Porträt- und Beautyretusche

Farbliche Anpassung

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Sollen die Farben in einem Bild besser harmonieren, können Sie sie angleichen. Hier sehen Sie ein Beispiel, in dem Make-up und Accessoires farblich angepasst werden.

Transkript

In diesem Film möchte ich euch zeigen, wie man etwas farblich anpassen kann. Und dazu habe ich mir dieses Bild ausgewählt und man sieht jetzt deutlich, dass das Make-up sich farblich von dem Accessoire, von diesem Stoff unterscheidet. Ich möchte euch jetzt eine Technik zeigen, mit der ihr solche farblichen Anpassungen vornehmen könnt. und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um einen Stoff handelt, wie in diesem Fall, oder zum Beispiel auch um Kleidungsstücke. Was wir zuerst benötigen, ist eine Auswahl des Stoffes. In dem Fall möchte ich jetzt dem Stoff die Farbe des Make-ups geben. Und da kann ich jetzt alle beruhigen, denn wir brauchen nur eine grobe Auswahl, das heißt, ich werde mir den Bereich ganz grob auswählen, den ich quasi umfärben möchte. Wenn ich mir jetzt eine Einstellungsebene anlege, dann wird diese Einstellungsebene sich nur auf die Auswahl auswirken. Das mache ich jetzt mal, indem ich mir die Einstellungsebene "Farbton/Sättigung" anlege. Ich nenne diese Ebene jetzt einfach mal "umfärben Stoff". Und jetzt kann ich natürlich hier mit dem Farbton spielen, um genau den Bereich, den ich ausgewählt habe, umzufärben. Doch was man dann feststellt, ist natürlich, dass noch Hautbereiche mit betroffen sind. Das heißt, die komplette Auswahl, die wir erstellt haben, wird umgefärbt. Und das kann natürlich nicht das Ziel sein und aus diesem Grund setze ich das Ganze wieder zurück, indem ich einfach einen Doppelklick auf das Wort hier betätige und bin wieder beim Farbton "0". Wir müssen also etwas spezifischer vorgehen und dazu suchen wir uns einfach einen passenden Farbton heraus, wie zum Beispiel die Blautöne oder in dem Fall vielleicht eher sogar Magentatöne. Und jetzt schauen wir uns mal an, was Photoshop denn unter den Magentatönen versteht. Und das ist genau dieser Bereich, der jetzt hier angezeigt wird. Das versteht Photoshop unter dem Magentaton. Und wenn man diesen Bereich jetzt mal mit dem Stoff vergleicht, Dann wird man feststellen, dass dies nicht der exakte Magentaton ist. Das bedeutet, wenn ich jetzt den Farbton verschiebe, bekomme ich zwar ein relativ gutes Ergebnis zuerst einmal, aber man sieht auch, dass noch andere Hautbereiche mit drin hängen und das Ganze nicht sonderlich gut aussieht. Aus diesem Grund setzen wir das jetzt wieder zurück und wir müssen Photoshop nun sagen, wie Magenta auszusehen hat. beziehungsweise welche Farbe dieser Stoff hat. Das kann man mit der Pipette machen, indem man diese aktiviert. Und wenn man jetzt einmal auf diesen Farbton klickt, dann wird sich der Bereich hier unten verschieben. Da bitte mal drauf achten. Photoshop versteht das dann als neues Magenta. Ich klicke jetzt mal auf diesen Farbbereich. Achtet mal darauf, wie sich das hier gleich verschieben wird. Drei, zwei, eins, Klick. Und jetzt versteht Photoshop genau diesen Farbton als Magenta. Und wenn wir jetzt den Farbton verschieben, haben wir ein viel, viel besseres Ergebnis. Ich suche mir jetzt mal den passenden Farbton aus. Das müsste ungefähr hier, in diesem Bereich sein. Wir können auch noch die Sättigung reduzieren, dann haben wir einen grauen Schleier. Wir können auch aufhellen, dann haben wir fast schon einen Weißen beziehungsweise einen Schwarzen. Und so funktioniert das quasi mit jeder Farbe im Bild. Das Ganze funktioniert immer dann besonders gut, wenn man bereits eine deutliche Farbe im Bild hat. Sollte diese Farbe dennoch den Hauttönen etwas ähneln und ein umliegender Bereich mitumgefärbt werden, dann habt ihr noch zwei Funktionen, man nennt die auch die "Toleranz", mit denen ihr das Ganze verfeinern könnt. Also hier, dieser Bereich, das ist der Bereich, wo Photoshop sagt, "Ich weiß Calvin, du willst diesen Bereich umfärben, aber ich gebe dir noch ein bisschen Toleranz mit, damit das Ergebnis besser wird." Diese Toleranz kann man sowohl erweitern, indem man auch den inneren Bereich vergrößert, oder man verkleinert die Toleranz. Das macht man immer dann, wenn umliegende Bereiche noch mit eingefärbt werden. Also, diese Stelle auf jeden Fall auch beachten. Und anhand von dem Vorher-Nachher-Vergleich habt ihr gesehen, wie schnell so etwas gehen kann. Ich finde das Bild jetzt schon wesentlich harmonischer, daher empfehle ich auch immer, wenn ihr Bilder habt und eine Farbe sich herauskristallisiert, sehr deutlich auffällt und vielleicht nicht zum Umfeld passt, dann könnt ihr diese Funktion nutzen. Und ihr könnt das Ganze auch schon beim Fotografieren beachten. Wenn ihr jemanden fotografiert, und vielleicht die Dame oder der Herr Kleidung hat, welche farblich nicht so ganz passt, bevor ihr dieses tolle Outfit zur Seite legt, behaltet im Hinterkopf, ihr seid ab sofort in der Lage, diese problemlos umzufärben beziehungsweise farblich anzupassen.

Porträt- und Beautyretusche

Profitieren Sie von Calvin Hollywoods langjähriger Erfahrung als Fotograf und lassen Sie sich detailliert die State-of-the-Art-Techniken zur Porträt- und Beautyretusche erklären.

6 Std. 20 min (66 Videos)
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