Premiere Pro CS6 Grundkurs

Farbkorrektur

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Premiere Pro bietet unterschiedliche Filter für die Farbkorrektur: Von der einfachen schnellen Farbkorrektur bis zur komplexen Dreiwege-Farbkorrektur mit integrierter sekundärer Farbkorrektur.
13:48

Transkript

Schauen wir uns jetzt mal an, welche Farbkorrektur-Werkzeuge Premiere Pro CS 6 uns zur Verfügung stellt. Zunächst gehen wir hier auf Fenster und holen uns mal einen Referenzmonitor. Und wenn er noch nicht in den Vektorbereichen ist, schalten wir ihn hier über die Zange mal in die Vektorbereiche. Diese zeigen uns an, wieviel Pixel oder welche Farbwerte hier im Rot-Bereich, im Magenta, im Blau, im Cyan im Grün- und im Gelbfarbton liegen. Und wir können jetzt hier sehr gut sehen, wir haben hier einige Gelbwerte, wir haben einige weit ausbrechende Rotwerte, die schon fast in den äußeren Bereich gehen, das sind farbunsichere Farben. Das meiste spielt sich hier aber eher in dem mittleren Bereich ab. (Video im Hintergrund) Ich mach mal weiter. (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) Hier ist ein bisschen mehr Gelbinformation, kann man da sehen (Video im Hintergrund) (Video im Hintergrund) und hier bleibt es dann eben in dem mittleren Bereich. Wofür kann man das benutzen? Die Vektorskope erlauben es mir zum Beispiel jetzt mit einem Farbkorrektur-Effekt ... wir nehmen unter Effekte erstmal die schnelle Farbkorrektur ... hier einen entsprechenden Farbstich zu beseitigen. Gehen wir mal in die Effekt-Einstellungen, hier sehen wir jetzt die schnelle Farbkorrektur, und ich mach's mal so, dass ich hier das Rädchen gut einstellen kann. wenn das Ganze hier in einen bestimmten Farbbereich geht, zum Beispiel hier Überhang zu Rot- und Gelb- oder zu Blautönen, dann kann ich dieses Rädchen einfach in die entgegengesetzte Richtung ziehen. Wenn ich das Ganze eben ein bisschen wärmer haben möchte, ziehe ich das hier eher so in die Orange-Töne rein. Wenn ich das Ganze kühler haben will, ziehe ich es eher ein wenig in die Blau-Töne rein. Des Weiteren können wir hier umschalten, in die Wellenform-Ansicht. Bei der Wellenform-Ansicht kann man sich das am besten so vorstellen, das wir mal beide Bilder untereinander sehen müssten und das auch noch in der gleichen Breite. Hier werden vertikal die einzelnen Zeilen abgetastet und ich sehe die Luminanzbereiche. Wir sollten hier im sicheren Bereich sein, also nicht zu weit nach oben ausbrechen und nicht zu weit nach unten. Wir können sehen, dass hier eher dunkle Werte vorherrschen, und hier sehr helle und tatsächlich auch einige überstrahlte Werte. Ebenfalls in dieser Korrektur, wenn ich sie nochmal zurücksetze, habe ich die Möglichkeit hier, zum Beispiel über die Tonwertspreizung die Tonwerte neu aufzuteilen. Man sieht, die Mitteltonwerte werden jetzt hier eher etwas heller oder etwas dunkler, je nachdem wo ich das hinziehe. Hier sehen wir, das Ganze wird doch eben etwas lichter. Mit dem Tonwertumfang kann ich dafür sorgen, dass sich der Tonwertumfang verdichtet, dass im Prinzip zu helle Farbwerte wieder verschwinden, das heißt ich habe jetzt hier nicht mehr so hohe, helle Tonwerte Das kann man hier entsprechend dann auch messen. Schnelle Farbkorrektur ist für viele Korrekturen schonmal ganz gut. Damit kann ich einiges machen, wie hier zum Beispiel zu sagen, ich habe hier so dunkle Bereiche, die möchte ich gerne ein bisschen aufhellen. Das kann ich jetzt machen, indem ich hier den mittleren Tonwert ein Stück nach rechts ziehe und vielleicht den Tonwertumfang hier auch ein bisschen anhebe. Es gibt aber auch einen tollen Trick-Effekt dafür, das ist der Effekt Schatten und Glanzlichter. Den schmeißen wir mal auf den Clip. Der sorgt nämlich dafür, dass dunkle Bildbereiche etwas heller werden, das hier mal ein- und ausschalten. und die Glanzlichter nicht weiter verändert werden. Das hängt davon ab, was für eine Stärke ich hier nehme. Ich kann die Stärke für die Schatten auch festlegen. Und in Weiteren Optionen bis zu welchem Bereich soll er das aufhellen, also vielleicht nur die ganz dunklen Tonwerte, die hätte ich hier mit der Schattenstärke gerne etwas aufgehellt. Schöner Effekt und man sieht, hier kommt noch unglaublich viel Zeichnung rein. Nachteil ist, dieser Effekt wird nicht von der Grafikkarte beschleunigt, selbst wenn ich die Mercury Playback Engine einsetze wird das über den Prozessor berechnet. (Video im Hintergrund) und es kann ein bisschen langsamer werden. Da bietet es sich vielleicht an ... den Clip einmal kurz hier kürze ... zu sagen, Sequenz Effekte im Arbeitsbereich rendern Jetzt wird hier eine Videovorschau angelegt, und die wird als Datei auf der Festplatte abgelegt, so dass ich den Clip dann schneller wieder abspielen kann. Warten wir kurz, der Balken wird gleich grün dargestellt (Video im Hintergrund) und Grün heißt immer, es ist eine berechnete Vorschau. Wenn der Balken gelb ist heißt das, dass hier die GPU-Beschleunigung zum Tragen kommt, das heißt die Grafikkarte kann den Clip berechnen. Ist der Balken rot heißt das, dass der Clip ... und nochmal hier sagen, Renderdateien löschen Ja. Ist der Balken rot dargestellt, heißt das, dass hier Effekte sind, die nicht berechnet sind, die eventuell dazu führen können, dass das ruckelt. Da lohnt es sich dann mal hier, die Marke für ausgelassene Frames anzuzeigen. Aber es scheint hier soweit noch zu gehen, wird alles grün dargestellt. Wir können aber auch mal auf volle Bildqualität gehen, (Video im Hintergrund) und hier sehen wir, es wird langsam gelb, und hat insgesamt acht Frames während der Wiedergabe ausgelassen. (Video im Hintergrund) Da ist der Effekt dann doch etwas zu aufwendig, um ihn flüssig wiederzugeben. Entfernen wir diesen Effekt nochmal, Rechtsklick, Effekte entfernen... Im Grunde genommen wundert man sich vielleicht, dass hier schon eine gelbe Linie ist, weil ich habe ja noch gar keine Effekte draufgenommen. Das ist aber gleichzeitig eine Warnmeldung von Premiere, dass er sagt, dieser Clip ist komprimiert, in dem Fall ist es ja ein MP4-, ein XDCAM-Format, und es kann sein, dass es bei der Wiedergabe ruckelt, weil dieser Effekt, ja der komplexe Codec, muss entsprechend ja auch berechnet werden. Clips wie DV-Material oder auch DVCPro, haben hier keine gelbe Linie, da ist dieser Balken leer, zumindest solange ich keine Effekte hinzufüge. Wenn man wissen möchte, was wird alles von der GPU berechnet, dann klickt man hier einfach mal auf Beschleunigte Effekte und alles das, wo jetzt hier so ein kleines Icon ist, das sind Effekte, die ich anwenden kann. Und die werden dann entsprechend von der Grafikkarte berechnet wenn die Mercury Playback Engine im GPU-Modus ist. Und wir sehen hier sehr schön, dazu gehören auch die Farbkorrektur-Effekte. Sowohl die schnelle Farbkorrektur, die wir eben benutzt haben, wie auch die Dreiwege-Farbkorrektur, die wir jetzt benutzen wollen. Die Dreiwege-Farbkorrektur ist hier noch etwas umfangreicher. Wir müssen mal mit der Steuerung-Taste das Fenster rausholen, damit wir hier mehr Platz bekommen und wir klappen das hier auch mal zu, dass wir uns komplett auf diese Dreiwege-Farbkorrektur einschießen können. Hier kann ich den Bereich der Schatten der Mitteltöne und der Glanzlichter individuell bestimmen. Könnte jetzt zum Beispiel sagen, die Schatten könnten ruhig hier noch etwas bläulicher werden, während ich die Glanzlichter eher etwas wärmer haben wollte. Wir können jetzt hier sehr schön sehen, wie der Hintergrund etwas gelblicher wird und die dunklen Bereiche eher Richtung Blau tendieren. Schauen wir uns das mal an in der Vorschau. Es ist fast ein bisschen zuviel hier, in dem Bereich. machen wir es mal nicht ganz so doll. die Mitteltöne können wir hier ebenfalls individuell einstellen. Wenn ich jetzt wissen möchte ... also so könnte man zum Beispiel hier sehen, das Ganze bekommt so eine Art technischen Look, er doch ein bisschen kühler wirkt. Und nochmal, okay. Wenn ich jetzt diese Bereiche einstellen möchte, so kann ich hier sagen, bis zu welchen Bereichen die Schatten gehen. Rechts davon die Lichter, das ist das was jetzt sozusagen gelb eingefärbt wird, jetzt gehört der Teer auch zu den Lichtern. Das wollen wir natürlich hier nicht. Und die Schatten, die ja ... machen wir es mal ... doller blau eingefärbt werden, kann ich hier ebenfalls anpassen. Jetzt wird der Teer ebenfalls eingefärbt. Wir können uns das auch anschauen, indem wir hier sagen, Luminanz beziehungsweise hier unter Definition, Farbtonbereich, Farbtonbereich anzeigen. Schwarz ist jetzt sozusagen der Master-Regler, Grau der Mittenregler und das sind hier dann die Glanzlichter. Jetzt kann ich hier sehen, was gehört alles zu den Glanzlichtern, ungefähr so. Ich kann hier einen weichen Übergang definieren, wenn ich möchte. Das gehört alles zu den Schatten, ungefähr so. Okay, und jetzt weiß ich mit diesem Regler würde ich hauptsächlich hier diesen Teer und die anderen grauen Bereiche einfärben. Schalten wir den Farbtonbereich wieder aus. Und können jetzt eben hier experimentieren und sagen, den hätten wir gerne eher so ein bisschen wärmer. So. Und das Blau ist hier natürlich viel zu heftig geworden. Dem Gelb im Hintergrund, das gefällt mir vielleicht ganz gut. Schauen wir mal Vorher/Nachher an: Man kann hier auch eine geteilte Ansicht noch einschalten, Ansicht teilen. Dann sehe ich hier auf der linken Seite Vorher, rechte Seite Nachher. oder vertikal kann ich das Ganze ebenfalls unterteilen. Wenn wir jetzt weiter runter gehen, so können wir hier für Schatten und Glanzlichter noch spezielle Werte festlegen, Das heißt hier habe ich jetzt den Schatten, also das ist noch die Definition der Farbtonbereiche, das sind diese Regler, Wie jetzt können wir hier für Schatten, für Mitteltöne und Glanzlichter Noch spezielle Eigenschaften eingeben. Ich kann hier zum Beispiel sagen, welchen Winkel ich hier haben möchte, welche Stärke, Und hier drehen wir ... Na, das kann man da oben sehen? Doch glaub schon. Ich kann hier die Richtung drehen, die Stärke, Damit kann man fast schon so einen Sepia-Look nachher machen, wenn man das zumindest auf den Master legt. Damit verstärkt man den Farbeindruck eben sehr stark. Und dann kann ich sagen, wie weit soll das nach außen hingehen, beziehungsweise möchte ich den äußeren Farbton drehen, das ist dieser hier. um die Farben gegeneinander auszuspielen. Das heißt hier würden jetzt alle Glanzlichter, die eben beispielsweise vorher ... Setzen wir das nochmal zurück. Alles was hier vorher gelb war, würde ich jetzt zum Beispiel grün einfärben in den Glanzlichtern. Wenn ich das jetzt übertreibe, kann man diesen Effekt jetzt hier sehen, an dem entsprechenden Farbrad. Nochmal zurücksetzen, das wird jetzt zu heftig. Okay. Eine Besonderheit hat diese Art der Korrektur noch, sie hat nämlich auch eine sekundäre Farbkorrektur. Dafür setzen wir nochmal den ganzen Bereich der Dreiwege-Farbkorrektur zurück, und gehen jetzt mal vom Ausgangsmaterial in die sekundäre Farbkorrektur. Ich klappe diesen Bereich hier auf. Ich möchte jetzt ganz gerne erstmal hier einen bestimmten Farbton auswählen. Zuerst mal hier dieses Gelb, oder gucken wir mal, (Video im Hintergrund) vielleicht dieses Blau. Würde gerne diese Flagge ein bisschen intensiver haben. Was wir jetzt machen können ist die Maske einblenden, das heißt ich sehe, jetzt habe ich alle Blautöne und mit dem Plus-Werkzeug kann ich hier weitere Blautöne entsprechend aufnehmen. Mit dem Luminanzregler hier unten kann ich jetzt die Maske entsprechend erweitern Und sehe jetzt, okay, das ist ungefähr der Luminanzbereich, sonst kommen zu viele andere. Dann gucken wir mal in den Sättigungsbereich hiermit kann ich auch noch ein bisschen was in die Maske aufnehmen, Hier muss ich vorsichtig sein, da kommen schon viele andere Farbwerte mit dazu. Und dann gehen wir nochmal in den Farbtonbereich. Hiermit kann ich den Farbtonbereich ein bisschen auswählen. Hier unten fehlen mir noch ein paar Farben, wir gucken mal was das ist. Ja, da schimmert so ein bisschen was anderes durch. vielleicht keine gute Idee, diesen Farbton mit aufzunehmen. Nochmal Steuerung Z. So, wir lassen es mal hier bei dieser Maske. Was wir noch machen, ist diese Maske jetzt ein bisschen zu glätten. Hier rein und ziehen so ein bisschen an dem Wert. Das ist ein bisschen zu viel, so ungefähr. Und wir können über die Kantenausdünnung zum Beispiel hier so schwach-weiße Bereiche wegschneiden oder den Bereich nach außen hin erweitern. Machen wir mal so, ein wenig was wegschneiden. Okay, jetzt können wir die Maske wieder ausblenden und wir gehen jetzt mal hier oben in die Master-Regelung, das heißt alle drei sind jetzt gleich geregelt, denn sie beschäftigen sich jetzt tatsächlich nur mit diesem einen Blauton. Und das eben in allen Bereichen, ob jetzt im Tiefton, im Mittelton oder im Glanzlicht. Und jetzt kann ich hier zum Beispiel sagen, okay, wir wollten ja den Blauton verstärken, also hier noch stärker rüberziehen, vielleicht auch ein bisschen intensivieren, und wir spielen das Ganze mal ab. Naja, hier unten habe ich nicht ganz die Farben korrekt getroffen, auch hier passte es nicht ganz, aber man sieht schon worauf es hinausläuft (Video im Hintergrund). Überall da, wo sozusagen dieser Farbton kommt, habe ich eben hier einen wesentlich intensiveren Ton. Also Dreiwege-Farbkorrektur lässt sich sozusagen getrennt regeln, in Tiefen, Mitteltöne und Lichter. Und gleichzeitig habe ich, wenn ich möchte, auch eine sekundäre Farbkorrektur, auf die kann ich umschalten, um dann über eine Maske, einen bestimmten Farbbereich auszuwählen, auf den dann diese Dreiwege-Farbkorrektur sich bezieht. Das waren jetzt nur einige der vielen Farbkorrektureffekte, die Premiere so zu bieten hat. Generell ist es sehr nett, egal aus welchem Bereich man kommt Anwender die eher so aus dem Bereich Photoshop kommen, finden hier beispielsweise die Kurven, die RGB- oder Luminanzkurven. Das ist eine Bearbeitung, wie man sie eben dort eher kennt, Holen wir uns nochmal die Effekteinstellungen. Hier habe ich also die Möglichkeit, über Kurven das Ganze ein bisschen aufzuhellen, im Nachhinein noch. Wir hatten ja vorhin schon gesehen, Schatten und Glanzlicht, Oder ob man eher so aus dem Videobereich kommt, wie wir es eben gesehen haben, mit den Farbrädern, über die Dreiwege-Farbkorrektur. Im Prinzip bietet Premiere Pro damit für jeden die richtigen Farbkorrekturwerkzeuge und man kann sich dann überlegen, wie ich am liebsten hier entsprechend vorgehe.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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