Photoshop für Designer: Farbe

Farbeinstellungen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Farbeinstellungen beinhalten zahlreiche detaillierte Optionen, um Arbeitsfarbräume, Farbmanagementrichtlinien und Konvertierungsoptionen benutzerdefiniert anzupassen.

Transkript

Schauen wir uns die Farbeinstellungen der Creative Suite-, beziehungsweise Creative Cloud- Applikationen an, und wie man diese auf seinen Workflow einstellen kann. Ich starte jetzt hier in Photoshop und gehe ins Menü Bearbeiten, und hier auf den Punkt Farbeinstellungen. Denn zu Beginn sollte man sich einmal überlegen, was so die Einstellungen sind, die Photoshop verwendet, und ob die für den eigenen Workflow auch wirklich stimmig sind. Hier in diesen Farbeinstellungen kann ich jetzt einmal die ersten wichtigen Punkte kontrollieren. Und zwar ein sehr wichtiger Punkt ist gleich der da unten rechts, nämlich, dass meine Einstellungen über die Creative Cloud-Anwendungen aktuell nicht synchronisiert sind. Da ist wohl in einem anderen Programm, zum Beispiel in Indesign oder Illustrator eine andere Einstellung gewählt worden, und drum sind die Einstellungen jetzt nicht mehr durch alle Programme synchron und es kann zu Abweichungen kommen. Was sind jetzt aber Einstellungen, die man wählen soll? Und zwar geht es da hauptsächlich einmal um den Arbeitsfarbraum. Und zwar sieht man, dass hier in meinem Fall bei den Einstellungen, jetzt gerade Europa Web/Internet 2 eingestellt ist, und ich würde hier jetzt empfehlen, dass man das ein wenig anpasst. Wenn ich mit Photoshop arbeite, dann arbeite ich eigentlich kaum in sRGB. SRGB ist der kleinste Farbraum, und ist einfach vom Spielraum her nicht gerade optimal. Ich würde hier empfehlen, dass man mit Adobe RGB arbeitet. Im unteren Bereich, beim Arbeitsfarbraum für CMYK, ist jetzt ein wenig die Frage, wohin man ausgibt. Und da ist es so, wie gesagt, nicht so, dass man allgemein sagen kann, das ist ein guter Farbraum, das ist ein schlechter, sondern es kommt einfach darauf an, was der Job, also der jeweilige Auftrag an Anforderungen stellt. Und hier ist es eine Empfehlung, dass man mit der Druckerei spricht, mit der man zusammenarbeitet, was die für einen Arbeitsfarbraum für CMYK empfehlen würden. Und dann stellt man diesen Farbraum hier einfach ein. Ich lasse hier diese Standardeinstellung, wie sie von Photoshop, beziehungsweise von Adobe vorgegeben worden ist. Im unteren Bereich sieht man jetzt bei den Farbmanagement-Richtlinien, was passieren soll, wenn jetzt Daten in Photoshop geöffnet werden, beziehungsweise eingefügt werden. Und zwar sieht man hier einerseits, ich habe hier RGB, im unteren Bereich steht übrigens auch die Beschreibung, und hier steht Farbmanagement-Verfahren: Die Verfahren bestimmen, wie Sie Farben in einem bestimmten Farbmodell verwalten möchten. Die Verfahren führen das Lesen und Einbetten der Farbprofile und des Arbeitsfarbraums sowie das Verschieben der Farben zwischen Dokumenten durch. Also, RGB, was soll man machen? Soll das überhaupt ausgeschaltet sein? Kein guter Plan. Sollen die Daten in den Arbeitsfarbraum konvertiert werden oder sollen die eingebetteten Profile behalten werden? In diesem Fall ist das immer so eine Frage, was man macht. Ich sage ich möchte in den Arbeitsfarbraum konvertieren, in Adobe RGB, und bei Profilabweichungen ist das eine Frage, was man machen soll. Also wenn ich jetzt zum Beispiel keine Daten öffne, die Adobe RGB sind, sondern andere, dann kann ich mir jetzt überlegen, was gemacht werden soll und ob mich Photoshop warnen soll. Also, ich kann jetzt sagen: Hey, Photoshop, wenn jetzt eine Datei, zum Beispiel in sRGB geöffnet wird, dann überprüfe das und schlage mir vor, dass ich es in Adobe RGB umwandeln soll. Genau das Gleiche bei Copy-and-paste-Aktionen, also beim Einfügen, wenn ich Bilder kopiere oder Daten im Allgemeinen kopiere, was dann passieren soll. Bei CMYK ist das genau das Gleiche, ich kann hier jetzt sagen, Eingebettetes Profil beibehalten oder in CMYK-Arbeitsfarbraum umwandeln. Hier würde ich wieder sagen, eingebettet lassen, aber ich bekomme natürlich auch wiederum die Warnung. Hier bei der Konvertierung kann ich noch einstellen, was die Standardkonvertierung ist. Relativ farbmetrisch, funktioniert eigentlich sehr, sehr gut. Das lasse ich jetzt einfach einmal so stehen, wir sehen nämlich dann gleich, wie das ausschaut. So, und bevor ich jetzt auf OK gehe, also meine Farbeinstellungen so jetzt bestätige, klicke ich auf Speichern, denn ich möchte diese Farbeinstellungen jetzt synchronisieren. Und ich nenne diese Farbeinstellungen jetzt in die Setup oder Settings, die werden an den richtigen Speicherort gespeichert. Ich kann jetzt auf Sichern gehen, kann jetzt noch eine Beschreibung reingeben, Adobe RGB & Fogra39 schreibe ich davor noch Coated dazu, damit man sich auch auskennt, klicke hier auf OK, jetzt ist mein Setup gespeichert, ich kann das jetzt hier bestätigen, das heißt aber noch immer nicht, ich gehe da noch einmal zurück rein, dass jetzt mein Setup synchronisiert ist. Man sieht es hier, aber ich würde zur Sicherheit noch in die Bridge gehen, also in meinem Fall ist das jetzt synchronisiert, ich habe scheinbar die Einstellungen so erwischt, wie sie in den anderen Programmen gerade auch eingestellt sind, ich klicke aber hier auf OK und wechsle jetzt in die Adobe Bridge. Die ist bei mir hier schon offen, denn in der Adobe Bridge kan ich auc unter Bearbeiten Farbeinstellungen gehen und hier kann ich jetzt mein Profil synchronisieren, das heißt, wenn ich jetzt beispielsweise nicht synchronisiert bin, dann kann ich jetzt das jeweilige Setup auswählen, ich nehme mal eben dieses hier, klicke auf Anwenden und jetzt ist das Prfil in allen Programen der Creative Cloud auch angewendet. Also in der Bridge kann man über Bearbeiten die Farbeinstellungen synchronisieren und ab dem Moment funktioniert das so, dass ich in allen anderen Programmen genau die Einstellungen habe. Jetzt haben wir gesehen, wie wir die Farbeinstellungen in Photoshop anpassen können und dann über die Bridge in allen anderen Programmen synchronisieren können.

Photoshop für Designer: Farbe

Lernen Sie alle Begriffe und die Verwendung von Farbe in Photoshop kennen.

5 Std. 30 min (64 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieses Training wurde mit Photoshop CC aufgezeichnet. Seine Inhalte sind aber auch mit älteren Versionen nachvollziehbar.

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!