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Grundlagen der Gestaltung: Layout

Farbgestaltung

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Praktische Beispiele zeigen, wie Farbflächen anlegt werden, um Primär- und Sekundärfarben kreativ zu nutzen.
06:45

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie mit Farben Ihr Layout aufwerten können unter anderem mit Primär- und Sekundärfarben. Primärfarben das sind natürlich zum Beispiel Hausfarben oder Signalfarben. Hier gibt es in InDesign immer diese Grundfarben, die eingerichtet sind. Die will ich gar nicht verwenden. Dafür mische ich mir eine eigene Farbe an. Und dazu verwende ich gleich die Farbfelder. Ähnlich wie bei der Typografie gibt es also Formate. Hier musste es eigentlich Farbformate heißen, aber es wird halt Farbfeld genannt. Hier lege ich mir im Palettenmenü einfach mal ein neues Farbfeld an und wir brauchen eine Hausfarbe. Diese Hausfarbe gibt es entweder frei wählbar in CMYK-Farben oder ich nutze dafür andere Farbpaletten, zum Beispiel HKS K für gestrichene Papiere nach dem Hersteller HKS oder vom weltweiten Hersteller Pantone, zum Beispiel Solid Coated. Das sind üblicherweise Schmuckfarben, die hier angegeben werden. Wenn ich also diese Zahl genau weiß, welche Farbe das ist, kann ich das hier eingeben, kann sagen 382,das ist zu unserer Hausgrün und dann haben wir das Pantone-382 einfach vorliegen und kann das hier direkt hinzufügen und es landet auch gleich in meinen Farbfeldern. Oder ich wähle das Ganze nicht nach diesen Schmuckfarben, sondern wähle es in CMYK: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz und dann sehen wir gleich die Werte wären hier direkt mal von Pantone auf CMYK von InDesign umgerechnet. Und ich muss noch sagen, dass der ganze Prozess also auch tatsächlich in 4c hinterher gedruckt wird. Das heißt man kann tatsächlich durchaus diese Werte hier so belassen zum Beispiel Cyan 33, Magenta 0, Gelb 100, Schwarz 0 und hat dieses leuchtende Grasgrün. Das Ganze am besten auch gleich mit Farbname, wenn ich das so einsetzen möchte und dann habe ich das hier in meinem Bedienfeld. Dieses Grasgrün kann ich jetzt zum Beispiel für Markierungen wählen. Wenn ich also jetzt eine Fläche hier einfach aufziehe, dann kann ich direkt darauf klicken und dann habe ich diese Farbfläche benutzbar. Zum Beispiel für kleine Markierungen oben am Rand, wenn ich das hier zum Beispiel randabfallend einsetzen will. Wenn wir uns das gleich mal im Layout angucken mit der Taste W, dann sieht man hier oben ist einfach eine Markierung, die Aufmerksamkeit wird hier auf diesem Weißraum und dieser Farbe gelenkt und natürlich damit auch die Headline betont. Etwas anders kann man das natürlich machen indem man zum Beispiel das Ganze direkt neben die Zeile stellt und vielleicht eher vertikal ausrichtet. Zum Beispiel als kleine Strichmarkierung. Das geht natürlich genau so und dann kann ich hier das zum Beispiel auch wieder nach dem Grundlinienraster ausrichten. Alternativ können wir also diese Akzentfarbe hier überall im Layout verwenden um beispielsweise Überschriften zu betonen oder auch Bilder hier noch weiter einzusetzen. Aber wir haben vielleicht auch eine Sekundärfarbe. Sekundärfarben zum Beispiel Grautöne. Dafür nehme ich ein neues Farbfeld und sage ich wähle mir hier einen neuen Grauton an und das Ganze mache ich einfach im CMYK-Modus und ich arbeite jetzt nur mit Schwarz. Zum Beispiel wähle ich hier 10 % Schwarz sage, das füge ich einfach hinzu, und schon landet das Farbfeld hier in dem Bedienfeld 20 % oder 30 %. Damit habe ich jetzt drei verschiedene Grautöne, die ich im Layout nutzen kann. Zum Beispiel um im Hintergrund eines Textes Informationen hervorzuheben. Nehmen wir einmal an, diese Infobox soll hervorgehoben werden. Dann können wir mit der Lupe das Ganze besser anschauen. Dann können wir die Fläche wählen, die im Hintergrund sichtbar sein soll. Jetzt decken wir allerdings den Text ab also legen wir es uns in dem Hintergrund und dann sieht man auch, dass der Text natürlich damit hervorgehoben wird. Entweder in 10 % und das muss man sich am besten einmal ausdrucken, damit man auch den Unterschied sieht. Das ganze ist also sehr subtil von den Unterscheidungen von Hellgrau zu Weiß aber im Druck natürlich auch sehr gut sichtbar. Oder ich habe 20 % dann wird das schon ein bisschen stärker. Oder sogar 30, was allerdings dann schon wieder ein bisschen zu dunkel sein kann. Also belassen wir das hier bei 10 %. Brauchen wir darunter vielleicht noch eine Infografik oder noch weitere Grafiken so können wir uns wieder eine Fläche aufziehen zum Beispiel direkt aneinander docken, randabfallend nach unten und dann kann man das Ganze vielleicht auf 20 % stellen und im Layout sieht es dann auch gleich gut erkennbar aus, dass es sich hier um eine Primär- und zwei Sekundärfarben handelt. Letztendlich soll das Auge ja durch die Farbe geführt werden. Auch Hintergründe können komplett benutzt werden zum Beispiel auf dem ersten Druckbögen. Wenn wir jetzt hier noch irgendwelche Flächen einsetzen wollen so können wir das natürlich im Layout tun. Zum Beispiel hier einfach eine Fläche unten einsetzen. Vielleicht schon mal als Platzhalter für weitere Grafiken. Dann mache ich das hier mal im 30 %. Oder ich will natürlich vielleicht Abstufungen hier einsetzen. Zum Beispiel in verschiedenen Grautönen, dass das Ganze einmal in Grasgrün und vielleicht dazu noch einmal in 20 % Grau eingestellt wird. Und dann kann man natürlich auch solche Gestaltungsmuster hier erzeugen. Einfach mal kleine Grafiken, womit eingebunden werden und damit die Aufmerksamkeit auf die Headline wieder lenken können. Natürlich können wir jetzt das Grasgrün auf der kompletten Titelseite verwenden. Allerdings wäre das sehr aufmerksamkeitsstark und ich will hier noch später mit einem Bild arbeiten. Sie sehen also, die Farben kann ich mir hier in InDesign als Farbfelder anlegen und immer wieder auf die Rahmen anwenden egal, ob ich damit einen Kreis, ein Rechteck oder andere Formen zeichne.

Grundlagen der Gestaltung: Layout

Erfahren Sie am praktischen Beispiel, wie Sie das Layout von Magazinen, Zeitungen, Websites und weiteren Medien optimal gestalten und so zu professionellen Ergebnissen gelangen.

3 Std. 56 min (50 Videos)
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