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Excel 2016: Datenanalyse

Farbskala beeinflussen

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Mit Farbskalen lassen sich Werte grafisch wesentlich übersichtlicher darstellen. Dabei spielt der Begriff Quantil eine wichtige Rolle.

Transkript

Bei diesen fiktiven Daten zum Marathon gibt es ein Anmeldedatum. Und ich finde es gut, wenn sich jemand schon im Januar angemeldet hat. Und ich finde es nicht so gut, wenn er sich erst im März angemeldet hat. Und diese Anmeldezeiträume möchte ich so ein bisschen sichtbar machen. Anstatt die jetzt mühsam technisch nach Monaten oder nach Wochen oder so was zusammenzufassen und zu zählen, möchte ich das grafisch hervorheben. Die guten Werte im Januar möchte ich grün färben, und die nicht so guten Werte - in Rot. Dazu muss ich erst mal die Spalte markieren. Da das eine Layout-Tabelle ist, kann ich einfach hier oben klicken. Wenn es das nicht wäre, müsste ich hier klicken Strg+Umschalt+Pfeil runter, und dann ist es auch bis unten markiert. Ich gehe mal wieder ins obere Ende mit Steuerung Position 1 und nehme also hier die sozusagen einfache Markierung. Dann sehe ich auch die oberen Daten wieder. Für die Funktion ist es egal. Es sieht einfach nur besser aus. Und für diesen Bereich kann ich jetzt eine bedingte Formatierung wählen, und zwar gibt es dort Farbskalen. Die treten in Gruppen auf also hier, zum Beispiel. Von dieser Grün- und Rotfarbskala, genauer gesagt, müsste ich formulieren Grün-, Gelb-, Rot-Farbskala. Gibt es die einmal in vorwärts und einmal in rückwärts. Dann muss man einfach in der Vorschau gucken. Diese Version macht den Januar rot und den März grün. Das möchte ich nicht. Deswegen nehme ich diese. Dasselbe gibt es auch von Grün über Weiß nach Rot oder mit anderen Farben. Also ich möchte von Rot über Gelb nach Grün und sehe jetzt, dass hier ein sehr früher Wert, 3. Januar, ein dunkles Grün hat und sehr später Wert - ein dunkles Rot. Jetzt könnte ich mir die ganze Tabelle angucken und einfach sehen, wie viel grüne Werte sind da drin, wie viel rote, ist der Eindruck eher grün. Das sieht natürlich so noch nicht überzeugend aus. Ich mache das mal ein klein bisschen kleiner da oben durch einen Doppelklick und stelle jetzt hier den Zoomfaktor mal sehr klein. Dann sehen Sie, das ist noch sehr gemischt. Deswegen werde ich jetzt sortieren, einfach hier reinklicken und bei "Start" "Sortieren" "Nach Datum sortieren". Und dann sehen Sie schon sehr viel deutlicher, auf großen Bildschirmen natürlich noch besser, dass es von einem grünen Bereich über einen gelben Bereich bis zu einem roten geht. Und da würden Sie dann sehr deutlich sehen, wenn der rote Teil sehr, sehr auffällig ist. Das Ganze lässt sich noch ein bisschen besser machen. Sie können das nämlich beeinflussen. Dafür gehe ich jetzt mal wieder auf die Normalgröße und mache auch diesen Teil wieder sichtbar per Doppelklick. Ich kann nämlich jetzt allerdings, für den hier markierten Bereich diese bedingte Formatierung beeinflussen. Da gehe ich nicht nochmal auf "Bedingte Formatierung" "Farbskalen", denn dann würde ich eventuelle Änderung überschreiben mit dem neuen Wert, sondern ich muss bei "Regeln verwalten" nachsehen, und dort sehen Sie, es gibt schon eine Regel. Die heißt "Abgestufte Farbskala", und die will ich bearbeiten. Das ist eine 3-Farben-Skala. Hier verbergen Sie auch noch ein paar andere Möglichkeiten, und die hat hier als Mittelpunkt ein sogenanntes Quantil. Das ist Ihnen möglicherweise, ich bin fast sicher, nicht besonders geläufig. Deswegen will ich einmal ganz kurz erklären, was ein Quantil ist und was man damit einstellt. Also ein kurzer Ausflug zum Thema "Median". Das ist nämlich das Quantil, um das es gehen wird, oder, allgemeiner, was ist ein Quantil? Ein Quantil ist ein Schwellenwert für statistische Auswertung. Dabei werden alle Werte in Gruppen eingeteilt. Das ist noch nicht so ungewöhnlich. Aber alle Gruppen enthalten gleich viele Elemente. Die bekanntesten Quantile sind, zum Beispiel, ein Dezil. Das sagt Ihnen jetzt wahrscheinlich noch nichts. Aber wenn Sie so etwas lesen, dass 10 % der Menschen in Deutschland 60 % des Vermögens besitzen, was übrigens tatsächlich so ist, dann beschreibt das ein Dezil. Sie können sich das so vorstellen, Sie nehmen zehn Menschen. Einer davon sind 10 %. Das sind in Deutschland natürlich von den 82 oder so Millionen. Jeder von diesen symbolischen Menschen sind 8,2 Millionen. Aber am einfachsten ist es, wenn Sie sich zehn Menschen vorstellen. Die stellen sich nebeneinander auf, und jeder zeigt, was er so Geld hat. Und einer davon, nämlich die 10 % zeigt, was er an Geld hat. Das sind die 60 % von dem Gesamtvermögen. Es gibt also jetzt nicht im Durchschnitt, an wie viel alle haben, das würde einen deutlich anderen Eindruck machen, sondern sagt ganz deutlich, einer hat von denen ganz viel. Eine ähnliche Variante ist, dass Perzentil also nicht in Zehnteln, sondern in Hundertsteln gerechnet. Das beschreibt, zum Beispiel, 1 % der Menschen weltweit besitzen 40 % des weltweiten Vermögens. Und das Bekannteste von den Quantilen ist eigentlich der Median. Auch den würde ich Ihnen gerne einmal kurz vorstellen, damit Sie wissen, was da eigentlich gerechnet wird. Ich nehme ein paar Beispieldaten. Ich habe hier sechs Personen, und die haben Gummibärchen. Da steht jetzt nur Wert drüber, also Anton hat neun Gummibärchen, Frieda hat leider nur ein Gummibärchen. Das sieht, wenn Sie das in einem Diagramm ausdrucken, so aus. Und wenn Sie jetzt ausrechnen wollen, nämlich den Mittelwert, wie viel alle so im Durchschnitt haben, dann würden Sie nehmen die Summe, es gibt zwanzig Gummibärchen, die Anzahl, es gibt sechs Beteiligte und würden als Mittelwert 3,3 herausbekommen, nämlich Summe durch Anzahl. Das ist ungefähr diese Linie. Die gibt aber bei Weitem nicht, sozusagen, die Wirklichkeit wieder. Keiner von den Beteiligten hat auch nur annährend 3,3 Gummibärchen. Es gibt welche, die weit drunter liegen, und zwei, nämlich Cäsar und Anton, die weit drüber liegen. Und der Median arbeitet anders. Die Daten werden sortiert, das heißt, die Beteiligten behalten natürlich ihre Gummibärchen, aber die stellen sich in einer anderen Reihenfolge auf, so dass es also vom Kleinsten zum Größten oder umgekehrt geht. Und dann macht man einfach in der Mitte einen Trennstrich und weiß jetzt, links und rechts von mir sind zwei Gummibärchen. Wenn es eine ungerade Anzahl ist, geht die Linie auch schon mal durch. Ich kann also sagen, der Median ist zwei. Und das gibt eigentlich so diese Wirklichkeit deutlicher wieder. Die Hälfte der Beteiligten hat knapp unter zwei Gummibärchen, und die andere Hälfte hat über zwei. Und das ist also eine völlig andere Art, zu rechnen, Und damit sind wir wieder beim Quantil hier. Ich kann also hier über diesen Wert steuern, wie sich die Farbskala verändert. Wenn ich hier beispielsweise nur eine "20" eingebe und das mit "OK" bestätige, dann kann man das hier unten sehen, dann wird der rote Bereich deutlich größer. Wenn ich hier beim "Regeln verwalten", das ist immer ein klein bisschen Klickerei, eine "80" eingebe, also einen sehr großen Wert und nach dem "OK" bestätige, dann sehen Sie, dass hier der Grünanteil stark zunimmt. Da kann man also so ein bisschen gewichten, und das ist das, was dieses Quantil meint. Insgesamt ist aber die Farbskala mit hier so vorgegebenen Standardwerten eine sehr schöne Möglichkeit, Daten zu bewerten und einen Eindruck zu haben, um wie in diesem Fall vor allem der grüne oder der rote Bereich überwiegt.

Excel 2016: Datenanalyse

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3 Std. 6 min (38 Videos)
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Erscheinungsdatum:03.03.2017

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