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Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Farben allmählich erweitern

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Erweitern Sie langsam die Anzahl der in der Farbskizze verwendeten Farben, bis das gesamte Motiv farbig definiert ist.
09:01

Transkript

Wir wollen nun unsere Farbskizze vervollständigen. Es gibt noch zwei wichtige Bereiche, die jetzt noch definiert werden müssen. Das sind einmal die Bäume hier und diese kleine Pagode. Und bei den Bäumen ist es so, es gibt oft diese intuitive Tendenz Baumstämme braun zu gestalten. Wenn man sich Bäume mal in der Natur anschaut, dann fällt einem auf, dass sie häufig grün sind, weil sie einfach von Grünspan überzogen sind. Rinde ist auch oft grau und ich werde jetzt einfach mal die gleiche Farbe, die ich hier im dunkleren Bereich für den Steinboden verwendet habe, den werde ich jetzt auch ein mal hier experimentell auf den Baum auftragen. Auch auf der anderen Seite. Und auch der Tatsache, dass halt solche Bäume gerne mit Grünspan überzogen sind, will ich jetzt auch einmal das Grün hier verwenden, das schon in den schattigen Bereichen hier auf dem Boden Verwendung findet. Dann entsteht da jetzt schon so was wie eine Musterung. So, je weiter sich jetzt dieser Baumstamm in die Baumkrone ausbreitet, muss das ganze dunkler werden, weil dort immer weniger Licht hinkommt. Ich beginne also meine Farbpalette zu erweitern. Ich nehme jetzt ein noch dunkleres Grau. Vielleicht ein bisschen heller. Wichtig ist, hier nicht gleich immer Riesensprünge zu machen, sondern sich da auch mal ein bisschen heranzutasten. Das ist jetzt eine Farbe, in der hier auch die Äste gestaltet werden. Das Ganze mach ich hier drüben jetzt mal auch. Und das Blätterdach selbst -- da brauchen wir jetzt auch wiederum eine dunklere Version des Grüns. Die findet zum einen Mal Verwendung hier, in der noch dunkleren Region auf den Baumstämmen, weil auch dort sind die Äste, der Stamm, immer noch von Moos und Grünspan bewachsen. Und wenn wir den Ast selbst dunkler machen, dann müssen wir auch diese Farbe dunkler machen. Aber vor allen Dingen sind auch die Blätter hier des Baumes. Und da folge ich jetzt der Vorzeichnung auch, benutze aber auch gleichzeitig die Form meines Pinsels, um die Silhouette hier, die Umrisse des Blätterdaches, ein bisschen organischer zu gestalten, als das in der Vorzeichnung passiert ist. Da hatte ich ja eher so mehr oder weniger schematisch mit geraden Linien versucht, die Flächen zu beschreiben. Und auch hier soll das Blätterdach abgedunkelt werden. Und jetzt wähle ich noch mal ein dunkleres Grün, um die Stellen zu malen, wo wir wirklich tief in das Blätterdach reinschauen und wo es wirklich dunkel ist. Wodurch auch die Äste dann wieder besser zur Geltung kommen. Da haben wir jetzt also ein bisschen an unterschiedlichen Farben gespart, in dem wir einfach den Baumstämmen die gleiche Farbigkeit verliehen haben wie hier den Steinoberflächen. Da haben wir also den sowieso schon beiden Grautönen, die wir hatten, einen hellen und einen dunklen Ton, noch einen dritten, dunkleren Ton hinzugefügt. Und auch unseren Grüntönen haben wir einen Punkt hinzugefügt. Ich muss mal den Burschen hier... den muss ich mal gerade ein bisschen versetzen, weil der ist ein bisschen so für sich. Und wir haben hier fürs Blätterdach noch eine weitere Abdunkelung hinzugefügt. Ich halte tatsächlich diese Farben jetzt wirklich voneinander getrennt und arbeite noch gar nicht großartig mit Übergängen zwischen den verschiedenen Farben, um dann auch noch Mischfarben entstehen zu lassen. Sondern es ist einfach um die Kontrolle zu behalten über das Bild, gerade in so einer frühen Phase, enorm hilfreich ein abgegrenztes Set an Farben zu verwenden, weil man weiß, was man mit welcher Farbe erreichen will. Wenn ich jetzt zum Beispiel hier diesen Teil des Baumstammes noch ein bisschen abdunkeln möchte, weil ich das Gefühl habe, da wird wenig Licht hinkommen, weil ja auch die Pagode teilweise Licht abhält, dann nehme ich mir eben bewusst den gleichen, dunklen Grünton, den ich auch hier oben schon im Schatten verwendet habe und male den jetzt halt auch hier unten hin, um diese Abdunkelung zu erreichen. Das kann man und wird man im weiteren Verlauf des Malens immer weiter differenzieren, bis am Ende überall verschiedene Schattierungen dieser Töne auftauchen. Aber gerade in dieser Anfangsphase ist es äußerst wertvoll hier sehr ökonomisch mit seinen verschiedenen Farben umzugehen und jede Farbe auch noch, sage ich mal, zuordnen zu können, was die eigentlich macht. In gleicher Weise könnte man jetzt zum Beispiel sagen, um hier die eine Seite der Pömpel abzudunkeln, weil das Licht vielleicht eher hier aus dieser Richtung kommt, nimmt man sich eben ganz bewusst hier den Schattenton und malt den auch hier jeweils dunkler. So, und jetzt wollen wir noch schnell die Pagode malen. Da stelle ich mir tatsächlich so eine klassisch rot lackierte Pagode vor. Das Rot darf nicht zu intensiv ausfallen. Es soll ein bisschen ins Bläuliche getönt sein, weil es ja keine Sonnenlichtsituation hier sein soll, in der man diese Farbe hier sehr intensiv wahrnehmen würde. Sondern es muss schon ein gedämpftes Rot sein und, wie gesagt, mit ein bisschen der Tendenz zum Blau, was letztendlich bedeutet, dass man es ins Violette ziehen muss. Und für das Dach stelle ich mir ein dunkles Grau vor, um da auch noch einen Helligkeitskontrast zwischen der Holzkonstruktion und der Dachkonstruktion zu haben. Im Inneren für diesen Schrein verwende ich jetzt erst einmal das gleiche Rot wie hier für die Holzkonstruktion. Und vielleicht, für diesen Sockel hier nehme ich mir noch einmal das Grau vom Stein. Direkt schon einmal einen dunkleren Ton nehme ich mir für all die Teile der Holzkonstruktion, die im Inneren sind und nicht so viel Licht abbekommen. So, und auch diese Töne will ich mir gerade einmal markieren. Also, ich rücke euch ein bisschen zur Seite, Also, unsere Pagode hat grundsätzlich erst mal... das Holz hat diese Farbe und die dunklere ist diese. Das Dach hat von uns jetzt erst mal nur eine einzige Farbe bekommen. Tatsächlich ist es so, dass man in so einem Entwurf, wenn ein Ton ohnehin schon dunkel ist, macht es hier noch nicht unbedingt Sinn den jetzt hier noch weiter zu schattieren, weil dunkler Grundton hebt sich nicht so stark von seiner Schattierung ab in so einer Phase. Da reicht es also, jetzt einfach nur diesen Ton festzulegen. Und um das Ganze jetzt noch ein bisschen abzurunden, will ich hier auch noch mal einen helleren Ton im Hintergrund verwenden, um ein paar Bereiche zu malen, die dann noch weiter im Hintergrund liegen und dadurch noch heller werden in diesem Dunst, der da im Hintergrund herrscht. Noch heller und noch bläulicher werden die sicherlich hervortreten. Da hätten wir dann jetzt also auch für unseren Hintergrundton hier eine Aufhellung. Und so haben wir jetzt die verschiedenen Bereiche definiert. Wir haben eine überschaubare Anzahl von Farben. Na, wie viele sind es denn? Hier sind fünf, acht plus vier -- 12 Farben. Und mit 12 Farben haben wir die Farbigkeit unserer Szene schon mal grob eingegrenzt. Und dadurch, dass wir diese 12 Farben verwendet haben, können wir wirklich den Überblick behalten. Wir wissen, welche Farbe was genau erreichen sollte und wir verlieren uns in so einer frühen Phase noch nicht in Schattierungen, in Differenzierungen, Aufhellungen, Abdunkelungen aller Art. Das ist wirklich für eine Phase gedacht, wo wir wirklich auch näher rangehen und auch mehr im Detail arbeiten. Die Farbskizze für unsere Illustration ist hiermit jetzt schon sehr weit fortgeschritten.

Illustrieren in Photoshop: Hintergrund

Lernen Sie, worauf es bei der Gestaltung eines Hintergrunds ankommt, um Ihre Figur ins richtige Licht zu rücken!

2 Std. 29 min (19 Videos)
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