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Farbkorrekturen und Color Grading mit SpeedGrade

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SpeedGrade führt Farbkorrekturen sowie ein Color Grading in Film- und Videoprojekten durch und versieht diese mit einem passenden Look.
07:21

Transkript

Adobe SpeedGrade ist ein Programm für Farbkorrektur und Color Grading in Film- und Videoprojekten. Sie können zwar in Adobe SpeedGrade ein neues, eigenes Projekt erzeugen, aber in der Regel würde man meistens Premiere Pro Projekte verwenden. Gehen wir dazu mal zu Premiere Pro und haben hier mal so eine Sequenz vor uns. Wir sehen, es gibt hier einige Schnitte und dieses Projekt möchte ich jetzt in SpeedGrade bearbeiten. Dafür klicke ich hier auf den Menüpunkt Datei, Direct Link zu Adobe SpeedGrade. Das Premiere Projekt wird jetzt entsprechend geschlossen und die entsprechende Sequenz an SpeedGrade übergeben, die ich jetzt hier entsprechend öffnen kann. Hier sehen wir unsere einzelnen Clips, wir sehen die verschiedenen Ebenen und ich kann jetzt hier den Look anpassen. Wenn wir hier mal ein bisschen den Look Bereich vergrößern, dann sehe ich im unteren Bereich da gibt es fertige Look-Up Tables. Da kann ich mit der Maus drüber fahren, um den Look anzuwenden oder zumindest mal eine Vorschau zu haben und diese sind auch in verschiedenen Kategorien hier sortiert. Gefällt mir einer, muss ich ihn nur noch anklicken, um den Look jetzt hier auf den Clip zu übertragen. Um zu gucken, ob der Clip Broadcast Safe ist oder zu analysieren, wie die Farben im Clip sind, gibt es hier eine Reihe von Analysewerkzeugen, die ich parallel einblenden kann. Setzen wir unseren Clip hier noch mal zurück. Man hat die Möglichkeit, diesen Look auch jederzeit wieder zu löschen. άber die Color Wheels hier kann ich dem Clip jetzt den gewünschten Look verpassen. Wir sagen hier mal, dass wir erst mal Layout mit nur zwei Bereichen haben wollen und ich möchte hier ganz gerne die Parade sehen. Wir sehen also hier eine Verteilung der Rot-, Grün- und Blauwerte und deren entsprechenden Helligkeiten. Um den Clip jetzt ein bisschen anzupassen, kann ich im Prinzip hier mit einem Rechtsklick das Color Wheel Offset markieren und jetzt die Maus entsprechend bewegen, um den Clip in der Farbe zu verändern. Wir wollen jetzt hier zum Beispiel das Blau ein bisschen weniger betonen und stattdessen das Ganze mehr Richtung Grün und Rot einfärben. Das Gleiche kann ich jetzt für das Offset machen. Indem ich meine Maustaste betätige bzw. das Maus Scrollrad, kann ich jetzt die Helligkeit, in dem Fall in dem Gain, in den hellen Bereichen anpassen. Um das Gamma zu bearbeiten, kann ich jetzt das mittlere Wheel fokussieren, kann wieder meine Maus hin und her bewegen, um entsprechend hier eine Gamma Anpassung zu machen und mit dem Mausrad kann ich die Helligkeit in den mittleren Tonwerten bearbeiten. Auf die Art und Weise kann jetzt eben von einem zum anderen Clip gehen und hier entsprechende Einstellungen vornehmen. Schauen uns jetzt hier noch mal diesen Clip an. Und hier könnte ich mir vorstellen, dass ich einen ähnlich Look bekommen möchte wie in dem Clip davor. Dafür hilft so ein 2-Up Display. Hiermit kann man jetzt einfach mehrere Clips parallel sehen und... na, mein Cursor... kann ich hier jetzt hinlegen, so dass ich jetzt vergleichen kann, ob mir der Look von diesem Film entsprechend gut gefällt. Möchte ich den Look übernehmen, aktiviere ich hier einfach den Master-Playhead und kann jetzt sagen, ich möchte einen automatischen, eine automatische Farbanpassung durchführen. Wenn ich das gemacht habe, dann passt SpeedGrade im Prinzip den Look von diesem Clip an den Clip hier an. Auf die Art und Weise kann man schnell ja, die verschiedenen Clips mit einem ähnlichen Aussehen verpassen. Wenn mir das Ganze hier gefällt, dann kann ich hier einfach zurückkehren zu Premiere Pro. Ich speichere damit mein Projekt und lasse es in Premiere Pro wieder öffnen. In Premiere kann ich jetzt hier sehen, dass entsprechende Look-Up Tables als Effekteinstellungen hier unter der Kategorie Lumetri Look verfügbar sind. Ich kann diese zwar in Premiere nicht mehr bearbeiten, aber ich könnte sie entweder noch maskieren oder ausschalten. Möchte ich die Lumetri Looks noch mal anpassen, so kann ich aus Premiere heraus jederzeit sagen, Datei, Direct Link zu Adobe SpeedGrade. Ich sollte dafür aber das Programmfenster oder das Sequenzfenster vorher markieren. Gehen wir also wieder hin, schließen das Ganze in Premiere und übergeben es wieder an SpeedGrade. Auf die Art und Weise kann ich also jederzeit zwischen Schnitt und Farbkorrektur wechseln. Hier in der Farbkorrektur konzentriere ich mich primär auf das Aussehen, auf den Look meiner Clips und in Premiere dann eben auf den Schnitt, das heißt, ich kann hier die Clips nicht schneiden, sondern nur auswählen und bearbeiten. Wollen wir uns mal so ein typisches Beispiel ansehen. Hier sehen wir, dass der Clip sehr viele Grün- und Rottöne hat und etwas wenig Blau. Im ersten Schritt würde ich daher das Offset Farb-Wheel mit der rechten Maustaste fokussieren und jetzt das Ganze hier ein bisschen Richtung Blau ziehen, um die Blautöne etwas anzuheben. Ein klein bisschen reicht oft schon. Desweiteren kann ich hier vielleicht das Ganze noch ein bisschen abdunkeln. Dafür kann ich jetzt hier mein Mausrad nehmen, und ich halte die Umschalt-Taste gedrückt, damit es etwas schneller geht. Wir haben jetzt in den Lichtern hier noch ein bisschen Platz nach oben, um wirklich Weiß wieder zu erreichen. Also fokussiere ich jetzt hier das Gain-Rad und ziehe die Lichter ein bisschen nach oben und gleichzeitig kann ich hier wieder Grün- und Rottöne ein bisschen absenken. Zu guter Letzt kann man über das Gamma-Wheel die mittleren Tonwerte anpassen und hier kann ich mir vorstellen, dass ich vielleicht doch ein bisschen mehr das Gelb noch betonen möchte. Wir können jetzt vorher/nachher hier uns anschauen, wie wir den Clip sozusagen entsprechend optimiert haben. Selbstverständlich lassen sich auch Schatten, Mitteltöne und Glanzlichter individuell noch mal bearbeiten. Möchte ich nur bestimmte Bereiche bearbeiten, so kann ich diese mit Maskenwerkzeugen hier entsprechend maskieren. Das heißt, wir können hier eine Maske erzeugen und können jetzt sagen, dass diese Maske benutzt werden soll, um beispielsweise hier den Effekt einer Vignettierung zu erzeugen Die Vignettierung sollten wir allerdings umkehren, damit sie mehr auf den äußeren Bereich wirkt. Grundsätzlich sind alle Looks hier in Ebenen sortiert. Ich kann weitere primäre und sekundäre Farbkorrekturen oder Effekte hinzufügen. Hier zum Beispiel bei den Effekten könnte ich jetzt sagen, dass ich so einen BleachBypass Filmeffekt haben möchte. Diesen kann man ein bisschen in der Deckkraft reduzieren oder hier entsprechend auch noch mal anpassen. Wie auch in Premiere, lassen sich Effekte direkt auf den Clip oder den Master-Clip zuweisen. Das heißt, sollte ich von diesem Clip noch weitere Instanzen in der Timeline haben, würden Master-Clip Effekte dafür sorgen, dass alle Instanzen dieses Films den entsprechenden Look bekommen. Gerendert wird das ganze Ergebnis dann wieder in Premiere. Das heißt, am Ende meines Prozesses kann ich das Ganze zurückgeben zu Premiere und jetzt hier über den Adobe Media Encoder oder den Direktexport meinen Film, der jetzt den entsprechenden Look hat, ausgeben. Unter Adobe SpeedGrade konzentriere ich mich sozusagen voll auf die Farbe und den Look, den ich für meinen Film erreichen möchte. Durch die Direct Link Funktion arbeitet SpeedGrade sehr eng mit Premiere zusammen und ich kann jederzeit zwischen Schnitt und Color Grading wechseln.

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7 Std. 24 min (55 Videos)
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Mit dem Creative Cloud Update vom Oktober 2014 wurde Adobe Kuler umbenannt in Adobe Color.

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