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After Effects CC Grundkurs

Farbkorrektur I

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Zunächst einmal erhalten Sie eine Einführung in die gängigen Farbkorrekturmethoden - von Tonwertkorrekturen bis hin zu den Grundeinstellungen Ihres Projekts.

Transkript

Um schnelle, aber auch komplexe Farbkorrekturen durchzuführen, sind Sie bei After Effects genau richtig. Schauen wir uns erst einmal die richtigen Voreinstellungen an. Als erstes sollte Ihr Monitor richtig kalibriert sein. Ein passendes Farbmanagement dient dazu, das Material, das Sie importieren, so ähnlich wie möglich auf einem späteren Ausgabebild darzustellen, unabhängig davon, wo Sie Ihr Material herhaben. Denn jedes Aufnahmegerät und jedes Ausgabegerät arbeitet mit einem speziellen Farbraum. Also ist es wichtig, Farben von dem einen Farbraum möglichst clever in den anderen Farbraum zu konvertieren. Stellen Sie sich vor, Sie basteln ein Video, und beim Präsentieren stellen Sie fest, dass die Farben komplett anders aussehen als die, die Sie bearbeitet haben. Unter "Datei", "Projekteinstellungen" kann ich hier die Farbeinstellungen vornehmen. Als erstes kann ich hier die Farbtiefe einstellen. Die Farbtiefe gibt die Anzahl der Bits pro Farbkanal an, der zur Darstellung eines Pixels verwendet wird. Das heißt, je mehr Bits, desto mehr Farben lassen sich darstellen. Als nächstes: der Arbeitsfarbraum. Standardmäßig ist hier "Kein Arbeitsfarbraum" eingestellt. Ich kann hier mal raufgehen... Je nach Ausspielweg, ob Sie eine PAL- oder HDTV-Produktion haben, oder für DVD produzieren, für Internet, Sie müssen hier den richtigen Arbeitsfarbraum anwählen. Ich wähle mal den kleinsten gemeinsamen Nenner, das ist der sRGB-Farbraum. Und hier kann ich sagen: "Arbeitsfarbraum linearisieren", "Farben mit Gamma mischen" oder "QuickTime Gamma-Anpassung wie in früheren Versionen von After Effects" verwenden. Das spielt besonders dann eine Rolle, wenn Sie auf älteren Betriebssystemen an einem Mac arbeiten. Mittlerweile ist das Gamma von Windows und von Mac-Rechnern aber gleich. Ich bestätige mal hier...na... wo man es denn sehen kann...mit OK. Die luminanzbasierte Farbkorrektur steht zumeist ganz am Anfang einer jeweiligen Farbkorrektur. Wir benutzen hier mal die Tonwertkorrektur. Dazu wähle ich eine Ebene, hier dieses vorbereitete Bild an und gehe über "Effekte", "Farbkorrektur", hier runter auf "Tonwertkorrektur". Hiermit kann ich nun den Namen des Bildes nachträglich verändern, indem ich hier die Tiefen verschiebe, oder die Höhen. Und wie in Photoshop auch werden mir hier die jeweiligen Anteile der Pixel für den jeweiligen Helligkeitsbereich angezeigt. Natürlich abhängig davon, welchen Kanal ich eingestellt habe. Ich schalte mal meinen Effekt aus, um zu sehen, was hier bereits passiert ist, und gehe mal dichter ran. Ich möchte bei einem Bild möglichst die Schwarztöne schwarz bekommen und die Weißtöne weiß. Wenn ich mit meinem Cursor über einen Farbbereich rüber fahre, kann ich hier oben rechts bei der Info die RGB-Werte sehen. Wenn ich also hier mal schaue, sehen wir, wie sind noch weit entfernt von Schwarz. Aber hier, dieser Bereich, ist richtig schwarz. Schauen wir mal beim Weiß... ...nein...alles noch weit entfernt. aber das muss auch nicht immer so sein. Hier haben wir wieder fast Schwarz. Haben wir Schwarz und Weiß eingestellt, so können wir die mittleren Bereiche noch einmal verschieben. Außerdem haben wir die Möglichkeit, den absoluten Weißwert hier und den absoluten Schwarzwert hier zu verschieben. Das heißt, wenn ich das hier verschiebe, dann wäre dieser absolute Weißwert hier eben nicht mehr ganz weiß, sondern eben etwas grau in diesem Bereich. Oder eben das Gleiche mit dem Schwarzwert. Hier kann ich noch wieder an den Mitteltönen rumdrehen, oder die Lichter komplett runter- oder hochregeln, und das Gleiche mit den Tiefen. Haben wir eine luminanzbasierte Farbkorrektur hinter uns, dann können wir mal schauen, was es vielleicht noch so gibt. Wir können zum Beispiel mal den Farbton und die Sättigung hier anwählen. Hier kann man über den Regler die kompletten Farben rotieren lassen oder die Sättigung des Bildes verringern oder vergrößern und die ganze Helligkeit noch einmal einstellen. Außerdem gibt es hier die Option "Einfärben", und hier kann ich den Farbton einstellen, welcher zum Einfärben benutzt werden soll, und die Sättigung und die Helligkeit. Ich mach' das mal alles rückgängig... Und zu guter Letzt schalten wir die Effekte noch einmal aus und haben hier den Vergleich, was genau passiert ist. Das sieht jetzt vielleicht an diesem Bild nicht so spektakulär aus, weil es bereits gar nicht schlecht war von der Aufnahme her, aber Sie haben vielleicht eine Idee bekommen, was man aus matschigen Bildern herausholen kann.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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