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Photoshop für Designer: Farbe

Farbkanäle

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Das Kanäle-Bedienfeld in Adobe Photoshop beinhaltet zahlreiche verschiedene Farbkanäle, um Daten in unterschiedlichen Farbräumen darzustellen.

Transkript

Was hat das jetzt mit den Farbkanälen auf sich? Photoshop hat verschiedene Möglichkeiten, Daten darzustellen. Denn Bilder können jetzt nicht nur in RGB gespeichert werden, also in Rot, Grün und Blau, sondern zum Beispiel auch in CMYK, in Graustufen, in Duplex und in verschiedenen anderen Möglichkeiten. Wie gesagt, schauen Sie mal an, was es damit auf sich hat. Sehr, sehr wichtig dafür ist das Kanälebedienfeld. Das findet man in der Standardeinstellung, neben den Ebenen, hier eben unter Kanäle. Falls das nicht hier offen ist, falls Sie das beispielsweise geschlossen haben, dann findet man die Kanäle auch unter Fenster, und dann unter Kanäle. Und ich lege sie mir jetzt einfach wieder rein. In diesem Fall sieht man, ich habe jetzt drei Kanäle, Rot, Grün und Blau. Und miteinander ergibt das eben wieder RGB. Jetzt gibt es aber auch den Modus, um Beispiel CMYK. Ich bestätige das mit OK, und sieht man: Ah, da habe ich vier Kanäle. Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Des Weiteren gibt es auch noch die Möglichkeit, ich mache das einmal rückgängig, dass das Bild in Graustufen vorliegt, da hat es nur einen Kanal, genau das Gleiche ist bei Duplex und bei Bitmap der Fall, Weiter gibt es noch den Farbmodus Indizierte Farben, Lab und Mehrkanal. Aber bleiben wir mal bei den Basics, also bei RGB. Was hat das jetzt mit diesem RGB auf sich? Und zwar sieht man, in diesem Fall habe ich hier einen Color Sampler liegen. Und diesen Color Sampler erhalte ich, indem ich jetzt mit der Pipette und mit gedrückter Shift-Taste hier einmal reinklicke. Zack. Denn dann habe ich im Infobedienfeld jetzt genau diesen Farbsampler hier gespeichert. Das Spannende ist jetzt, dass ich jetzt das Bild entsprechend bewerten kann. Und zwar, wenn ich jetzt diesen Farbsampler hier herüben hinschiebe, wo es sehr, sehr rosa ist, dann sieht man, aha, ich habe einen hohen Wert im Rotkanal, einen, ja, eher niedrigen Werte im Grünkanal, und einen mittleren Wert, ein bisschen über der Mitte, im Blaukanal. Was heißt das jetzt wiederum? Wir schauen uns das in den Kanälen an. Und zwar im Rotkanal, da sieht man ja, aha, dieser Wert, der ist sehr, sehr hell, sehr, sehr weiß. Im Grünkanal ist dieser Bereich eher dunkel, kann man sagen. Und im Blau-Kanal ist dieser Bereich, ja, auch so mittelmäßig. Wenn ich mir alle drei miteinander anschaue, dann sieht man wiederum die Originalfarbe. Wenn ich jetzt diesen Punkt nehme, und mit gedrückter Shift-Taste hier in diesen Gelbbereich ziehe, dann sieht man auf einmal, dass hier in diesem Gelbbereich ein sehr, sehr hoher Wert von Rot ist, ebenso ein relativ hoher Wert, oder ein mittlerer Wert im Grünbereich, und im Blaukanal ein sehr, sehr tiefer Wert. Was heißt das jetzt? Und zwar schauen wir mal in den Blaukanal: Da sieht man, das ist schon beinahe schwarz in diesem Fall, also sehr, sehr dunkel. Das heißt, das Originalbild hat hier beinahe keine Blauanteile. Dafür sehr, sehr viele Rotanteile. Wie viel ist jetzt wenig? Wenig ist jetzt null, also null ist komplett schwarz und 12, das ist jetzt so ein bisschen über schwarz. Wenn ich jetzt einen kompletten weißen Wert hätte, würde hier die Zahl 255 stehen. Also 227 ist der aktuelle Wert im Rotkanal, der ist schon sehr, sehr knapp, und 255 also sehr, sehr hell. Wenn ich da auf Rot klicke, sieht man auch, ja, dieser Bereich ist sehr hell. Wenn ich diesen Regler jetzt nehme und da nach links rüberschieben würde, hier, in diesen ganz hellen Bereich, da sieht man 255, das heißt, da habe ich jetzt wirklich im Rotkanal das Maximale an Helligkeit gespeichert. Also, ein RGB-Kanal in 8 Bit pro Kanal geht von null bis 255. Das sind 8 Bit pro Kanal. Daraus ergibt sich auch die 24 Bit, was ein Bild haben kann. Falls Sie das schon einmal gehört haben, ein 24-Bit-Bild besteht aus 3 Kanälen zu jeweils 8 Bit. Also 8 Bit pro Kanal in RGB ergibt 24 Bit. Ja, was kann man jetzt aus diesen Kanälen noch herauslesen? Ich gehe mal hier in diesen Rotkanal, und, wie schon erwähnt, wenn ich jetzt hier, an dieser Position, ganz, ganz hell bin, dann ist das im Originalbild, also im zusammengesetzten RGB-Bild, wirklich sehr, sehr stark rot. Jetzt kann man das aber hier nicht so wirklich sehen, weil, das ist ja weiß. Aber Photoshop bietet mir die Möglichkeit an, dass ich in den Voreinstellungen unter Benutzeroberfläche, hier meine Farbauszüge in Farbe anzeigen lasse. Das mache ich mal, bestätige das mit OK, und jetzt sieht man, dass meine Farbauszüge, also meine Kanäle auch in der entsprechenden Farbe dargestellt werden. Also das ist der Rotkanal, da sieht man, dieses RGB-Bild besteht aus sehr, sehr vielen Anteilen aus Rot. Wenn ich jetzt den Grünkanal anschalte, dann sieht man, ja, es ist auch relativ viel Grün und im Blaukanal sieht man schon, dass das eher zurückgehalten ist, gar nicht so viel Blau. Jetzt kann ich zum Beispiel auch Grün mit Blau gemeinsam anzeigen lassen, das schaut dann so aus: Oder Grün mit Rot, das schaut so aus: oder zum Beispiel Rot mit Blau: Das wäre also der Fall, wenn jetzt nur 2 Kanäle miteinander eingeschaltet werden. Wenn ich jetzt oben wieder auf RGB klicke, dann sieht man wieder das gemeinsame Bild aus allen 3 Kanälen. Wenn ich jetzt das Bild umwandle, Modus CMYK, ich bestätige den Dialog einfach mal mit OK, dann sieht man, dass beim CMYK, also beim Druck, hier eine Cyan-Platte ist, und da ist wiederum kaum Farbe am Cyan-Auszug. Im Magentabereich ist wieder relativ viel Farbe, denn die Blume hat ja einen Rosaton. Das ist der Gelbbereich. Und da ist die vierte Platte, also beim Druck spricht man von Druckplatten, was jetzt die Schwarzplatte ist. Im CMYK-Bereich, also Cyan, Magenta und Gelb, steht K für Key, und das ist eben jetzt hier dieser schwarze Bereich, diese schwarze Druckplatte. Ich gehe jetzt wiederum auf CMYK rauf, damit man das wieder entsprechend und gemeinsam sieht. Und außerdem mache ich diesen Schritt wieder rückgängig, damit wir wieder im RGB sind, also Command-Alt-Z. So, jetzt gibt es noch weitere Kanäle oder weitere Möglichkeiten, Kanäle zu verwenden. Eine Möglichkeit ist jetzt ein Alpha-Kanal. Und hier, wenn ich den jetzt einblende und den RGB-Kanal ausblende, dann sieht man jetzt, dass das hier der Alpha-Kanal ist und im Alpha-Kanal können jetzt Transparenzen gespeichert werden. Da sieht man jetzt alles, was weiß ist, ist jetzt 100 Prozent deckend, also sichtbar, und alles, was schwarz ist, wird jetzt ausgeblendet und ist nicht sichtbar. Das heißt, aus so einem Alpha-Kanal kann man sehr, sehr schnell eine Auswahl machen. Ich mache hier mal einen Command-Click drauf, dann sieht man, wie hier diese Ameisen, also diese Auswahl rundherum läuft. Ich blende mir wieder den RGB-Kanal ein und den Alpha-Kanal aus, wechsele zurück in die Ebenen, und kann mir jetzt hier eine Ebenenmaske machen, das heißt, diese Ebenenmaske ist genau mein Alpha-Kanal. Ich mache das wieder rückgängig. Welche Möglichkeiten gibt es noch, Kanäle zu erstellen? Und zwar im Flyoutmenü des Kanälebedienfelds kann ich jetzt eben einen neuen leeren Kanal erstellen, zum Beispiel einen Alpha-Kanal, ich habe aber auch die Möglichkeit, einen Vollton-Farbkanal zu erstellen. Da kann ich dann mit Pantone-Farben oder auch mit Schmuckfarben, wie zum Beispiel metallischen Farben, entsprechend hier in Photoshop arbeiten und meine Datei für den Druck noch etwas aufbessern. Ja, also das ist jetzt die Übersicht gewesen, über das Kanälebedienfeld.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

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Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

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