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Photoshop für Designer: Farbe

Farbräume

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Adobe Photoshop stellt verschiedene Farbräume zur Verfügung. Dabei existieren Unterschiede zwischen der Ausgabe am Bildschirm und dem Ausdruck auf Papier.

Transkript

Dieses Bild habe ich vor einiger Zeit bei einem Sonnenuntergang am Meer aufgenommen. Es war ein wirklich unglaublicher Moment und die Stimmung war wirklich sehr sehr genial. Man hat einfach dort sein müssen. Und genauso ist es auch jetzt hier am Monitor. Der Monitor kann das einfach nicht so gut rüberbringen, also, das Bild hier am Bildschirm zeigt einfach nicht das an, was es quasi für mich dort in der Situation war. Und genauso verhält es sich jetzt auch mit dem Print, also, mit dem Ausdruck. Wenn man jetzt einen Ausdruck zum Bildschirm vergleicht, dann ist die Farbe am Papier einfach nicht so brillant und nicht so "hochwertig", also, die Weißtone sind nicht so weiß, das Schwarze ist eventuell nicht so schwarz wie hier im Bild und deswegen wirkt es einfach nicht so angenehm. Was steckt da dahinter, so ganz ganz kurz einmal erklärt und zwar wenn man hier den Farbraum anschaut, das ist jetzt ein Adobe RGB-Farbraum, also ein Farbraum, wie er von einem hochwertigen Monitor verwendet werden kann oder verwendet wird, natürlich. Und wenn ich den Farbraum jetzt mit einem anderen Farbraum vergleiche, einfach mit einem normalen Farbraum von einer professionellen Druckmaschine, dann sieht man, dass dieser CMYK Farbraum wesentlich kleiner ist und die Farben einfach nicht so brillant sein können, wie sie am Monitor sind. Heißt das jetzt aber, dass der Druck deshalb schlechter ist, als die Ausgabe am Bildschirm? Nein, natürlich nicht. Denn das ist alles sehr sehr subjektiv und hängt immer damit zusammen, wie man es betrachtet. Man darf natürlich jetzt nicht den Fehler machen, dass man jetzt die Bildschirmausgabe, also, die Farben die im Bildschirm oder am Monitor dargestellt werden können, direkt mit dem Farben darstellt oder mit den Farben vergleicht, eins zu eins, die man gerade ausgedruckt hat. Das ist keine gute Reingehensweise. Aber, natürlich gibt es heutzutage hochwertige Drucke, die sehr sehr schön ausschauen an sich und deshalb, nach wie vor, auch eine wirklich super Möglichkeit sind, das mit dem Druck präsentiert. Also, dass man ein Bild ausgedruckt an die Wand hängt, zum Kunden bringt, oder irgendwo in einem Magazin ausgibt. Es kommt immer sehr darauf an, was man damit machen will und, wie schon gesagt, nicht die Ausgabe am Monitor mit der ausgedruckten Version direkt nebeneinander vergleichen. Das sind einfach zwei ganz ganz unterschiedliche Techniken. Natürlich kommt es beim Druck auch auf andere Aspekte an, wie beim Monitor. Beim Monitor ist es so, dass wir mit Licht arbeiten, mit RGB. Das Licht strahlt uns quasi an, einfach durch die einzelnen Monitorpixel. Beim Druck ist es wieder anders. Hier wird Licht abgezogen, durch die Farbe, also Farbe kommt auf das weiße Papier drauf und das Weiß von Papier ist nicht immer weiß und zieht dann wieder die Farbe, sie Lichtfarbe das Weiß vom Papier ab. Natürlich hängt das dann wiederum von der Brillanz und von der Helligkeit des Papiers ab, natürlich, auch wie viel Licht im Raum ist. Denn, wenn jetzt das Licht dunkel ist, dann kann es auch nicht so hell sein, bzw. wenn das Licht eine gewisse Farbe hat, dann kann es auch nicht so brillant oder so weiß, so strahlend sein, wie wenn ich das das Papier den Ausdruck u einem Normlicht oder unter Sonnenlicht anschauen würde. Also, es gibt ja einige Faktoren, die man berücksichtigen soll. Ich möchte hier nur kurz das Gefühl dafür vermitteln, es kommt immer darauf an, wie man das Bild betrachtet.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

5 Std. 30 min (64 Videos)
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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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