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Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Farbvariation und gezieltes farbliches Akzentuieren

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Noch vor dem Ausarbeiten der feinsten Details platzieren Sie gezielt Farbvariationen im Motiv, um es visuell interessanter und lebendig zu machen. Bisher kamen ausschließlich die Farben aus der Farbskizze zum Einsatz, alle aus ähnlicher Farbfamilie. Jetzt ist Zeit für hervorstechende Kontraste.
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Transkript

Auch hier habe ich im gesamten Bild mal noch ein paar mehr Details hinzugefügt mit meinem borstigen, runden, spitzen Pinsel und bevor wir jetzt noch die allerfeinsten Details mit unserem feinsten Pinsel eintragen, wollte ich noch einen Schritt davor setzen. Und zwar soll es dabei um das Anlegen von Farbvariationen gehen, denn das ist tatsächlich etwas, was gerne übersehen wird, was aber einen Riesen-Effekt haben kann auf das Aussehen unserer Backgrounds. Bei Farbvariationen, da meine ich, dass ja jetzt folgendes passiert ist. Wir sind von einer sehr einfachen Farbpalette ausgegangen. Das waren ja am Ende tatsächlich 12 Farben, die wir in unserer Farbskizze hatten und im Grunde hat die Detailausarbeitung nicht viele weitere Farben hinzugefügt. Wir haben ja lediglich nur das Detail erhöht. Haben die Farben genommen, die schon da waren und haben dann kleinere Formen damit gemalt, aber neue Farben haben wir damit nicht wirklich hinzugefügt. Und das sollte man aber ganz bewusst tun, denn, wenn man das nicht tut, dann würde jetzt dieses Bild sehr -- monochrom kann man nicht sagen, weil es ist ja nicht nur eine Farbe im Bild. Aber alle Bereiche, die eine Farben beinhalten, wie zum Beispiel, alle Wiesenbereiche oder alle Vegetationen hier in diesem Bild sind doch alle in der gleichen Farbfamilie und wirken dadurch alle ein bisschen eintönig. Was man dazu machen kann, um das Ganze etwas aufzulockern, ist, erstens sich mal zu überlegen, wodurch könnten denn jetzt Farbabweichungen passieren. Das kann natürlich erstmal sein, dass grundsätzlich einzelne Elemente eine etwas andere Farbe haben, wie zum Beispiel so ein Grashalm, der kann ja auch mal ein bisschen heller sein oder vielleicht auch einfach ein bisschen grünlicher. Das ist allerdings hier viel zu heftig gewesen, aber grundsätzlich stimmt die Richtung schon, dass man einfach sagt, okay, hier nimmt man mal eine Farbe, die ein bisschen abweicht von der, die schon vorliegt, und malt damit ein bisschen. Fügt weitere Details in dieser Farbe hinzu. Oder sind vielleicht auch einfach ein paar trockene Grashalme dabei, die dann vielleicht wirklich bräunlich oder ausgetrocknet hell sind? Die sind vielleicht so punktuell verstreut. Und die sorgen letztendlich für kleine Farbakzente, die dem ganzen Bild mehr Lebendigkeit geben. Und den Tipp möchte ich auch noch gerne geben. Grundsätzlich erstmal den Tipp: Um mit Farben zu arbeiten, macht es sehr viel Sinn, die Farbpalette hier einzublenden. Die Einstellung die ich hier gewählt habe ist "Farbtonwürfel". Also, da kann man jetzt tatsächlich hier, dass was man ursprünglich immer hier den Farbwähler aufgerufen hat, Farbe ausgewählt, "OK" gedrückt, das kann man hier die ganze Zeit offen haben und sich ständig die Farbe wählen. Aber man kann jetzt hier auch noch umschalten auf zum Beispiel "RGB-Farbregler" und dann hat man hier oben so ein paar Regler, wo man gezielt die Farben aussteuern kann. Wo man zum Beispiel sagen kann, okay, mein Grundton ist dieses Grün. Ich möchte aber ein bisschen mehr blau hinzufügen. Dadurch kriegt man jetzt so einen leichten Blaustich in dieser Farbe. Und so sollte man einfach mal durch sein gesamtes Motiv gehen und sich fragen: "Ja, was könnte denn jetzt hier noch Farbvariationen auslösen?" Auch hier im Blätterdach -- ganz klar -- da fügen wir mal ein bisschen rot hinzu. Da sind bestimmt ein paar Blätter dabei, die so ein bisschen angetrocknet sind. Da hole ich noch ein bisschen mehr rot; grün, ein bisschen raus. So, einzelne Blätter. Da müssen wir aber die Helligkeit ein bisschen runter nehmen. Da können wir mal auf den "Farbtonwürfel" gehen. Und schon entstehen so leichte Farbvariationen, die das Ganze lebendiger machen. Und eigentlich der Klassiker, immer wenn man mit Bäumen arbeitet, sollte man das sich merken: Um Bäume herum, wenn das nicht gerade eine Parklandschaft ist, und das hier ist wahrscheinlich so eine eher natürlich belassene Parklandschaft, dann hat man noch immer trockenes Laub auf dem Boden, und da kann man jetzt tatsächlich einfach mal hier mit niedriger Deckkraft ein paar Farben trockenen Laubes, ein bisschen rötlich, ein bisschen orange getönt einfach mal hinmalen. Das mache ich jetzt, wie gesagt, mit niedriger Deckkraft, um hier die entsprechenden Mischtöne zu erzeugen und jetzt kann ich wieder hundertprozentige Deckkraft nehmen und nehme mir einfach mal diese Farben hier direkt so, wie sie hier jetzt liegen und male jetzt einfach mal ein bisschen trockenes Laub hier an den Fuß des Baumes. Und man sieht, das Ziel ist jetzt gar nicht, hier spektakuläre Formen zu haben oder einen großartigen Kontrast zu bilden. Es geht einfach nur darum, hier eine leichte Farbvariation zu erzeugen, damit es nicht alles exakt der gleiche Farbton ist. Da kann man noch mal ein bisschen ins Gelbliche verzerren. Damit ein paar kleinere Highlights setzen. Und vielleicht haben sich ein paar von den Blättchen auch hier in den Moosbewuchs verfangen, auf dem Baum. Und dann sind natürlich noch alle möglichen anderen Dinge denkbar, bis hin zu Blumen, die man in der Umgebung verteilt. Man könnte hier jetzt kleine violette Krokusse aus dem Boden schießen lassen. Alles mögliche. Was auf jeden Fall eine schöne Möglichkeit ist, ist zu sagen, okay, wir haben vielleicht ein bisschen was in Richtung Gänseblümchen. Ein paar kleine Akzente hier auf der Wiese. Und diese Akzente male ich auch tatsächlich alle sehr gerne noch mit einem relativ groben Pinsel, weil die dadurch noch so eine leicht diffuse Anmutung bekommen. Und vielleicht noch ein paar gelbe Blümchen. Und diese kleinen Farbakzente sind es letztendlich die das Bild raus reißen aus diesem Eindruck, dass wir hier mit einer ganz begrenzten Anzahl von Farben gearbeitet haben, sondern die irgendwie so ein kleines visuelles Vibrieren in das Motiv hineinbringen, weil diese kleinen Farbakzente werden vom Auge halt wahrgenommen und erzeugen dann letztendlich das Gesamtbild. Und selbst wenn das sehr Ton in Ton ist, wird es doch sehr stark beeinflusst durch solche winzigen, kleinen Farbakzente.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lernen Sie, worauf es bei der Gestaltung eines Hintergrunds ankommt, um Ihre Figur ins richtige Licht zu rücken!

2 Std. 29 min (19 Videos)
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