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InDesign CC 2015 Grundkurs

Farbsysteme verstehen

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Subtraktive und additive Farbsysteme sind das Thema in diesem Video. Lernen Sie die Farbsysteme RGB und CMYK kennen und mischen Sie über die Farbwerte verschiedene Farbtöne.

Transkript

In den nächsten Minuten möchte ich ein bisschen was zum Thema "Farbe" erläutern. Möglicherweise werden Sie an der ein oder anderen Stelle ein bisschen an Ihrer Schulzeit erinnert fühlen, vielleicht erzähle ich Ihnen noch gar nicht so viel Neues, aber ich glaube gerade bei InDesign, wenn man damit anfängt zu arbeiten, ist es echt wichtig, dass man mal das Grundprinzip der Farbe verstanden hat. Sie sehen, hier gibt es im Moment drei Kreise, ein Kreis, der ist mit rot gefüllt, einer mit grün und einer mit blau, und das ist grundsätzlich erstmal ein Farbsystem und daraus entstehen jetzt hier diese Mischfarben, dieser Gelbton, dieser Cyanton und dieses Magenta. Genau auf dieser Art und Weise kann man auch innerhalb von InDesign Farben angeben, wie das geht möchte ich Ihnen jetzt einmal zeigen, und zwar ich kann jetzt hier mit dem Rechteckwerkzeug hier ein Rechteck aufziehen, und Sie sehen, das hat im Moment keine Flur. Das werde ich jetzt einmal ändern und dafür habe ich dieses Bedienfeld "Farbe". Hier an diesem Bedienfeld "Farbe" bin ich im Moment aber in einem anderen Farbsystem, keine Sorge, komme ich gleich drauf zu sprechen. Um das Ganze hier in RGB zu wechseln, kann ich jetzt hier RGB auswählen und nun habe ich hier, das ist die Flächenfarbe, das ist die Konturfarbe, und die Flächenfarbe, die möchte ich jetzt ändern, da kann ich jetzt hier bei dem Punkt "R" hineinklicken und dort kann ich jetzt angeben, wie stark dieser Rotton den sein soll. Weil das ist letztendlich das Einzige, was ich hier angeben kann, ich kann dort Werte angeben, 256 unterschiedliche Werte, und zwar der niedrigste Wert ist 0 und der höchste Wert ist 255. ich nehme jetzt hier einfach mal 200 und bei "G", bei grün, dort gebe ich jetzt einen deutlich niedrigeren Wert ein, sagen wir mal 40, und bei Blau gebe ich jetzt ebenfalls 40 ein, und wenn ich das jetzt hier gemacht habe, dann sehen Sie was dafür ein Ton herauskommt, das ist jetzt kein reines Rot, weil es hat ja ein bisschen grün und ein bisschen lau-Anteil, aber so sieht das Ganze nun aus. Wenn man jetzt sagt, oo, ich hätte aber lieber einen Gelbton, dann kann ich das Grün jetzt hier verschieben, und Sie sehen jetzt hier anhand des Balkens, je weiter ich denn jetzt hier nach rechts verschiebe, desto mehr gelblich wird es, wenn ich jetzt die Maustaste loslasse, dann sehen Sie, haben wir jetzt hier so einen grünlichen Gelbton. Wenn ich möchte das noch ein bisschen gelblicher wird, dann muss ich oben noch ein bisschen mehr Rot hinzugeben, und dann sehen Sie, wird dieses Gelb noch ein bisschen kräftiger, noch ein bisschen gelber, wenn man so will. und das ist letztendlich das Prinzip hier bei diesen Mischungen, da haben wir 255 grün und 255 rot, dort haben wir 255 grün in Kombination mit 255 blau und hier natürlich einmal 255 rot und 255 blau und das gibt hier diesen Magenta-Ton. Ein-zwei Sachen sollte man vielleicht noch wissen, wenn man die Werte immer bei allen drei Punkten identisch hat, also sagen wir mal 150, 150, 150, dann handelt es sich dabei immer um einen Grauton. Je mehr man hier angibt und alle drei Werte identisch hält, desto stärker kommt man in einen Weiß, und je weniger man hier angibt, desto stärker kommt man in den Schwarzbereich. Wenn ich jetzt hier beispielsweise mal 40, 40, 40 angebe, dann sehen Sie, dann haben wir schon ein sehr, sehr dunkles Grau, das ist fast schon ein Schwarz und ein perfektes Schwarz hat man dann natürlich bei 0, 0, 0. Und aufgrund dieser Funktionsweise, je mehr man dazugibt, desto heller wird es, deswegen nennt man das Ganze hier das additive Farbsystem. Neben diesem Farbsystem gibt es noch ein weiteres Farbsystem, nämlich das Farbsystem "SMYK", SMYK, das möchte ich Ihnen hier einmal einblenden, das habe ich nämlich auch schon einmal vorbereitet, und hier ist es so, dort haben wir 100 % Cyan, 100 % Magenta und hier haben wir 100% gelb und das sind die entstehenden Mischfarben. Das Ganze nennt man jetzt nicht additives Farbsystem, sondern subtraktives Farbsystem, was kann man sich leicht vorstellen, man hat ein weißes Blatt Papier, und je mehr man drauf druckt, desto weniger weiß kommt durch, und dann ist man hier in der Mitte bei einem fast schwarzen Ton. Auch das können wir uns mal hier bei den Farben angucken, auch dazu werde ich jetzt hier wieder ein Rechteck aufzeichnen, ziehen wir das mal hier in diesem Fall dadrunter auf und jetzt machen wir das Ganze nicht in RGB-System, sondern in SMYK und jetzt haben wir hier diesen Wert. Bei SMYK, dort haben wir grundsätzlich auch 256 unterschiedliche Werte, aber das wird nicht so aufgetragen, sondern das wird von 0-Prozent (%) nichts auftragen, bis zu 100% angegeben. und wenn ich jetzt hier bei Cyan 100% angebe, und jetzt in den anderen Feldern jeweils eine Null angebe, dann haben wir hier ein komplettes Cyan. Und wenn man alle 3 Farben aufeinanderliegt, hätte man in einer idealen Welt hie ein schwarz. Die Welt ist aber nicht ideal und deswegen gibt e s hier noch einen vierten Farbwert, nämlich den Wert K, viele merken sich immer "K" wie "black", das K steht aber eigentlich für Key-Color, was in den meisten Druckereien allerdings in der Tat ein Schwarz ist, und wenn ich jetzt hier 100% angebe, dann wird an der Stelle 100% schwarz gedruckt, und dann habe ich eben eine vollfarbige Schwarzfläche. Jetzt haben Sie diese zwei unterschiedlichen Farbmodelle kennengelernt, nämlich RGB, SMYK. Erst einmal habe ich Ihnen das möglichst neutral vorgestellt, die beiden unterschiedlichen Farbmodelle, jetzt wo finden diese Sachen Anwendung? RGB, das ist die Art und Weise, wie der Bildschirm arbeitet, vor dem Sie sitzen, RGB ist die Art und Weise, wie Ihre Digitalkamera arbeitet, RGB ist die Art und Weise, wie Ihr Scanner, wie Ihr Fotoapparat arbeitet, dort sind jeweils Sensoren drin, die sehr nah bei [unverständlich] sitzen und die dann unterschiedlich viel R-rot, unterschiedlich viel grün, unterschiedlich viel blau entweder detektieren können, also bei einer Kamera oder bei einem Scanner, oder bei Ihrem Bildschirm, bei Ihrem Fernseher, bei Ihrem Monitor unterschiedlich starke Werte davon ausgeben können. In der Druckerei sieht das aber ein bisschen anders aus, in der Druckerei, dort drucken wir kein Rot, Grün, Blau auf das Papier, weil dadurch in einer Druckerei kein Weiß entstehen würde, weiß ist ja bereits unser Papier. Dort ist es so, dass wir Cyan, Magenta und Gelb drucken, und dadurch entstehen die unterschiedlichen Farben, denn wir haben hier drei Farbwerte, zuzüglich zu dem vierten Wert, den Schwarz, und damit entsteht in der Druckerei Ihr Druckprodukt. Genau genommen gibt es in der Druckerei sogar noch eine fünfte Farbe, nämlich die Art und Weise, wie weiß Ihr Papier ist. Auch das hat später Einfluss darauf, man kann es sich leicht vorstellen, wenn ich jetzt hier ein sehr blütenreines, weißes Papier habe, werden diese Farben anders aussehen, wenn ich das auf Zeitungspapier oder auf Recyclingpapier drucke. Auch das gilt es im Alltag zu beachten. aber grundsätzlich am Anfang sollte man erstmal diese unterschiedlichen Farbsysteme kennen, RGB und SMYK und dass man die hier über diese Angaben angeben kann und dass man drüber in der Lage ist die Farben festzulegen, für die einzelnen Objekte, für die Flächen, für die Kontur.

InDesign CC 2015 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:29.06.2015

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