen guten Webdesigns anhand eines Praxisbeispiels näherbringen.

2 Std. 30 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2017

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