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Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

Farblook anpassen

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Die Anwendung verschiedener Filter in Adobe After Effects passt den Farblook vor dem finalen Rendering an. Zusätzlich dienen einige Effekteinstellungen dazu, den freigestellten Darsteller zu optimieren.

Transkript

(Uli) Der Darsteller ist jetzt hier soweit freigestellt, wir mόssen uns das natόrlich jetzt mal hier in der finalen Szene angucken, und wir gehen auch mal ein bisschen dichter ran, auf die 100 % Auflφsung, Hier sehen wir natόrlich noch so ein bisschen, wir haben zum Beispiel diesen sehr unscharfen Beinbereich, der aber doch sehr scharf abgebildet ist in der Maske. Da kφnnen wir noch ein bisschen Anpassung in den Effekteinstellungen des Roto-Pinsels vornehmen. Und zwar gibt es hier als Allererstes mal, wenn ich weiter runterscrolle, die Mφglichkeit eine Bewegungsunschδrfe zu verwenden, und hier entsprechend hinzuzufόgen, wodurch die Kante automatisch ein bisschen abgesoftet wird hier. Wόrde ich also immer empfehlen. Sieht man zum Beispiel eine Hand, wir haben nicht so ein Bild rausgesucht, wo eine schnelle Bewegung ist, aber wir sehen es hier an dem Bein auch, da entsteht so ein bisschen Bewegungsunschδrfe. Da hat man auch Einstellungen dafόr, wie viel Samples, welche Qualitδt, aber ich denke mal, wir belassen es dabei. (Sven) Kannst Du auch den Radius der Bewegungsunschδrfe irgendwie festlegen? (Uli) Nee, das analysiert After Effects, also das heiίt, wenn mehr Bewegungsunschδrfe im Bild ist, dann wird das automatisch angepasst, also, das kann ich hier jetzt nicht mehr zusδtzlich regulieren, an der Stelle. Man kann eine hφhere Qualitδt dazuschalten, dann analysiert er genauer, aber wenn ich schnelle Bewegung habe, wird auch entsprechend mehr Unschδrfe dort entstehen. Wir sehen jetzt aber hier noch die Originalfarbe des Hintergrundes, was ja jetzt hier wahrscheinlich eher der Hallenboden ist, der passt sich ja natόrlich jetzt hier nicht so gut an bei den Bδllen, da kann man hier sagen Kantenfarben bereinigen, bei Photoshop kennt man das vielleicht unter dekontaminieren, (Sven) Farbe dekontaminieren, genau. (Sven) Hat aber Einiges gebracht. (Uli) Ja, auf jeden Fall! Also man sieht doch deutlich hier die Kante wird dadurch noch mal ein bisschen besser. Da kann man natόrlich jetzt auch wieder όber Parameter gucken, wie stark man diesen Wert erhφhen mochte, die Bereinigung, ich kann mir hier die Maske der Bereinigung anzeigen lassen, das ist also sozusagen der Bereich, kann das ausdehnen lassen, wenn das glatte Bereiche, also bei der Bewegungsunschδrfe ausdehnen lassen, und ich kann natόrlich auch die Stδrke hier steuern, vielleicht mφchte ich das reduzieren, (Sven) Darf aber nicht vergessen, dass die Bewegungsunschδrfe hier einiges mit diesen etwas verschiedenfarbigen Pixeln anstellt, dann verwischt das hier auch noch mal. (Uli) Ja, genau, aber hier denk ich mal, passt es ganz gut, vielleicht kφnnen wir die Kante insgesamt ein kleines bisschen verschieben, vielleicht so -2,0 %, mόssen wir mal gucken, vielleicht ein bisschen mehr, damit schneiden wir im Prinzip in die Kante rein, wir kφnnen den Kontrast auch anpassen, und vor allen Dingen die Weichheit der Kante auch noch mal steuern. Auch das sind Parameter, die vielleicht aus der Kantenanpassung in Photoshop bekannt vorkommen, da kann man einfach gucken, wie weit mochte man die Kante abgerundet haben, dabei gehen dann natόrlich Details verloren, wenn ich Weiche Kante mal auf 0,0 setze, sieht man, ich habe viele Details noch, es wirkt aber teilweise ein bisschen hart, und wenn ich jetzt hingehe, und das Ganze ein bisschen -- die Weiche Kante ein bisschen vergrφίere, dann sieht man, wir bekommen hier einfach glattere άbergange. Das sind, wie gesagt, alles Post-Effekte, die man jetzt noch anpassen kann, wo man ein bisschen experimentieren kann, um wirklich nachher einen sauberen Freisteller hier, vor den Ballen, zu behalten. Wenn jetzt die Renderzeiten entsprechend moderat waren, wόrde man sich sicher hier ein paar Bilder angucken, das machen wir fόr das Videotraining mal nicht, wir verlassen uns darauf, wenn es fόr das eine Bild passt, dass es hoffentlich mehr oder weniger auch bei den anderen recht gute Ergebnisse bietet. Zu jedem Finishing gehort sicherlich auch noch so ein bisschen Farbkorrektur, Anpassung, man kann auch so ein bisschen was rauskitzeln, es gibt Leute, die behaupten, eine Cinema 4D Rendering ware nicht fertig, wenn man es nicht noch in Photoshop oder After Effects weiter bearbeiten wόrde, und auch da wollen wir vielleicht noch ein, zwei interessante Dinge zeigen. Ich mache zum Beispiel ganz gerne in Photoshop άberarbeitung όber Kurven, da kann man vielleicht gucken, ob wir die Bδlle noch ein bisschen anpassen kφnnen, gehen wir naturlich jetzt mal hier auf die RGBA- Ebene, ziehen die hier drauf, genau, wir konnen jetzt hier eben ein bisschen steuern, wollen wir sie insgesamt heller oder dunkler haben, und jetzt ist auch ein bisschen Dein Auge gefragt, ich finde sie vielleicht ein ganz bisschen heller gar nicht schlecht, (Sven) Also Aufgabe der Balle ist ja, dass sie sich quasi in diese Szene integrieren, als waren sie immer da gewesen, wenn wir sie ein bisschen heller machen, ist das fur den Vordergrund ganz gut, fur den Hintergrund, da ist es so eine Sache, wenn man sich jetzt anschaut, wie sie in der Garage, in diesem Raum aussehen, da -- andererseits hast Du da ein Licht gesetzt, also viel wόrde ich nicht machen, aber ein bisschen was von dem Rot rausziehen. (Uli) Dass es mehr von dem Grόn bekommt. Wir haben unsere Reflexion, die wir hier eigentlich nicht sehen, Cinema 4D bietet ja hier noch den Reflexionskanal, den wir ausgeblendet haben, kφnnte man noch einblenden, wird sicher auch noch mal besser ausschauen. (Sven) Wόrde dann mehr Grόn in die Unterseite der Bδlle reinspiegeln, und das wόrde natόrlich auch wieder den Realismusgrad erhohen, klar. (Uli) Ja, im Verlauf, du meinst, dass die im Hintergrund ein bisschen dunkler sind, und im Vordergrund ein bisschen heller oder vor dem Tor? (Sven) Na ja, wir haben das Licht in diesem Raum von der rechten Seite, wir haben die Bδlle, die links und rechts ungefahr gleich hell sind, daher mόssen wir davon ausgehen, dass sie einiges vom Deckenlicht abbekommen, also wenn man sie wirklich noch weiter anpassen wollte, mόsste man das eventuell mit einer Maske machen. Aber da sie sich eben auch sehr schnell bewegen und darauf gar niemand achtet, glaube ich, ist es nicht so dramatisch. Was ich mir aber andererseits vorstellen kφnnte, wenn Du mal dichter ranzoomst, Dir das mal aus der Nδhe betrachtest, dann haben wir natόrlich unterschiedliches Rauschverhalten auf dem Boden und auf unseren Bδllen. (Uli) Absolut, wenn wir mal ganz dicht rangehen, sieht man ja hier unser Boden, das ist sozusagen das Korn, das Rauschen, unsere Bδlle sehen natόrlich sehr clean aus hier, da gibt es einen ganz guten Effekt, der heiίt Korn anpassen, das ist ein sehr renderintensiver Effekt, aber macht auch sehr gute Ergebnisse, den ziehen wir auch mal auf die Balle drauf, und hier wahlt man eine Ebene aus, die die Storungsquelle enthalt, also in dem Fall ist es ja unser Film, und After Effects analysiert jetzt sozusagen das Rauschen in diesem Film, und ich kann jetzt das hier zunδchst erstmal auf einen Vorschaubereich anpassen, (Sven) man legt das gleiche Rauschen wieder auf unsere Animation drauf. (Uli) Ja, genau, das heiίt hier, ich schalte das mal ein und aus, dass man das sehen kann, kommt jetzt Rauschen, vielleicht wir Tweaken das mal, wir erhφhen einfach mal die Intensitδt sehr stark, ich hoffe, dass man es im Videotraining besser sehen kann, noch ein bisschen zu viel, - (Sven) Ist zu viel, aber (Uli) Aber so sieht man glaube ich, ganz gut den Unterschied. Und das ist erst mal nur ein Vorschaumodus, das heiίt, das wird erst mal nur in so einem Rechteck gerechnet, ich musste natόrlich dann hingehen und sagen Endausgabe, jetzt rendert er wieder ein bisschen, und jetzt habe ich hier auch in den Bδllen in etwa das Korn, was ich hier habe, also wirklich, wir haben es ein bisschen όbertrieben, aber ich glaube unter, sagen wir mal 1,5, kann man ja jetzt ruhig ein bisschen experimentieren, ob das passen kφnnte, oder ob das auch noch zu viel ist, aber wir haben, wenn wir hier das Anschauen in dunklen Bereichen, hat man auch recht viel Korn, hier auch, das konnte passen, oder? (Sven) Ich wόrde bisschen weniger nehmen, aber das Tolle ist ja, dass man es όberhaupt anpassen kann. Das hat auch nichts mit dem Dreck zu tun, also mit dem Diffusions-Kanal, den wir fόr das Ballmaterial angelegt haben, der die Bδlle ein bisschen dreckig erscheinen lδsst, sondern mit dem Rauschen, was Film oder Video einfach mit sich bringt. (Uli) Ja, absolut. In Photoshop wird man sicherlich uber das Gesamtcompositing noch mal eine Einstellungsebene legen, um so ein bisschen den Look anzupassen, das kann man natόrlich auch in After Effects machen, hier, neue Einstellungsebenen, ja, ich konnte mir vorstellen, wir probieren vielleicht ein bisschen mit der Sδttigung oder der Dynamik. (Sven) Oder Beiden. (Uli) Oder Beiden, nehmen wir mal hier die Dynamik. Und ja, wir kφnnen auch mal ein bisschen probieren, wenn wir Sδttigung reduzieren, da sieht man, die Ballfarbe nimmt sehr drastisch ab, (Sven) Da ist die Dynamik, genau da kann man es auch reduzieren, ja, (Uli) Und wir kφnnen auch die Sδttigung reduzieren, und die Dynamik stattdessen erhφhen. (Sven) Wobei wir natόrlich relativ schnell in den Bereich dessen kommen, was man persφnlich gut findet, was man jetzt nicht mehr unbedingt fur das Projekt begrόnden kann, sondern kommt darauf an, wofόr man das braucht, aber man hat hier eben viele Mφglichkeiten noch im Nachhinein die Farbe und die Dynamik zu beeinflussen, damit auch den Kontrast natόrlich ein bisschen. (Uli) Ja, es ist sehr subtil, aber vielleicht gar nicht so schlecht, hier, dass wir noch mal so ein bisschen die Bδlle entsδttigen, ja, ist Geschmackssache, sagst Du ja, (Sven) Ich wόrde nicht zu viel rausnehmen, weil sie sonst irgendwie zu blass erscheinen. (Uli) Nur hier -8,0 oder so, aber das sind dann so kleine, kleinere Anpassungsmφglichkeiten, die wir noch haben, natόrlich mit Gradationskurvern kann man arbeiten, um denLook heller, dunkler zu machen, oder Δhnliches, hier noch mal hinzufόgen, und vielleicht gucken, ob wir insgesamt am Kontrast der Szene ein bisschen was machen wollen, probieren wir jetzt einfach mal hier aus. (Sven) Na ja, sie wirkt naturlich ein bisschen cleaner, wenn der Kontrast erhφht wird, sie wirkt kraftiger, knackiger einfach. (Uli) Ja, gucken wir mal. Ja, es ist fur die Balle - wirken plotzlich unrealistisch, wenn ich die Schatten zu sehr dunkler mache, (Sven) Ja, weil uns sonst nδmlich die Schatten zulaufen da unten, Aber Du kannst natόrlich jetzt uber das Anheben der Lichter, wieder ein klein wenig den Verlust unserer Spiegelung nachholen, aber dadurch werden die Glanzlichter, die ja keine Spiegelung sind, trotzdem wieder etwas hervorgehoben, und es fδllt nicht mehr ganz so auf, dass wir den Spiegelungskanal da ein bisschen gekόrzt haben. (Uli) Ja, aber so sieht man, man hat natόrlich noch viele Einstellmφglichkeiten, vorher - nachher kφnnen wir uns hier mal angucken. Ja, das wδren sozusagen die Anpassungsmφglichkeiten, die man so in After Effects noch hat, fur das Finishing, ja.

Visual Effects erzeugen mit After Effects und Cinema 4D

Erfahren Sie, wie Sie CINEMA 4D und After Effects in Interaktion bringen, um Ihre Visual Effects-Ideen umzusetzen. Ein praktisches Beispiel demonstriert den Workflow.

3 Std. 25 min (33 Videos)
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