Muse CC 2018 Grundkurs

Farbfelder hinzufügen

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Konsistenz ist alles – das gilt auch für die Farben in Ihrer Website. Ein vielfältiges Hilfsmittel sind die Farbfelder, mit denen Sie Farben in der ganzen Site effizient verwalten können.

Transkript

Das Arbeiten mit der Pipette ist in der Tat schon eine sehr, sehr angenehme Sache, eine gute Arbeitserleichterung. Aber naja, wenn man mit mehreren Farben hier auf einer Webseite arbeitet, dann ist es dann trotzdem am Ende des Tages immer noch relativ viel Arbeit. Und dafür gibt es die sogenannten Farbfelder. Ich öffentliche hier einmal dieses Bedienfeld und rupfe das auch mal so ein wenig heraus, damit das Ganze hier ein bisschen übersichtlicher gleich wird und positioniere das mal hier oben, hier so in etwa an dieser Stelle. Und wenn ich nun ein neues Farbfeld definieren möchte, dann werde ich das im Moment erst einmal dadurch machen, dass ich hier mit meiner Maus ins Leere klicke, damit hier wirklich kein Objekt ausgewählt ist. Und wenn ich jetzt ein neues Farbfeld definieren möchte, dann kann ich hier einfach auf dieses Symbol draufklicken und jetzt habe ich hier die Möglichkeit meine Farbe einzustellen oder eben auch meine Farbwerte hier einzutippen. Vielleicht kennen Sie ja genau den RGB-Wert, vielleicht kennen Sie ja genau den hexadezimalen Zahlenwert, dann kann man das hier genau eintippen. Und wenn man jetzt auf „OK klickt, dann wird dieses Farbfeld gespeichert. Sinnvollerweise gibt man einem Farbfeld auch noch einen Namen mit. Den Namen kann man sehen, wenn man mit der Maus über dieses Farbfeld drüberfährt. Und hier, standardmäßig ist hier ausgewählt „Name mit Farbwert“. Man sieht es hier oben auch so leicht ausgegraut, dann ist der Farbfeldname der Wert, den Rot, Grün und Blau hier haben, also die Zahlenwerte. Es gibt durchaus Situationen, wo das auch praktisch ist, aber oft ist es eigentlich besser, wenn man dem Farbfeld hier einen sinnvollen, sprechenden Namen gibt. Aber dieser sinnvolle, sprechende Name sollte jetzt nicht zwingenderweise die Farbe im Aussehen beschreiben. Also wenn ich jetzt hier oben einfach „Türkis“ hinschreiben würde, dann würde mir das ehrlich gesagt, nicht sonderlich helfen. Sinnvollerweise schreibt man dort etwas anderes hin, nämlich die Funktion der Farbe. Und hier könnte es zum Beispiel die Funktion sein, dass das meine Hausfarbe ist. Und dadurch habe ich das jetzt hier deutlich besser beschrieben, als wenn ich dort nur das Aussehen angebe. Und Sie werden auch gleich noch verstehen, warum das eben auch noch sehr, sehr wichtig ist. Jetzt kann ich hier auf „OK“ klicken und jetzt habe ich hier dieses Farbfeld definiert. Wenn ich jetzt hier einfach draufklicke, dann bekomme ich hier oben, die Flächenfarbe für die Seite eingestellt. Denken Sie immer dran, wenn kein Objekt ausgewählt ist, dann ist ja letztendlich die Seite ausgewählt. Das will ich hier natürlich nicht, deswegen machen wir das Ganze jetzt hier schnell noch mal rückgängig. Wenn ich jetzt hier so ein Objekt auswählen, dann kann ich hier einfach draufklicken, et voilà, das Ganze ist jetzt hier zugewiesen. Jetzt kann ich auch das andere Objekte auswählen und auch hier kann ich jetzt wieder draufklicken und auch hier ist das Ganze jetzt wieder zugewiesen. Sie sehen, dass ist im Alltag schon eine enorme Arbeitserleichterung, aber gibt bei den Farbfeldern noch eine weitere enorme Arbeitserleichterung. Und zwar, wenn ich nun diesen Objekten hier, dieses Farbbild zugewiesen habe, dann habe ich quasi so etwas wie eine zusätzliche Zuweisungsebene erstellt. Nämlich, in Wirklichkeit ist diesem Rechteck jetzt nicht diese Farbe zugewiesen, sondern diesem Rechteck ist dieses Farbfeld zugewiesen und diesem Farbfeld wiederum ist ein Farbwert zugewiesen. Wenn ich nämlich jetzt hier draufklicke, auf dieses Farbfeld und ich jetzt hier diesen Farbwert ändere und jetzt auf „OK“ klicke, dann ändert sich dieser Farbwert, für alle Objekte, denen dieses Farbfeld zugewiesen worden ist. Ich habe das jetzt in meinem Fall, hier einmal nur mit den beiden Rechtecken gemacht, aber das kann zum Beispiel auch die Schriftfarbe sein. Das kann die Schriftfarbe innerhalb des Menüs sein und jetzt kriegen Sie vermutlich auch ein Gespür dafür, warum es schlau ist, nicht das Aussehen hier bei dem Farbfeld zu beschreiben, sondern die Funktion. Wenn ich jetzt hier mit der Maus drüberfahre, dann kann ich jetzt hier eben sehr, sehr einfach dieses Farbfeld hier, diesem Objekt zuweisen und im Nachgang wunderbar allen Objekten die Farbe ändern, denen diese Farbfeld zugewiesen worden ist. Man kann jetzt hier mit den Farbfeldern, aber noch ein paar weitere Dinge machen. Wenn ich jetzt hier zum Beispiel, dieses Fabeltier ausgewählt haben und möchte dieses Farbfeld löschen und jetzt hier auf den Mülleimer draufklicke, dann werde ich in der Tat jetzt hier darüber informiert: „Hör mal, du löscht dieses Farbfeld, aber du hast ja Objekten dieses Farbfeld zugewiesen. Welche Farbe sollen denn diese Objekte nun erhalten? Ich kann damit meine Objekte umfärben, in denen ich ihnen jetzt hier ein anderes Farbfeld zuweise. Ich könnte zum Beispiel dieses Grün auswählen. Würde ich jetzt hier auf „OK“ klicken, dann würden diesen Objekten hier jetzt neue Farbfelder zugewiesen werden. Genau genommen, natürlich andere Farbfelder, nämlich das Farbfeld, welches ich hier oben ausgewählt habe. Wenn ich hier auf „Unbenanntes Farbfeld“ klicke und jetzt auf „OK“ klicke, dann wird de facto einfach nur die Verbindung zwischen diesen Farbfeldern gelöst. Also diese Objekte behalten ihre Farbe, aber ihnen ist jetzt kein Farbfeld mehr zugewiesen. Das ist dann so, als hätten wir nie mit Farbfeldern gearbeitet. Ich möchte dieses Farbfeld an dieser Stelle, ehrlich gesagt nicht löschen. Ich möchte Ihnen etwas anderes zeigen. Wenn ich mit der rechten Maustaste, hier in diesem Bereich hier hineinklicke, also hier ins Leere. Wenn man Adobe Muse startet und ein neues Projekt erstellt, hat man hier nämlich immer diese ganze Litanei von Farbfeldern, selbst wenn man diese Farben überhaupt nicht in seinem Projekt benutzt. Und das wiederum, führt wie ich persönlich finde, manchmal dazu, dass man versucht ist, Farben zu verwenden, obwohl man Sie eigentlich nicht verwenden sollte, weil es im Unternehmen festgelegte Farben gibt. Deswegen kann ich jetzt hier sagen, „Alle nicht verwendeten löschen“, klicke jetzt hier drauf und jetzt bleiben noch diese Farben übrig. Weiß, Schwarz und dieses 50 Prozent-Grau, bleiben grundsätzlich immer übrig. Dieses Grün und dieser Orangeton werden aus einem relativ einfachen Grund nicht gelöscht, weil ich diese beiden Elemente, weil ich diese beiden Farben, in meinen Menüs verwende und klar dieser Farbton wird natürlich nicht gelöscht, weil ich ihn ja hier verwende. Noch eine letzte Sache rund um diese Farbfelder. Wenn man mit der rechten Maustaste hier draufklickt, dann gibt es noch die Funktion „Farbfeldbibliothek importieren“. Denn, möglicherweise haben Sie ja derartige Farbfelder in anderen Programmen schon einmal definiert, Photoshop, Illustrator InDesign und dann ist man dort in der Lage, diese Farbfelder eben abzuspeichern, im, ASE-Format. Das ist ein Austauschformat von Adobe, für eben genau solche Farbfelder, so dass man in InDesign vielleicht einmal alle Farben definiert hat. Dann kann man hier in Adobe Muse auf einfache Art und Weise auf diese Farben zugreifen. Sie haben es wahrscheinlich auch gerade schon gesehen, man ist hier auch in der Lage, Farbfeldbibliotheken auch zu exportieren. So, dass man dann in anderen Programmen da drauf zugreifen kann oder aber auch in anderen Muse-Projekten, auf diese, einmal definierten Farbfelder, drauf zugreifen kann. Auch das ist wirklich eine sehr, sehr praktische Angelegenheit. Sie haben gesehen, mit Farben kann man mehr machen, als sie einfach nur händisch zuweisen. Farbfelder können einem enorm viel Arbeit im Alltag ersparen, wenn man damit arbeitet. Nur ein Beispiel, morgens kommt ihr Chef hinein und sagt: „Wir haben jetzt einen neuen Farbguide. Wir wollen, dass unsere Internetseite nun in neuen Farben erscheint.“ Wenn Sie mit Farbfeldern gearbeitet haben, dann müssen Sie im Optimum, im Alltag ist es dann doch meistens ein bisschen mehr Arbeit, aber im Optimum einfach nur hier zu den Farbfeldern gehen, hier die neu definierten Farben zuweisen und schon erscheint Ihre Webseite in neuem Farbdesign.

Muse CC 2018 Grundkurs

Lernen Sie mithilfe von Muse CC 2018 Websites zu gestalten ohne Programmier-Vorkenntnisse haben zu müssen.

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Erscheinungsdatum:16.03.2018

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