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Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

Farben überlagern in Color Efex Pro

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Dieses Bildbeispiel demonstriert, wie Sie eine Farbüberlagerung anwenden. Gleichzeitig nutzt der Trainer die Gelegenheit, Ihnen zu zeigen, wie Sie oft benutzte Filter schnell auffindbar machen.
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Transkript

Bei diesem Bild möchte ich jetzt eine Farbüberlagerung anwenden. Zusätzlich möchte ich aber auch gleichzeitig herzeigen, wie man häufig verwendete Filter in Color Efex Pro 4 kennzeichnen kann, damit man sie auch wieder findet. Also, dieses Bild einmal vorentwickeln, hier im Lightroom. Da ist eigentlich nicht wirklich viel gemacht. Ich kann die Tiefen vielleicht noch einen Tick aufhellen. damit so, so eine Farbe drüber kommt und die Dynamik nehme ich vielleicht leicht runter. Und jetzt kann ich einen Rechtsklick machen und sagen "Bearbeiten in", und zwar in Color Efex Pro 4. TIFF, Adobe RGB, 16-bit pro Kanal und ZIP, das sind die Einstellungen, wie ich sie eigentlich immer vornehme. Das haut also hin. Und deshalb kann ich direkt auf "Bearbeiten" klicken und dieses Bild eben in Color Efex Pro 4 öffnen. So, und jetzt stellt sich natürlich die Frage, also gerade in Color Efex Pro 4, was man hier für Voreinstellungen bzw. für Filter anwenden soll. Denn man wird ja eigentlich von der Möglichkeit der Filter wirklich erschlagen, da es ja nicht gerade wenige gibt. Und ich zeige da einmal die Filter her, die ich persönlich ganz oft und auch ganz gerne verwende. Also, starten wir mal ganz oben, und zwar eben bei "Bi-Color Filters". Das ist dieser hier. Und da kann man eben verschiedenste Farbüberlagerungen wählen. Ich nehme einfach einmal hier diesen, den haben wir im Training schon gesehen und ich kann ihn jetzt etwas verschieben. Ich kann auch den Horizont drehen. Das ist zugegebenermaßen irgendwie ein bisschen komisch, dass man das jetzt mit den Reglern machen muss, aber wenn man sich daran einmal gewöhnt hat, ist es auch wieder ganz okay. Wenn ich jetzt so ein Filter markieren will als "das ist ein Filter, der mir gefällt", kann ich davor auf dieses kleine Sternchen klicken, und jetzt ist dieser Filter markiert als Favorit, wenn man so möchte. Zwei darunter ist "Bleach Bypass", den verwende ich auch sehr gerne. Da kann man jetzt verschiedenste Einstellungen vornehmen, die "Sättigung" reindrehen oder rausnehmen, die "Helligkeit" gesamt steuern, den lokalen "Kontrast" vielleicht auch noch ein wenig aufdrehen und eben auch sehr coole Effekte vornehmen. Dann gibt es hier verschiedene Farbeinstellungen, die ich eigentlich eher seltener verwende. Für verschiedene Bilder nehme ich den "Detail Extractor" ganz gerne. Da kann ich jetzt wirklich im Detail Details herausholen, also wirklich die feinen Details aus dem Bild heraus kitzeln. Und was man hier sieht in diesem Fall, ist natürlich, dass da unten die Details so richtig gut zur Geltung kommen, auch hier im linken Bereich natürlich. Im Kleid schaut es auch toll aus, aber auf der Haut ist das jetzt nicht ganz so perfekt. Und da bietet Color Efex Pro 4 auch etwas sehr Schönes, und zwar sind das die Kontrollpunkte. Und die Kontrollpunkte denken in Color Efex Pro ein bisschen anders als in den anderen Programmen der Nik Collection. Die funktionieren nämlich so, dass man einen Plus- und einen Minuspunkt hat, also man kann jeden Punkt zu einem Minus- oder Pluspunkt machen. Ich zeige es einfach mal her. Also, wenn ich hier jetzt sage, im Gesicht oder auf der Haut im Generellen ist mir das vielleicht ein bisschen zu extrem, dann kann ich hier einen Minuspunkt nehmen, da reinsetzen, und jetzt sieht man, die Deckkraft ist hier auf Null. Und in diesem Bereich wird jetzt dieser Filter komplett ausgeschaltet. Also, ich kann hier sagen, auf der Haut möchte ich, dass dieser "Detail Extractor" jetzt nicht wirkt, und dann schaut das gleich viel angenehmer aus. Jetzt habe ich ihn hier entsprechend rausgenommen. Jetzt kann man das Ganze auch anders machen. Und zwar lösche ich da einfach die Kontrollpunkte nochmals weg, indem ich sie jetzt markiere und hier auf die "Löschen"-Funktion, also auf diesen Mistkübel, auf diesen Mülleimer hier klicke. Dann werden die gelöscht. Ich kann das auch andersrum machen, dass ich von vornherein sage, ich nehme einen Plus-Kontrollpunkt und sage bspw., ich möchte hier am Boden eben 100% Deckkraft haben, d. h. wirklich nur innerhalb von diesem Bereich. Ich zeige das jetzt einmal her, indem ich hier auf die Maske klicke, also in diesem Bereich habe ich jetzt diesen "Detail Extractor" voll angewendet. Jetzt kann ich einen zweiten Plus-Kontrollpunkt, z. B. hier ins Grün setzen. Dann habe ich jetzt hier auch mehr Details. Oder einen dritten hier ins Kleid. So, dann habe ich jetzt hier die Details. Also, so funktioniert das mit den Kontrollpunkten in Color Efex Pro 4. Gut, dann weiter in der Reise. Welcher Filter gefällt mir auch noch sehr gut? Und zwar ist das hier das "Cross Processing", den ich hier jetzt übersprungen habe in der Reihenfolge. Also, kleines Sternchen hin, "Cross Processing". Und da kann man aus verschiedenen "Cross-Processing"-Methoden auswählen und einfach das Bild eben cross-entwickeln. Hier kann man die Stärke noch anwenden. Auch da gibt es jetzt wieder die Kontrollpunkte. Was es aber auch gibt, ist dieser Regler mit den Spitzlichtern und Schatten. Ich schaue mal, ob ich das hier bei der "Cross-Processing"-Methode 2 überhaupt hinbekomme, vielleicht irgendwas Stärkeres, wird schon funktionieren, so. Und zwar kann es sein, dass mir die Lichter hier jetzt ausreißen. Das kann ich hier im Histogramm vielleicht kurz anzeigen, na, geht sich sogar noch aus. Wenn das jetzt wäre, kann ich über die Spitzlichter, indem ich das nach rechts ziehe, den Bereich für die hellen Bereiche schützen, d. h. hier einfach nicht so extrem hell werden bzw. umgekehrt den dunklen Bereich auch ein wenig schützen. Und dann ist hier jetzt einfach der dunkle Bereich bzw. der helle Bereich nicht ganz so stark eingestellt. Also, das war jetzt das "Cross Processing". Ein nächster Filter, den ich wirklich gerne verwende hier in Color Efex Pro 4, ist der "Dynamic Skin Softener". Einfach hier jetzt das Sternchen setzen. Und dieser Filter funktioniert wie folgt: Ich kann, oder ich muss vielmehr, am Anfang die Hautfarbe definieren. Zack, einfach da mal rein klicken und jetzt kann ich die Größe des Bereichs angeben. Also, wie stark der Bereich von der Farbe abweichen soll, d. h. wenn ich jetzt ganz eng gehe, dann wird wirklich nur dieser kleine Hautton genommen. Wenn ich jetzt stärker einstelle, dann wird mehr genommen. Und jetzt kann ich sagen, wie weich kleine Details gezeichnet werden sollen, wie weich mittlere Details gezeichnet werden sollen oder wie weich große Details gezeichnet werden sollen. Und damit kann man wirklich in sehr kurzer Zeit sehr gute Ergebnisse erstellen. Das war jetzt vielleicht ein bisschen zu brutal, also nehmen wir das ein wenig zurück. Ich schalte es einmal aus, vorher, nachher, vorher, nachher. Ich kann auch so machen: vorher, nachher, vorher, nachher, und kann so sehr schnell eben Bereiche der Haut weichzeichnen, und auch da wiederum Kontrollpunkte verwenden. Wenn ich jetzt sage, an der Hand möchte ich das nicht haben, dann nehme ich da einen Minuspunkt und setze den hier einfach her. Vielleicht ein bisschen kleiner, mit gedrückter "Alt"-Taste runter kopieren und dann habe ich das eben nur auf das Gesicht eingeschränkt. Also, der funktioniert auch unglaublich gut. So, dann ein wenig nach unten gefahren, gibt es hier den "Film Grain". Und da kann ich eben, wie der Name schon sagt, ein Korn, ein Filmkorn anwenden, was im Wesentlichen so funktioniert, dass ich die Körnung pro Pixel hier auswählen kann und dann, ob das Korn eher weich sein soll oder eher härter. Darunter dann noch den Film-Kontrast zurücknehmen oder reindrehen. Verwende ich auch sehr gerne, gerade in Kombination mit dem "Cross Processing". So, nächster Punkt gleich knapp drunter ist der "Glamour Glow". Beim Glamour Glow kann ich einen Schein, so einen Glamour-Schein auf das Bild rechnen lassen. Für helle Bereiche, die fangen dann zu strahlen an. Das ist eigentlich auch oft ganz nett, nimmt so ein bisschen die Details raus und das ganze Bild fängt zu strahlen an; Glamour Glow. Gut, dann nach unten gegangen hier Richtung "I", "Image Borders". Wie der Name schon sagt, ich kann hier einen Rand um das Bild anwenden. Da gibt es verschiedene Typen und man kann natürlich auch noch die Größe definieren, wie groß das Ganze sein soll, und die Streuung, wie stark oder wie wenig gestreut das Ganze sein soll, und eben auch, wie rein diese Kante sein soll. Solche Effekte sind sehr toll, wenn man das Bild ausdruckt. Also, hier eher an den Druck denken. "Indian Summer" ist auch toll. "Indian Summer" macht aus grünen oder aus generell Blatt und Gras ein orange. Kann man jetzt verschiedene Intensitäten auswählen und auch verschiedene Methoden und dann eben sagen, wie intensiv soll das Ganze jetzt sein. Und es werden eben die grünen Bereiche, gerade für Blätter und so, eingefärbt. Ist immer wieder für interessante Effekte sehr praktisch. Dann gehe ich mal weiter nach unten. Ich verwende noch sehr gerne den "Photo Stylizer". Sternchen davor. Hier gibt es verschiedene Varianten, die man auswählen kann. Ich bleibe einmal bei "Vario-Ton". Und da sieht man, dass man jetzt das Bild in verschiedenen Farben stilisieren kann. Und ich kann natürlich auch wiederum mit der Stärke sagen, wie stark das jetzt reingedreht werden soll. Ist ab und an auch sehr praktisch. Und für den Bereich der Details gibt es unten noch den "Tonal Contrast". Und da kann ich jetzt für die Spitzlichter, Mitteltöne und Schatten den Kontrast steuern - und ich zoome mal ein bisschen ein - und eben den Kontrast sehr gezielt in das Bild reinbekommen. D. h. wenn ich jetzt nur die hellen Bereiche mehr betonen will, so war es vorher, kaum Kontrast, so war es nachher, man sieht da wirklich viel mehr Kontrast und viel mehr Zeichnung. Das Ganze eben aufgeteilt auf Spitzlichter, Mitteltöne und Schatten. Und ich kann den Kontrast-Typ da jetzt auch noch entsprechend einstellen. Also, das hier links sind jetzt meine Favoriten. Die kann man dann auch über dieses Favoriten-Panel quasi einschränken. Die verwende ich sehr gerne. Und jetzt mache ich bei diesem Bild eine "Bi-Color-Filters"-Überlagerung. Nehme wieder so einen Kalt-Warm-Kontrast, zack. Ich drehe da meistens den Horizont ein wenig. Am Anfang nehme ich die Deckkraft sehr hoch, damit ich das Ganze gut einstellen kann. Vertikal verschieben, links eher kühler, rechts eher wärmer. Über das Mischen kann ich die Größe des Übergangs einstellen, also ganz eng oder sehr weit. Das passt aber so ganz gut. Und jetzt kann ich über die Deckkraft hier dieses Farbset anwenden lassen oder in der Intensität noch einstellen. So passt es ganz gut. Falls ich hier jetzt im Gesicht zu viel Farbe hätte, kann ich jetzt mit so einem Minuspunkt da reingehen, kann die Größe um das Gesicht anwenden. Und jetzt über die Deckkraft, von 100% Deckkraft, wo eben 100% wirkt, bis zu Null einfach steuern, wieviel Farbe da jetzt ankommen soll. So passt das aber ganz gut. Vorher, nachher, vorher, nachher. Perfekt! Einmal auf "Speichern" geklickt, und das Bild wird wieder an Lightroom zurückgegeben.

Lightroom Classic und Nik Collection: Workflow

Lernen Sie, die Google Nik Collection direkt in Ihrem Foto-Workflow mit Lightroom einzusetzen. Erfahren Sie mehr über die Dateioptionen und diverse Farb- und Schwarzweiß-Looks.

1 Std. 47 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:28.11.2016

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