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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Farbkorrektur und Weißabgleich

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Nachdem sich das vollständige Panorama zum ersten Mal als Ganzes beurteilen lässt, ist es Zeit für die abschließende Farb- und Tonwertkorrektur.

Transkript

Kommen wir nun zum Kapitel Nachbearbeitung, das ich in zwei Bereiche gliedern möchte, das eine ist einmal die Farbkorrektur, das betrifft jetzt hier das Bild mit dem kompletten, perfekten Boden genauso wie das Bild mit dem noch unvollständigen Boden, wo wir noch das Loch haben, hier unten der schwarze Streifen, und die Stativbeine noch sehen, Der zweite Teil betrifft dann dieses Bild weniger, weil das eigentlich schon fertig ist, aber hier geht es dann um die Retusche, um die nachträgliche Retusche des Bodens, vor allem Dingen in dem Fall, wenn wir die Möglichkeit nicht haben oder es einfach nicht gemacht haben, hier ein separates Bodenbild aufzunehmen, wie wir das dann auf zwei verschiedene Arten repariert oder retuschiert bekommen. Die Korrekturen an der Farbe, das habe ich schon angedeutet, das sollten wir mal in Photoshop mit ein paar Bemerkungen machen, ich hab jetzt hier das komplette Panorama, und wir sehen jetzt einmal den farblichen Eindruck, mal im ganzen Bild, wir haben schon an einigen Tonwertgeschichten gearbeitet, weil wir eben hier eine zeitlich unregelmäßige Beleuchtung hatten, und dann dafür gesorgt haben, dass wir zum Beispiel diese Ecke ein bisschen aufgehellt haben, indem wir die Einzelbilder in der Belichtung etwas nach oben gezogen haben, und hier zum Beispiel einfach diese Dunkelkante, die zuvor im Bild war, weil der untere Teil etwas dunkler war als der obere, das haben wir schon korrigiert, jetzt geht es aber mehr um den Gesamteindruck des Bildes, und noch eine Farbkorrektur, mir erscheint das Bild jetzt einfach, das ist natürlich jetzt wirklich bei dem Mischlicht ein bisschen Geschmackssache, aber ich möchte hier mal zumindest eine kleine Farbkorrektur anbringen, weil mir das Bild etwas zu warm erscheint, und ich gehe jetzt mal einen relativ gewöhnlichen Weg, über eine Gradationskurve und baue die hier ein, und würde mal zunächst mir eine Fläche suchen, die einigermaßen neutral ist, und hier praktisch nochmal nachträglich einen Weißabgleich über die Graupipette in den Gradationskurven, die finden Sie in der Mitte, das ist der Schwarzpunkt/Weißpunkt in der Mitte, die Graupipette, und da gehe ich jetzt mal hierhin, das erscheint mir schon etwas neutral. Das ist vielleicht ein bisschen kühl, aber hier ändert sich das auch graduell, hier kriegt man das so ein bisschen in die Wärme, ich glaub, jetzt hier in dieser Gegend, das schaut jetzt doch ganz gut aus, und ich blende das mal aus, und mach mal hier einen A/B-Vergleich, und das erscheint mir etwas natürlicher, vielleicht kann man noch einen Mittelweg finden, das Schöne ist ja an den Einstellungsebenen, die man hier hat, dass man hier natürlich auch an der Deckkraft ein bisschen manipulieren kann, und nimmt irgendwo so einen Wert dazwischen, so ist vielleicht ganz schön. Aber wie gesagt, das ist jetzt hier bei dieser Mischlichtsituation, die sich nicht einmal wirklich gut kalibrieren lässt, eigentlich eine Geschmacksfrage. Ganz ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass wir solche Korrekturen immer nur mit Werkzeugen machen dürfen, die jedes einzelne Bildpixel gleich behandeln. Dazu zählt zum Beispiel der Faktor Sättigung, Helligkeit, Kontrast, Tonwertkorrekturen, Gradationskurven, die Belichtung und so weiter, Dynamik ist ja auch praktisch eine Sättigungsfunktion, soweit also ein Großteil der Funktionen, die hier zu finden sind bei den Korrekturen, geht. Sobald aber Werkzeuge ins Spiel kommen, die auch die Nachbarpixel in Relation setzen, zu dem, was gerade aktuell bei einem Pixel bearbeitet wird, dann ist schwer Vorsicht geboten, weil wir haben hier zwei nahtlose Kanten. Die rechte und die linke Kante, die müssen nahtlos bleiben, sonst bekommen wir dort zum Beispiel später einfach eine sichtbare Kante im Bild, und das ist zum Beispiel bei solchen Korrekturen der Fall, wenn wir hier zum Beispiel bei Tiefen/Lichter, HDR-Tonung und ähnliche Dinge, weil die beziehen Lokalkontraste ein, das heißt, ein Pixel und die Bearbeitung eines Pixels wird immer in Bezug gesehen zur Umgebung, und das ist dann am rechten und am linken Bildrand, in der Regel verschieden, das heißt, es wir auf jeden Fall eine Kante entstehen. Das Gleiche gilt auch für die obere und für die untere Kante, diese beiden Kanten laufen in einem einzigen Pixel zusammen, und wenn jetzt hier dieser Bereich anders bearbeitet wird, als hier dann entsteht so eine Art Radialverlauf, ich kann das mal zeigen, das schaut ein bisschen so aus wie das hier, wie dieses Icon, und das heißt, da läuft praktisch so spiralförmig ein Verlauf daher oder irgendwas ähnliches in der Richtung, auf jeden Fall wird immer so ein Punkt mit irgendwelchen Artefakten sichtbar sein, das heißt, diese Dinge, die sind bei der farblichen Nachbearbeitung, bei der Tonwertnachbearbeitung auf jeden Fall zu vermeiden. Wenn ich mit einem 0 bis 360 Grad Panorama arbeite, und erst recht, wenn ich mit einem sphärischen Panorama arbeite, was oben und unten komplett und perfekt geschlossen ist. Also das als Hinweis für die nachträgliche Farbkorrektur bei solchen Panoramen. Üblicherweise empfiehlt es sich jetzt, hier das mit Command oder Strg+E einfach auf den Hintergrund zu reduzieren, dann das zu schließen und zu speichern, und dann ist die Korrektur mal passiert. Also hier ein Hinweis von mir wie gesagt zur Farbkorrektur, und zu dem Umstand, dass Sie hier ein Bild haben, was an allen Bildkanten sensitiv ist, auf unterschiedliche Bearbeitung, weil diese Kanten oben und unten nahtlos bleiben müssen.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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