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Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Farbkorrektur der bearbeiteten Ebene

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Trotz sorgfältigster Arbeit bleiben im Regelfall Pixel in der radierten Ebene, die die Farbe des ursprünglichen Hintergrundes aufweisen. Über zwei Farbkorrektur-Ebenen und den cleveren Einsatz von Füllmethoden werden die Pixel gezielt umgefärbt.
05:39

Transkript

Nach wie vor haben wir trotzdem ein paar Kleinigkeiten, die nicht so richtig toll aussehen, dass sind diese blauen Reflexe, dier hier drin sind, die kriegen wir sicherlich weg, aber bevor ich das mache, würde ich ganz gerne noch eine Frage klären, die sich vielleicht bei Ihnen gerade auftut, denn würde das Ganze denn auch vor Weiß funktionieren, es ist häufig so, dass solche Dinge vor Weiß freigestellt werden müssen, und auch wenn ich natürlich von vornherein den Tipp geben würde, fotografieren Sie es am besten gleich vor Weiß, dann kann es trotzdem sein, dass Sie einen Kunden haben, der sagt, er weiß noch nicht, wo es dargestellt wird, ob wir das vor einer solche hübsche, unscharfe Aufnahme legen wollen oder tatsächlich als Freisteller vor reines Weiß, kennt man ja, und deswegen müssen wir das erst mal überprüfen, ob es denn auch vor Weiß funktioniert. So, also Anklicken des Hintergrundes, ich könnte eine neue Ebene anlegen, aber man kann natürlich auch zu "Ebene" dann hier zu "Neue Füllebene" "Farbfläche" gehen und daraus eine weiße Farbfläche anlegen. Kann man genau so machen, wichtig ist nur, dass es wirklich, wirklich weiß ist, also hier für R, G und B jeweils die Töne 255 besitzt, und dann schauen wir uns das an und sagen, ja, rein theoretisch wird das wohl funktionieren, es ist nur eben noch nicht so richtig schön, weil wir auch hier diese blauen Reflexe haben. Die kriegt man natürlich ziemlich flott weg, indem man über der ganzen Geschichte, über der obersten Ebene, eine neue Farbtonsättigung- Einstellungsebene anlegt, die entweder weit nach unten oder wirklich tatsächlich auf Null setzt, ich würde nie so ganz Null nehmen, lieber so was ungefähr, also minus 84 an Stelle von minus 100, und weil wir das nicht überall haben wollen, weil es jetzt eine reine Schwarz-Weiß-Aufnahme wäre, kehre ich natürlich an der Stelle wieder meine Ebenenmaske über "Cmd+I" um und male jetzt mit einem Pinsel und weißer Farbe, Deckkraft 100 %, ganz vorsichtig diese blauen Reflexe weg, da wo sie mir nicht gefallen. Es müssen auch nicht 100 % sein, 50 % reichen auch, müsste man ein paar mal öfter drüber gehen, und so verschwindet das Weiß. Auch hier an der Stelle möchte ich höchstwahrscheinlich kein Blau sehen, das kann hier also auch weg, hier sollte sicherlich was von dem Blau verschwinden, so, und dass wir das, was ich jetzt gerade bemale hier, dass wir da reines Schwarz-Weiß erzeugen, das ist was, das fällt Ihnen bloß auf, wenn Sie es wissen. Trotzdem bleiben diese roten Farbtöne drinnen, dieses etwas wärmere fürs Messer bleibt drin, hier kann man sich überlegen, möchte man das vielleicht wegnehmen, wenn ja, dann lieber mit einer wirklich größeren Pinselspitze, und auch hier würde ich nicht ganz auf Null gehen, sondern ungefähr sowas hier machen, ein bisschen was stehen lassen, genau wie hier, aber damit, glaube ich, hat man relativ schnell gezeigt, dass es auch vor Weiß funktioniert. Wenn Sie es nicht vor Weiß haben wollen, sondern tatsächlich vor dem doch ganz netten Hintergrund, den wir hier haben, lösche ich das Weiß nochmal, und ich lösche vor allem auch hier meine Farbtonsättigung- Einstellungsebene, und jetzt haben wir es wieder vor einem normalen Hintergrund, denn vor Weiß ist es ja nicht schwer, ich muss wirklich nur das Blau entfernen, das Blau habe ich jetzt noch drin, wenn ich aber hier genau das Gleiche mache, dann haben wir das Problem, dass es an der Stelle wirklich tot aussieht. Das möchte ich auf keinen Fall, was machen wir also? Wir klicken den Hintergrund an, und den Hintergrund dupliziere ich zweimal über "Apfel+J", "Cmd+J", "Strg+J", je nachdem bei welchem Rechner Sie sitzen, schnappe mir diese beiden und lege sie beide über die oberste Ebene. So, jetzt wird die erste dieser beiden Ebenen verrechnet im Modus "Farbton", die zweite wird verrechnet im Modus "Farbe", das ist ein Unterschied, und erst mal wieder über eine schwarze Ebenenmaske ausgeblendet, übrig bleibt der Farbton, und wenn ich den jetzt wieder mal ein- und ausblende, dann sehen Sie doch ganz deutlich, was da passiert. Das Blau wird zumindest mal sehr stark abgeschwächt, an der Stelle verschwindet es wirklich fast komplett, und damit ist die Transparenz eigentlich schon ziemlich gut. Es gibt nur ein paar Stellen, wie hier z. B. an der Stelle, da ist es mir einfach zu kühl, und für genau diese Stellen hier, das hier, dann vielleicht hier noch ein bisschen, genau für diese Stellen gibt es noch die andere, die Ebene, die im Modus Farbe verrechnet wird, nur die erfordert wieder ein bisschen Malerei, Pinsel, 30 % Deckkraft, nicht zu viel, und wenn Sie da jetzt drübermalen, dann verschwindet alles, was irgendwelche kühlen Farbtöne hat, einfach aus Ihrem Bild, übrig bleibt eine perfekte Transparenz, genau so, und damit kann man, glaube ich, relativ gut arbeiten, also das Gros der Einstellung wird über, das hier, über die Ebene "Farbton" gemacht, und die Feinheiten an den Stellen, die immer noch zu kühl aussehen, das kann man natürlich hier jetzt über die "Farbe"-Ebene machen. Ich zeige Ihnen auch, warum ich die nicht überall haben möchte. Wenn ich mal mit 100 % hier drübermale, dann sehen Sie, dass es so natürlich farbig wird, wie es eigentlich nicht aussehen solllte. Deswegen lieber nur 30 %, gerade eine große Pinselspitze, aber dann doch ein bisschen vorsichtiger und nur an den Stellen, wo man es wirklich haben möchte, mit einer etwas größeren Deckkraft, damit das Bild nicht insgesamt zu farbig aussieht. So, das ist jetzt die Feinarbeit, die macht mir persönlich am meisten Spaß eigentlich, ich gebe es wirklich zu, aber, ich glaube, Sie haben auch so gesehen, dass man mit diesem Werkzeug, dem Hintergrund-Radiergummi und diesen paar kleinen Kniffen hier, mit Farbe und Farbton, ziemlich coole Transparenz erzeugen kann.

Composing-Techniken mit Photoshop: Perspektive, Strukturebenen, Spezialeffekte

Lernen Sie kreative Funktionen für Ihre Bildmontagen in Photoshop kennen. Erfahren Sie, wie Regen und Rost entsteht, wie man Transparenz erzeugt und perspektivisch arbeitet.

2 Std. 47 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.04.2017

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