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Printproduktion verstehen

Farbprofile verstehen

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Die Farbräume RGB und CMYK sind lediglich "technische Anweisungen", wie viel Farbe gemischt werden soll. Es gibt dabei keinen Aufschluss darüber, wie das Ergebnis später aussehen soll. Die Brücke, die bestimmt, wie die Farben später wirklich aussehen sollen, ist das jeweilige Farbprofil.

Transkript

Sollen im Alltag Farben gedruckt werden, so gibt es hierbei ein recht großes Problem. Die RGB- oder CMYK-Werte sind lediglich technische Anweisungen an das Gerät, eine Farbe darzustellen. Was das Gerät aus diesen Anweisungen macht, obliegt allerdings dem Gerät selber. Zum Beispiel, wenn Ihr Monitor die Anweisung erhält, eine Farbe mit den Werten 255, 0, 0 darzustellen, so heißt dies lediglich, dass der rote Pixel mit maximalem Wert leuchten soll, hingegen Grün und Blau nicht leuchten sollen. Wie genau das Rot am Bildschirm nun aber ausschauen soll, ist nirgendwo standardisiert. Im Druck herrscht das gleiche Problem. Die Werte 0, 100%, 100%, 0 sagen nur etwas darüber aus, wie viele der Rasterpunkte mit Farbe bedruckt werden sollen. Verwenden zwei unterschiedliche Druckereien aber nun Magenta und Gelb von zwei unterschiedlichen Lieferanten, möglicherweise wird auch unterschiedliches Papier verwendet, so wird das Endergebnis recht unterschiedlich ausschauen. Möchte man nun aber verbindliche Ergebnisse garantieren, kommen Farbprofile ins Spiel. Ein Farbprofil verbindet im einfachsten Fall immer den Farbraum RGB mit LAB oder den Farbraum CMYK mit dem Farbraum LAB. Durch diese Verknüpfung kann über den Farbraum LAB, welcher ja exakt beschreiben kann, wie eine Farbe aussehen soll, nun definieren, wie eine Farbe technisch umgesetzt werden soll. Solche Profile sind nun natürlich abhängig vom Gerät. Mit diesen Farbprofilen kann man aber nun nicht nur die Umsetzung beschreiben, sondern auch welche Farben auf einem Gerät überhaupt ausgegeben werden können. So ist es, zum Beispiel, möglich zu sehen, welche Farben auf einem Monitor dargestellt werden können oder welche Farben von einer Druckmaschine ausgegeben werden können. Ein bekannter Farbraum für Bildschirme ist zum Beispiel der Farbraum sRGB. Das "s" steht hierbei für Standard-RGB. Dieser Farbraum ist nicht besonders groß, aber man geht im Allgemeinen davon aus, dass dieser von jedem Monitor beherrscht wird. Der Farbraum Adobe-RGB ist deutlich größer, wird jedoch nur von hochwertigen Monitoren unterstützt. Im Druckbereich gibt es solche Farbprofile natürlich auch. Hier werden sie, zum Beispiel, in Europa von der ECI, der "European Color Initiative" entwickelt. Hier gibt es, zum Beispiel, das FOGRA-Profil. Verwendet die Druckerei eine Druckmaschine, welche nach dem FOGRA-Standard drucken kann, und davon sollte man im Alltag ausgehen können, und man selber verwendet ebenfalls dieses Profil, so kann man im Vorfeld sehr gut das spätere Druckergebnis vorhersagen.

Printproduktion verstehen

Lernen Sie in diesem Kurs die unterschiedlichen Aspekte einer Printproduktion kennen, um zu verstehen, was Sie bei der Erstellung druckfähiger Dokumente beachten müssen.

2 Std. 35 min (51 Videos)
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