Photoshop CC Grundkurs

Farbmodi

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Photoshop verfügt über mehrere unterschiedliche Farbmodi. Dabei bietet der RGB-Modus ideale Voraussetzungen für Bildgrafiken, während der CMYK-Modus für den professionellen Druck empfehlenswert ist.

Transkript

RGB vs. CMYK - was ist hier jetzt der Unterschied? Ich erstelle mir hier einmal ein neues Dokument, in diesem Fall DIN A4, RGB in diesem Fall, und bestätige das mit "OK". Aber vorher sage ich noch RGB. Und hier in diesem Dokument möchte ich jetzt den RGB-Farbkreis erstellen. Und zwar sage ich jetzt "Neue Ebene". Und hier auf dieser Ebene erstelle ich mir jetzt mit dem Auswahl-Ellipsen-Werkzeug eine Auswahl und sage jetzt: Diese Auswahl möchte ich jetzt füllen, und zwar mit Rot. Natürlich nicht 100, denn wir haben hier keine Prozentwerte, sondern 255. Bestätige das, und fülle das jetzt mit Rot, passt, Kreis Nummer eins. Jetzt das Verschieben-Werkzeug, und ich kopiere das jetzt nach rechts herüber, nehme mir jetzt nicht Rot mit 255, sondern Grün 255, und fülle jetzt den zweiten Kreis mit Grün. Jetzt kopiere ich danach nach unten den grünen Kreis, und fülle den jetzt mit Blau. Und übrigens, wenn ich diesen Kreis mit Blau füllen will: Alt+Shift+Backspace füllt den Vordergrund. Hier habe ich jetzt Blau, hier unten habe ich jetzt Grün, und ganz unten ist Rot. RGB. Und das Schöne an RGB, das wissen wir von der Schule, wenn wir die jetzt übereinander schiebt. Blau über Grün und über Rot, dann müssten die sich eigentlich zusammenrechnen. Also wenn ich jetzt hier sage nicht "Normal", sondern dass die "deckend" sind, sondern ich kann jetzt hier sagen, ich möchte das Ganze jetzt negativ multiplizieren. Dann ist der aber weg, weil mein Hintergrund weiß ist. Wenn ich den Hintergrund aber schwarz mache, indem ich den einfach invertiere, "Bildkorrekturen umkehren", dann ist er wieder da. Das Gleiche mache ich jetzt mit dem grünen. "Negativ Multiplizieren", und den roten auch. Das Spannende daran ist jetzt: Wenn ich jetzt den blauen Farbkreis in meinem RGB-Modell über das Rot drüberschiebe, dann sieht man, dass ich jetzt hier entsprechend zusammenrechne, und ich bekomme hier Magenta. Wenn ich den blauen Farbkreis hier jetzt über das Grün schiebe, dann bekomme ich hier Cyan. Und wenn ich die jetzt so übereinander schiebe, dass jetzt alle Kreise miteinander zusammen sind, dann sieht man, dass ich hier in der Mitte ein Weiß bekomme. D. h., das rechnet sich entsprechend zusammen, und ich bekomme hier in der Mitte Weiß - additives Farbmodell. Im CMYK-Farbmodell ist das jetzt anders herum. Ich erstelle mir ein neues Dokument, wiederum A4, CMYK. Allerdings habe ich jetzt beim Farbmodus nicht RGB, sondern CMYK; bestätige das mit "OK"; habe jetzt mein CMYK-Dokument; schiebe das hier jetzt nach rechts herüber, dass man die auch nebeneinander sieht, also hier herüben RGB und in diesem Fall CMYK, und sage jetzt: "Neue Ebene" sage: "C" für Cyan, stelle mir hier wiederum einen neuen Kreis, gehe rein, sage jetzt nicht bei den RGB-Werten sondern hier bei den CMYK-Werten: "100 Prozent 000" Cyan, und fülle jetzt diesen Kreis mit Cyan. Jetzt nehme ich mir gleich diesen Blend-Modus und setze ihn auf "Multiplizieren", weil es wird entsprechend zusammengerechnet und dann dunkler und ich sage: Diese Ebene kopiere ich mir hier nach unten, das wird jetzt Magenta. Zuerst hier "100", hier oben "0", also Magenta, sage jetzt "OK", die Ebene "M", Magenta. Alt+Shift+Backspace soll Magenta werden. Und jetzt kopiere ich mir diese Ebene hier rüber, sage einfach einmal "Gelb", d. h., ich gehe wieder in die Farbe rein, sage: "0 Gelb 100". Alt+Shift+Backspace und fülle das jetzt mit Gelb. Und da ist das gleiche Spiel sozusagen umgedreht. Wenn ich jetzt Gelb über Cyan drüberschiebe, dann sieht man, dass ich hier in diesem  Bereich ein Grün bekomme. Wenn ich jetzt Magenta nehme und über Cyan schiebe, dann bekomme ich hier ein Blau. Und wenn ich das Magenta über Gelb schiebe, dann bekomme ich das Rot. Wenn ich alle drei miteinander, übereinander sozusagen, zusammenschiebe, so, dann bekomme ich jetzt hier in der Mitte ein Schwarz, bzw. etwas ganz, ganz dunkles. Das ist jetzt kein Schwarz, das ist so ein dunkles Graubraun, wenn man will, aber es subtrahiert sich zusammen. D. h., die Farbe wird herausgerechnet, es wird immer dunkler. Und ich habe hier nurmehr den dunklen Bereich über. Und man sieht ja Cyan, Magenta, Gelb, CMY, wo ist das Schwarz, das K sozusagen? Das brauchen wir ja eigentlich auch noch. Ich nehme mir einmal das Gelb, gebe es da herunter und setze das jetzt hier auf "0", und auf 100 K, fülle das jetzt mit Schwarz, das ist K. K steht hier für "Key", bzw. für "Black". Ich schreibe das jetzt klein, nur das K am Schluss groß, für "blacK"  und das ist jetzt die vierte Farbe. Denn wie man schon gesehen hat: In diesem Bereich in der Mitte, wo sich die Farben miteinander zusammenrechnen, und den Lichtanteil des Weiß' herausholen, da bekomme ich ja kein tiefes Schwarz zusammen. Genau dafür gibt es jetzt die vierte Farbe, nämlich das "K", den "Key" oder das "Black", und damit habe ich jetzt die Möglichkeit, wenn ich das jetzt noch drübernehmen würde, dass ich da ganz, ganz tief schwarz werde. Im professionellen Druck würde man dieses "K" einsetzen, wenn ich zum Beispiel Schrift drucke, denn Schrift würde jetzt flächig oder deckend nur mit diesem K-Wert, also mit der schwarzen Farbe entsprechend gedruckt. Was heißt das jetzt für uns? Wenn ich jetzt zum Beispiel als Fotograf tätig bin, dann würde ich im Großteil empfehlen, dass man im RGB-Bereich bleibt; denn RGB ist einfach der Bereich, in dem Fotografen sich wohlfühlen. Die Kamera nimmt RGB auf; der Monitor strahlt RGB ab, wo man bearbeitet und die Desktop-Drucker oder die Fotodrucker, die man zu Hause hat, oder auch die großen Plotter, arbeiten eigentlich am besten mit RGB-Farben. Wenn ich in den professionellen Druck gehe, dann arbeite ich mit CMYK-Farben. Aber auch nur in dem Fall, wo ich wirklich von Anfang bis Ende weiß, wie meine Arbeitskette funktioniert; also wo ich jetzt dann ausgeben werde: Auf welchem Drucker, auf welchem Papier usw. usf. Ich würde Ihnen empfehlen, wenn Sie für den professionellen Druck ausgeben, also für CMYK, dass Sie mit Ihrer Druckerei reden, was die Druckerei für Farbprofile empfiehlt; wann die Druckerei empfiehlt, dass Sie Ihre Farben umwandeln, wenn überhaupt; und wie Sie so allgemein vorgehen sollen. Und reden Sie mit der Druckerei, was für das optimale Ergebnis die optimale Herangehensweise ist. Zusammengefasst kann man sehen: Linker Bereich RGB, rechter Bereich CMYK. Das sind die beiden am häufigsten verwendeten Farbmodelle hier in Photoshop.

Photoshop CC Grundkurs

Lernen Sie in dieser umfassenden Basisschulung, wie Photoshop "denkt", wie Sie die zahlreichen Werkzeuge nutzen und was Sie mit Ebenen, Auswahlen oder Masken machen können.

14 Std. 54 min (159 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.06.2013

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